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Den inneren Kritiker zum Schweigen bringen

Kennst du das ungute Gefühl, das dich überfällt, nachdem du etwas gesagt hast, das dir wichtig ist?

Mir ist es eine ganze Zeit häufig passiert, dass ich direkt nach einem Live-Webcast oder einem Seminar von dem Gefühl überfallen wurde, dass das, was ich gesagt habe, nicht gut genug war.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich bemerkt habe, dass die negativen Gedanken die mich überfallen immer gleich sind: „Ich habe es nicht gut genug ausgedrückt“, „Ich habe nicht deutlich genug gesprochen“, „Ich habe vergessen einen wichtigen Punkt zu erwähnen“ – die Liste könnte man endlos fortsetzen.

Je mehr ich diesen negativen Gedanken gefolgt bin, desto unzufriedener wurde ich mit meinem eigenen Ausdruck. Manchmal habe ich mir schon vorher Sorgen gemacht, was ich jetzt alles wieder falsch machen werde.

In unseren Onlineworkshops haben dann viele Teilnehmer erwähnt, dass es ihnen ähnlich geht, wenn sie im Forum etwas mitteilen. Immer nachdem sie sich getraut haben, ihre Erfahrungen mitzuteilen, kommen der Zweifel und das ungute Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben.

Die Angst vor unserem Ausdruck

Ich glaube dass wir so oft erlebt haben, dass unser natürlicher unverfälschter Ausdruck unerwünscht ist, dass wir extrem zurückhalten geworden sind. Wenn man den Studien glauben möchte, fürchten sich Menschen viel mehr davor, vor einer Gruppe zu sprechen, als vor dem Sterben.

Der Komiker Jerry Seinfeld fasst es treffend zusammen:

Wir würden bei einem Begräbnis lieber im Sarg liegen, als vor dem Sarg zu stehen und eine Rede zu halten.

Wenn man sich Kinder anschaut, kann man noch erkennen, wie ausdrucksfreudig die menschliche Natur eigentlich ist. Wenn sich Kinder wohl fühlen, dann lieben sie es zu reden, zu singen und Fragen zu stellen. Sie haben noch nicht gelernt, dass man verurteilt wird, wenn man nicht alles richtig macht.

Für uns als Erwachsene ist es weitaus schwieriger, wieder in Kontakt mit unserem Ausdruck zu kommen. Wir haben so oft erlebt, abgelehnt und ausgelacht zu werden, dass wir gar keine Lust mehr haben, etwas zu sagen.

Der innere Kritiker ist die Summe aller negativen urteilenden Stimmen in deinem Inneren. Alles was uns davon abhält, uns wirklich wohl zu fühlen, wenn wir sprechen, wenn wir unsere Meinung sagen und uns ausdrücken.

Doch die Lage ist nicht hoffnungslos! Mit ein paar einfachen Schritten können wir uns vom lähmenden Einfluss des inneren Kritikers befreien.

1. Schritt:

Den inneren Kritiker entdecken

Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist, den inneren Kritiker zu entdecken. Solange wir die negativen Stimmen als „normal“ erachten und sie nicht wahrnehmen, haben sie großen Einfluss über uns. Sobald wir wahrnehmen, dass es sich da um negative innere Stimmen handelt, können wir etwas ändern.

2. Schritt:

Möchte ich dem inneren Kritiker glauben?

Als Kinder hatten wir keine Wahl – wir haben alle Formen von Kritik, die von außen kamen einfach hingenommen. Doch heute darfst du dir genau überlegen, ob du dem inneren Kritiker Macht über dich geben möchtest. Du entscheidest, ob du seinen Worten glauben möchtest, oder nicht.

3. Schritt

Die negativen Gedanken vorüberziehen lassen

Wenn du dich nicht auf die Stimme des inneren Kritikers einlässt, dann ziehen seine negativen Bemerkungen einfach an dir vorüber. So ähnlich wie sich schwarze Gewitterwolken am Himmel vorbeiziehen, so darfst du die dunkle Energie des inneren Kritikers an dir vorbeziehen lassen. Er hat keine Macht über dich, wenn du ihn nicht länger beachtest.

Wertfreie Räume für deinen Ausdruck schaffen

Für mich war es ganz wichtig, mich nach jedem Vortrag und jedem Seminar ganz bewusst mit den positiven, liebevollen Stimmen in mir selbst (und im außen) zuzuwenden. Ich habe gelernt, auf das zu schauen, was gut gelaufen ist.

Anerkennung ist wichtig. Je mehr liebevolle Zuwendung ich mir geschenkt habe, umso freier konnte mein Ausdruck werden. Alle inneren Kinder, die ständig nur mit Kritik und Ablehnung zu tun hatten, durften neue Erfahrungen machen. Sie werden gelobt, wahrgenommen und ermutigt.

Liebevolle Kommunikation statt Kritik

Gemeinsam mit Matthias habe ich eine neue Form der Kommunikation entwickelt. Anstatt uns gegenseitig alles zu sagen, was uns am Ausdruck des anderen nicht gefällt, üben wir, zunächst wahrzunehmen, was sich eigentlich gerade entwickeln möchte.

Wir sprechen an, was noch kraftvoller werden darf und überlegen gemeinsam wie wir das Neue fördern können. Wenn etwas nicht mehr stimmig ist, fragen wir uns, ob es an der Zeit ist, uns davon zu verabschieden.

 

Bild: Istockphoto | © suema

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