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Geldmangel – warum dir nichts besseres passieren kann

Gibt es Phasen in deinem Leben, in denen dein Kontostand bedrohlich in den Keller rutscht?

Befindest du dich im Moment vielleicht sogar in einer solchen Phase?

Machst du dir deswegen Sorgen und fragst dich, was du jetzt schon wieder falsch gemacht hast?

Ich möchte dir gerne erzählen, wie ich in den letzten Jahren gelernt habe, dass der Geldmangel mir etwas ganz besonderes zeigt, wenn ich mich darauf einlasse von ihm zu lernen. Der Geldmangel ist – wie alles in unserem Leben – nicht unser Feind, sondern ein Freund in Verkleidung.

Der Geldmangel bringt Licht in die Bereiche in unserem Leben, in denen sich alte Glaubensmuster versteckt halten. Alte verkrampfte Gefühle, die wir mit dem Geld verbinden, kommen zum Vorschein und können sich lösen. Wenn wir verstehen, was der Geldmangel uns zeigen möchte, kann uns diese Erfahrung sogar dabei helfen, zukünftig mehr Geld anzunehmen.

Möchtest du erfahren, wie der Geldmangel dir dabei helfen kann, ein tiefes Vertrauen in deine Seele aufzubauen und auf neue Weise Geld anzunehmen? Es wird höchste Zeit dass wir als bewusste Menschen eine neue, liebevolle Beziehung mit unserem Geld beginnen.

Mein Weg in die Fülle

Als ich vor Jahren meine selbständige Arbeit begonnen habe, hatte ich weniger als 500 Euro auf dem Konto. Ich wusste nicht, wie ich meine nächste Miete bezahlen sollte und es war klar, dass meine Eltern mich nicht finanziell unterstützen können.

In einem Buch über Selbständigkeit hatte ich gelesen, es wäre gut ein Startkapital von 10.000 Euro zu haben bevor man sich selbständig macht. Das ist sicherlich eine gute Sache, doch ich habe bei null angefangen und gemerkt, dass es auch so geht.

In den ersten Jahren meiner Selbständigkeit habe ich gerade so viel Geld eingenommen, dass ich einigermaßen über die Runden gekommen bin. Ich habe gespart und es ging irgendwie.

Auch wenn ich nicht gerade in der Fülle geschwommen bin, so war ich doch stolz, dass ich von meiner eigenen Arbeit – dem was mir am meisten Freude macht – leben konnte. Ich war stolz und gleichzeitig sehnte ich danach, endlich keine Geldsorgen mehr zu haben.

Geldmangel – wenn das Konto leer ist

Es gab immer wieder Momente, wo der Pegel auf meinem Konto extrem in die Tiefe gerutscht ist. Es gab Wochen in denen ich nur ganz wenig Anfragen für Einzelsitzungen bekommen habe und Phasen, in denen ich wenig Energie zum Arbeiten hatte.

Jedesmal wenn ich in einem finanziellen Tief gelandet bin, überkamen mich Existenzängste. Manchmal hat mich die Angst dermaßen gepackt, dass ich mich flach auf den Boden legen musste. Ich hatte Angst zu verhungern oder unter der Brücke zu landen. Ich hatte Angst, dass ich auf dem falschen Weg bin.

Die Momente, in denen wenig Geld da war, haben mich mit dem Mangel in Kontakt gebracht, der bisher eine große Rolle in meinem Leben gespielt hat. Ich wurde konfrontiert mit alten Glaubensmustern, mit meinen Ängsten und meiner tiefen Sehnsucht nach Fülle.

Du kannst dir sicher vorstellen, dass ich alles dafür getan habe, diese Momente zu vermeiden. Ich habe mich bemüht, mehr Geld zu verdienen, damit ich nicht mehr in den Mangel rutsche. Ich habe mich bemüht, Geld zu sparen, um zukünftig Mangel zu vermeiden.

Ich war ständig angespannt und in einer Art Kampf gegen den Mangel. Und siehe da – je mehr ich gekämpft habe – umso öfter hat sich der Mangel in meinem Leben breit gemacht.

Den Kampf gegen den Geldmangel aufgeben

Wenn mir damals jemand gesagt hätte, ich soll aufhören gegen den Geldmangel zu kämpfen und ich soll stattdessen lieber vertrauen, die Gefühle fließen lassen die durch den Geldmangel bei mir aufkommen und weiter Fülle annehmen – ich hätte wahrscheinlich laut gelacht, oder wäre wütend geworden.

Doch jedes Mal wenn ich keine Kraft mehr hatte mir Sorgen zu machen, mich zu bemühen oder zu kämpfen, habe ich genau das getan. Ich habe den Geldmangel angenommen. Ich habe gespürt dass allein die Tatsache, dass wenig Geld auf meinem Konto ist, bei mir eine Flutwelle von Gefühlen auslöst.

Anstatt gegen die Gefühle zu kämpfen, habe ich begonnen, diese Gefühle fließen zu lassen. Ich spürte, dass diese Gefühle immer schon da waren, sie waren tief in meinem Inneren in einer dunklen Ecke versteckt. Doch sie haben mich immer daran gehindert, mehr Fülle anzunehmen.

Energien, die nicht im Fluss sind, verstopfen das Flussbett des Geldes. Alles was wir an Ängsten mit uns herumtragen, macht den Fluss des Geldes eng und voller Hindernisse. Jedes Mal wenn ich mich dem Geldmangel gestellt habe, löste sich eine Schicht von Anspannung und es entstand mehr Raum für Fülle.

Jedes Mal wenn ich mich auf den Geldmangel eingelassen habe, ist nachher mehr Geld in mein Leben gekommen. Es war als würde sich durch jede Erfahrung des Geldmangels das Flussbett für mein Geld vertiefen und klären. Es entstand immer mehr Raum für Fülle.

Vertrauen in meine Seele

Schon sehr früh in meiner Kindheit fühlte ich mich verantwortlich für mein Überleben. Diese Verantwortung hat zu einer inneren Anspannung geführt, in der ich mein Leben lang war. „Ich muss stark sein. Ich muss überleben. Ich muss Geld verdienen.“, das waren die Glaubensmuster die mich geprägt haben.

Wenn der Geldmangel in mein Leben kam, fühlte ich mich zunächst wie ein Versager. Ich war nicht stark genug. Ich habe nicht genug gearbeitet. Ich habe mich nicht genug angestrengt.

Meine Seele hat mich immer wieder eingeladen zu fühlen, dass es nicht meine Aufgabe ist, immer stark zu sein. Sie hat mir als Beispiel meinen Atem gezeigt. Wenn ich einatme strömt die Lebenskraft in mich hinein. Doch wenn ich ausatme, lasse ich alles los und werde ganz weich.

Die Zeit des Geldmangels hat mir die Chance gegeben, aufzuhören zu kämpfen und mich ganz in die Arme meiner Seele sinken zu lassen. Ich habe meine Verantwortung für mich und mein Überleben losgelassen. Ich habe meinen Kampf losgelassen.

Geldmangel hat mir erlaubt, mich weich, offen und schutzlos zu fühlen und zu merken, dass es okay ist. Denn genau diese Erfahrung hat mir erlaubt, den Schutz, die Stärke und die Fürsorge meiner Seele zu spüren.

Ich habe so angestrengt versucht, für mich zu sorgen, dass ich gar nicht fühlen konnte, dass meine Seele für mich sorgt. Erst als mich der Geldmangel gezwungen hat, weich zu werden und aufzugeben konnte ich spüren, dass etwas da ist, was mich auffängt.

Inneres Wachstum durch Geldmangel

Wenn du möchtest, kannst du beim nächsten Mal, wenn der Mangel dir begegnet, weich atmen und die Gefühle zulassen, die aufkommen. Anstatt in Panik zu geraten und ganz furchtbar beschäftigt zu sein, halte inne und lass dich auf diese Erfahrung ein.

Frage den Geldmangel, was er dir zeigen möchte.
Sei weich, offen und schutzlos.
Lasse dich auffangen von deiner Seele.

Was sagst du dazu?

Wenn du möchtest, dann teile mit, was dein Geldmangel dir mitteilen möchte und wie es dir damit geht, wenn du dem Geldmangel ganz bewusst begegnest. Welche Gefühle kommen auf? Ich freue mich von dir zu hören!

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