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Ein Jahr vegane Ernährung mit viel Rohkost – wie es mir geht?

Im Sommer 2011 haben Matthias und ich unsere Ernährung umgestellt. Wir haben begonnen, morgens grüne Smoothies und Nüsse zu essen, mittags gibt es Rohkost und grüne Suppe – nachmittags einen riesigen Obstteller mit Rohkostschokolade (mmmhhh LoveChock!) und abends eine warme Mahlzeit.

Für mich war die Umstellung ein großer Schritt und die ersten Monate waren nicht einfach. Es war gar nicht unbedingt das Problem, dass ich das bisherige Essen vermisst habe – Eier, Sahne, Brot oder Käse – sondern dass ich so viel mit diesem Essen verbunden habe.

Einmal saß ich da und sagte zu Matthias: „Ich denke gerade an lappiges Weißbrot mit Butter und Marmelade.“ Er fragte mich: „Würdest du das wirklich gerne essen?“ Ich überlegte kurz und erinnerte mich daran, wie sauer sich mein Magen nach so etwas immer angefühlt hatte und wusste ganz klar: „Nein, essen will ich es nicht.“

Doch diese Art Brot gab es bei meiner Oma und ich habe damit als Kind sehr viel verbunden. Ich hatte so viele Erinnerungen daran, dass es immer wieder in meinem Inneren aufgetaucht ist.

Es hat eine Weile gedauert diese beiden Ebenen zu trennen: Emotionale Nähe und Nahrung.

Beides sind Formen von Liebe. Doch die Liebe für unseren Körper sollte auf die Bedürfnisse unseres Körpers zugeschnitten sein.

Inzwischen kann ich mir ein Leben ohne diese liebevolle Ernährung gar nicht mehr vorstellen. Meinem Körper geht es zum ersten Mal in meinem Leben einfach nur gut.

Rohkost und Winterkälte

Interessanter Weise dachten wir zunächst, dass wir im Winter mittags keine Rohkost mehr zu uns nehmen – weil es zu kalt ist. Doch nach einigen Tagen warmer Mittagessen fehlte mir das frische Grün so sehr – dass ich Heißhunger bekam – auf grüne Blätter und auf all die lebendigen Vitalstoffe, die in gekochtem Essen einfach nicht mehr drin sind.

Als ich dann vor dem Kühlschrank stand und mir die ungewaschenen Salatblätter in den Mund stopfte, wusste ich: Das fehlt mir!

Ich bemerke auch, dass ich an den Tagen, an denen wir mittags roh essen, gar kein Problem damit habe raus in die Kälte zu gehen – wenn wir jedoch warm gegessen haben, dann friere ich und will am liebsten drinnen bleiben. (Momentan wechseln wir ab – ein Tag warmes Mittagessen und einen Tag Rohkost.)

Was ich mir jetzt noch wünsche sind noch viel mehr vegane Restaurants. Ich freue mich auf den Moment, wenn vegan genauso normal ist wie vegetarisch.

Vegane Ernährung und klare Wahrnehmung

Eine weitere spürbare Veränderung habe ich im Bezug auf meine Wahrnehmung bemerkt. Seit ich keine tierischen Produkte mehr zu mir nehme ist meine Wahrnehmung glasklar – während sie vorher leicht getrübt war. Die Energie der Tiere, die man als Mensch aufnimmt, verändert auch die eigene Wahrnehmung.

Das ist natürlich ein schöner Nebeneffekt für mich, denn ich brauche meine Wahrnehmung jeden Tag in meiner Arbeit und je klarer sie ist, desto einfacher ist es für mich.

Wie steht es mit deiner Ernährung? Mit welchen Nahrungsmitteln verbindest du emotionale Nähe? Was möchtest du gerne essen? Wonach strebt dein Körper?

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