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Es ist nicht wichtig, perfekt zu sein

Vor einigen Wochen habe ich den Impuls gehabt, mehr von meinen eigenen Erfahrungen in meine Blogbeiträge einzubringen.

Obwohl ich immer schon meine eigenen Erfahrungen in meine Arbeit eingebracht habe, bin ich in den letzten Wochen weit über alles hinausgegangen, was ich bisher mitgeteilt habe:

Ich habe von meinen größten Ängsten erzählt.

Ich habe über meine Fehler gesprochen.

Ich habe meine Herausforderungen geschildert.

Warum dieser Schritt mich den Lesern meiner Webseite näher gebracht hat und meine Arbeit zum Wachsen bringt möchte ich dir gerne erklären.

Wenn Menschen eine Rolle spielen

Vor Jahren habe ich bei meiner ersten spirituellen Lehrerin regelmäßige Einzelsitzungen genommen. Sie war lange Zeit ein großes Vorbild für mich.

In einer der ersten Sitzungen habe ich ihr erzählt, dass ich sehr viel Trauer empfinde und oft ganz verzweifelt weinen muss. Ich habe sie gefragt, ob es normal ist, dass ich so oft weinen muss oder ob ich etwas daran ändern soll.

Sie sagte mir dann, dass ihr vor kurzem die Tränen gekommen sind, als sie einen wunderschönen Sonnenaufgang gesehen hat.

Diese Antwort hat mich tief getroffen. Ich hatte ihr von meinem hilflosen, verzweifelten Weinen erzählt und wollte wissen, ob es okay ist, diesen Gefühlen Raum zu geben.

Ihre Beschreibung von Tränen der Rührung über die Schönheit der Welt hat mir gezeigt, dass sie mich entweder nicht versteht, oder dass sie diesen Teil ihrer eigenen Erfahrung nicht mit mir teilen möchte.

Sie wollte jemand sein, der nicht verzweifelt weint, sondern jemand, der lediglich Tränen der Rührung über die Schönheit der Welt vergießt. Diese Erfahrung hat mir das Gefühl gegeben, nicht gut genug zu sein.

Wenn Menschen ehrlich sind

Heute – viele Jahre später – habe ich wieder eine Lehrerin für mein Business und meine innere Entwicklung. Als ich vor kurzem eine Sitzung bei ihr hatte, in der ich ihr erzählte, dass ich das Gefühl habe, total neben mir zu stehen, hat sie mit mir gemeinsam gelacht und mir erzählt wie oft ihr das passiert.

„Es ist okay“, hat sie mir gesagt, „manchmal liegt man eben flach auf dem Boden und fühlt sich wie ein Idiot, doch das gehört zu unserem Weg mit dazu.“ In diesem Moment ging mein Herz auf.

Ihre unkomplizierte Ehrlichkeit brachte mich zum Lachen, wischte meine Selbstzweifel weg und weckte meine Kraft, den nächsten Schritt zu gehen. Sie hat nicht von oben herab zu mir gesprochen, sondern von Mensch zu Mensch.

Habe ich deshalb weniger Achtung vor ihr? Nein!

Ist ihre Arbeit weniger effektiv? Nein!

Alles was wegfällt ist der schöne Schein. Was bleibt ist ehrlich, echt und wunderschön.

Führt uns Perfektion zum Erfolg?

Wenn man sich in der alten Berufswelt umschaut, dann sollte man meinen, dass es nicht gerade sehr erfolgsfördernd ist, ehrlich zu sein. Wir alle haben gelernt, dass wir nur ernst genommen werden, wenn wir perfekt sind – oder zumindest versuchen perfekt zu sein.

Ich möchte gar nicht leugnen, dass es diese Tendenz auch in mir gibt. Es gibt Anteile in mir, die möchten gut dastehen. Es gibt Anteile in mir, die bewundert werden möchten und alle Probleme mit Leichtigkeit bewältigen wollen.

Doch meine Experimente mit der Ehrlichkeit haben mir gezeigt, dass langfristiger, ganzheitlicher Erfolg nur auf einem Fundament von Offenheit wachsen kann.

Ehrlichkeit schafft Nähe

In den letzten Wochen habe ich so viele Emails von Lesern meiner Seite bekommen, die mir für meine Ehrlichkeit gedankt haben. „Deine Bericht kam zur richtigen Zeit“ – diesen Satz lese ich immer öfter.

Meine ehrlichen Beiträge schaffen eine Nähe, die in dem Maße noch nicht da war. Die Ehrlichkeit schafft eine Brücke, ein Gefühl von Gemeinsamkeit und Verständnis. Die Ehrlichkeit erlaubt mir, da zu sein, wo ich heute bin – und mich zu akzeptieren.

Je mehr ich mich auf meine Arbeit einlasse, desto weniger Raum gibt es für den „schönen Schein“. Ich spüre dass meine Ehrlichkeit mehr bewirken kann, als der Versuch eine perfekte Rolle zu spielen.

Ich muss an die Aussage des Schriftstellers Neil Gaiman denken, der in seiner Rede an junge Kunststudenten (so ungefähr) gesagt hat:

„Wenn ich beim Schreiben so ehrlich bin, dass ich das Gefühl habe, nackt die Straße entlang zu laufen, kann vielleicht etwas Großartiges entstehen.“

Letztendlich geht es mir in meiner Arbeit darum zu helfen. Wenn auch nur ein einziger Mensch davon profitiert, dass ich ehrlich bin – dann bin ich lieber ehrlich.

Wir haben nichts zu verbergen

Überall dort wo Menschen versucht haben, ein perfektes Bild von sich selbst zu wahren, kommen gerade die Skandale an die Oberfläche. Es macht Sinn, einen neuen Weg einzuschlagen. Alles was verborgen ist, drängt ans Licht.

Nichts ist entwaffnender und berührender als unsere Ehrlichkeit.

Wenn du beginnen möchtest, deine Bestimmung zu leben, versuche nicht, jemand anders zu sein. Sei so wie du bist. Teile deine Erfahrungen mit. Lache über dich selbst, nimm dich nicht zu ernst. Lasse dich auf keine Rolle festlegen.

Je weniger du versteckst und zurückhältst, umso entspannter werden dein Leben und dein Beruf. Wenn du anderen Menschen helfen möchtest, ihren Weg zu gehen, macht es Sinn von deinem eigenen Weg zu sprechen. Wenn du dabei helfen möchtest, innere Verletzungen zu heilen, macht es Sinn, darüber zu sprechen wie du mit deinen eigenen Verletzungen umgehst.

Kann man zu ehrlich sein?

Es gibt Bereiche meines Lebens, die ich nicht auf meiner Webseite mitteile. Es fühlt sich nicht stimmig an. Wenn ich spüre, dass es wichtig ist, einen Teil meiner Erfahrung zu teilen, fühlt es sich gut und balanciert an.

Ich kläre meine Intention für meine Beiträge. Wenn ich spüre, dass es Anteile gibt, die ihre Wut ausleben wollen oder Mitleid von anderen wollen, kläre ich diese Energien, bevor ich mit dem Schreiben beginne.

Ehrlichkeit heißt nicht, dass man alles mit anderen teilen muss. Jeder entscheidet für sich selbst, was er mitteilen möchte und auf welche Weise das geschehen darf. Es gibt z.B. Dinge, die ich nie auf der Webseite veröffentlichen würde, die ich aber schon oft mit Klienten in Einzelsitzungen geteilt habe, weil es stimmig war.

Außerdem achte ich darauf, dass meine Beiträge auf der Webseite mit dem Thema meiner Arbeit verbunden sind. (Eine Zeit lang habe ich z.B. über meine Ernährungsumstellung geschrieben – doch ich merkte dann schnell, dass dieses Thema nicht so sehr mit meiner Arbeit verbunden ist. Da ich nicht vorhabe, Ernährungsberatung anzubieten, habe ich das Thema weggelassen.)

Perfektion hindert uns daran, erfolgreich zu sein

Als ich meine ersten Einzelsitzungen gegeben habe, war es mir unglaublich peinlich, dass ich so jung war (21 Jahre). Doch als ich diese Tatsache akzeptiert habe, war mein Alter auf einmal kein Thema mehr.

Gibt es in dir bestimmte Vorstellungen, die dich daran hindern, mit deinem Angebot in die Welt zu gehen? Glaubst du, dass du dich erst verändern müsstest, dass du eine bessere Version von dir selbst sein musst, bevor du das Recht hast, deine Bestimmung zu leben?

Perfektion ist ein Gefängnis, das uns davon abhält, mit dem zu beginnen, was unserem Herzen entspricht.

Welche alten Vorstellungen von Perfektion kannst du über Bord werfen?

Was hält dich davon ab, heute mit deinem Angebot in die Welt zu gehen?

Wenn du möchtest, lass die alten Vorstellungen gehen und erlaube dir, du selbst zu sein. Du bist wundervoll und perfekt – genauso wie du heute bist!

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