Lebe deine Bestimmung

Entwickle ein Seelen-Business das dich trägt

Lebe deine Bestimmung

Entwickle ein Seelen-Business das dich trägt

Trage dich ein und erhalte den Bestimmungsfinder & wöchentliche Inspirationen via E-Mail

Nimmst du deinen Raum ein?

Ab und zu beantworte ich Fragen von Lesern hier auf der Webseite. Hier ist eine Frage von Aloisia zu ihrem Garten. Sie möchte wissen, warum in ihrem Garten ständig alles von Tieren abgefressen wird – so dass für sie nichts mehr übrig bleibt.

Ich gebe ihre Tipps dazu, wie sie den Raum in ihrem Garten in Besitz nehmen kann.

Übrigens – dieses Thema betrifft nicht nur Gartenfreunde sondern dein gesamtes Leben. Überall wo du deinen Raum einnimmst, da läuft es.

Liebe Lea,

Während der letzten Nächte haben Feldhasen sämtliche Salatköpfe, auch die Jungpflanzen, in unserem Garten abgenagt. Alles was von den Schnecken übrigblieb, fressen jetzt die Hasen.

Wir haben sehr viele Beerensträucher, die in diesem Jahr alle sehr ertragreich waren. Aber wirklich alle Beeren werden schon im unreifen Zustand von den Vögeln abgepickt. Nur von den Himbeeren konnten wir ab und zu ein paar Früchtchen naschen. So extrem wie in diesem Jahr war es noch nie!

Ich sehe das zwar ganz gelassen, auch die Tiere lieben Leckerbissen:-), aber wenn alles für die Tiere ist, dann macht das Gärtnern keinen Sinn mehr. Woran liegt das denn?

Muss ich erst in mir ins Gleichgewicht kommen, damit auch der Garten in ein gesundes Gleichgewicht kommt? Oder muss man das einfach so hinnehmen, wenn man ohne Zaun mitten in der Natur wohnt – und auch noch in einer Gegend, wo wenig Obst und Gemüse angebaut wird?

Ich würde mich über ein paar Worte von euch zu dem Thema sehr freuen 🙂

Alles Liebe von  Aloisia

Liebe Aloisia,

Was für eine wunderbare Frage. Matthias und ich haben uns auch schon damit beschäftigt, wie wir damit umgehen, dass wir unseren Garten mit den dort lebenden Mäusen, Katzen, Vögeln und Schnecken teilen.

Es gibt ein sehr einfaches Gesetz in der Natur: Wer präsent ist und seinen Raum einnimmt, bekommt einen Teil der Ernte.

Wenn die Tiere dich und deine Energie klar wahrnehmen, bleiben auch Gemüse und Beeren für dich übrig.

Tiere lesen nicht nach, welcher Besitzer von einem Grundstück im Grundbuch eingetragen ist, oder welcher Name am Gartenzaun steht – sie spüren entweder, dass ein Bereich bewohnt oder unbewohnt ist und arrangieren sich dann damit.

Ich habe einmal in deinen Garten reingespürt und folgendes wahrgenommen:

Zunächst spüre ich eine wunderschöne Energie, die der Garten selbst ausstrahlt. Er wirkt ganz weich, gut in die Landschaft eingebettet und sehr lieblich.

Ein ganz klein wenig kann ich auch deine Energie im Garten wahrnehmen, doch eher wie eine zarte Ahnung, die nirgendwo wirklich feste Formen annimmt.

Die Tiere nehmen momentan wahr, dass sie einen Bereich gefunden haben, der sehr balanciert und liebevoll ist, niemandem gehört – und sie greifen selbstverständlich zu 🙂

Wenn du das verändern möchtest, kannst du deinen Garten innerlich in Besitz nehmen. Stelle dich mitten hinein und breite deine Energie im gesamten Garten aus. Fülle deinen Garten mit deiner menschlichen Präsenz.

Bin ich willkommen?

Es kann sein, dass dir dabei ein paar unangenehme Gefühle begegnen, die damit zu tun haben, deinen Raum einzunehmen und hier auf der Erde willkommen zu sein. Wenn wir in Kindheit erlebt haben, dass unsere Eltern überlastet sind und keinen Raum für uns haben, haben wir gelernt uns zurückzuziehen.

Die Erde freut sich auf deine Präsenz und wartet darauf, dass du deinen Garten in Besitz nimmst. Du wirst entdecken, dass sich dadurch auch dein Garten noch weiter verwandeln wird. So werden z.B. neue Pflanzen kommen, die durch deine Präsenz gerufen werden.

Liebevolle Präsenz

Es kann auch sein, dass die aggressive Präsenz die von vielen Menschen in der Landwirtschaft praktiziert hat, dich dazu bewogen hat, dich eher zurückzuhalten und der Natur Raum zu geben.

Es ist ein Missverständnis, wenn wir glauben, dass Präsenz immer aggressiv und zerstörerisch sein muss. Als erwachende Menschen dürfen wir lernen, liebevoll in der Natur anwesend zu sein.

Wir bringen unsere Energie ein, gestalten mit und tun das im Einklang der Natur. Wir brauchen Tiere weder vergiften oder vertreiben, noch müssen wir ihnen unsere gesamte Ernte überlassen – Tiere respektieren unsere Präsenz und finden ihre Bereiche in unserem Garten, wo es etwas für sie zu knabbern und zu naschen gibt.

Viel Freude beim Ausprobieren,

Liebe Grüße, Lea

Hat dir dieser Beitrag gefallen? Hier gibt es noch mehr: