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Sind hohe Preise „unspirituell“? Wie viel Geld darf ich für meine Arbeit verlangen?

Wenn du dir einen Beruf erschaffen möchtest, von dem du leben kannst, ist es wichtig, Preise für deine Angebote festzulegen, die zu dir und deinen Bedürfnissen passen.

Du musst abschätzen, wie häufig du arbeiten kannst, wie viel Energie deine Arbeit in Anspruch nimmt und wie du leben möchtest.

Ebenso ist es wichtig, dass du berechnest, dass du – zumindest in Deutschland – ca. 50% deiner Einnahmen ans Finanzamt abführen musst.

Für die meisten Menschen ist es sehr schwer, angemessene Preise festzulegen, schließlich sind wir alle in einer Welt des Mangels aufgewachsen in der wir davon ausgehen, dass nicht genug Geld für alle da ist.

Gerade Menschen, die spirituelle Arbeit anbieten, scheuen sich, Preise festzulegen, die dem Wert ihrer Arbeit angemessen sind. Aus dem tiefen Wunsch, anderen zu helfen, halten wir unsere Preise niedrig und nehmen uns damit die Chance, von dem was uns Freude macht, leben zu können.

Was steckt dahinter? Warum fühlen wir uns schuldig, wenn wir Preise festlegen, die angemessen sind?

Alte Glaubensmuster im Bezug auf Geld

Das Glaubensmuster, dass nicht genug für alle da ist, ist sehr schmerzhaft. Damit sind wir aufgewachsen, wir haben es immer wieder erfahren, dass wir uns gar nichts anderes vorstellen können.

Wenn wir glauben, dass nicht genug für alle da ist, dann ist es ganz logisch, dass jeder verzichten muss, damit es für alle reicht. Jeder muss sich klein halten, jeder muss sich ducken – nur dann geht es.

Ganz genau so habe ich gedacht, als ich meine Selbständigkeit begonnen habe. Ich habe sogar eine wütende Email an jemanden geschrieben, der meiner Meinung nach die Frechheit besessen hat, mit seiner spirituellen Arbeit Geld verdienen zu wollen 🙂 Das fand ich damals sehr unverschämt!

Doch als ich bemerkt habe, dass ich selbst mir nicht erlauben konnte, angemessene Preise für meine Einzelsitzungen zu verlangen, weil ich im Mangelbewusstsein drinsteckte, merkte ich, dass ich dieses alte Muster über Bord werfen muss.

Ich bin ausgestiegen aus dem Mangel.

Unendliche Fülle für alle Menschen

Meine Seele hat mich immer wieder eingeladen, ihre Liebe anzunehmen. Mit der Zeit hat sie mir beigebracht, dass Geld auch eine Form von Liebe ist. Sie hat mich eingeladen, mehr Geld anzunehmen.

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich positive Erfahrungen mit meinem Geld machen können. Ich hatte nicht mehr das Gefühl, dass es nicht für alle reicht, oder dass ich mich kleinmachen muss. Ich merkte, dass jeder Mensch einen Zugang zur unendlichen Fülle besitzt.

Ich habe sogar gelesen, dass alle Menschen auf dieser Welt Millionäre wären, wenn das Geld gleichmäßig auf alle verteilt wäre. Ich spüre, wie sehr sich das Geld, das momentan in Geldspeichern eingefroren ist, freuen würde wieder in Fluss zu kommen, um allen Menschen zu dienen.

Meine Seele hat mich auch eingeladen, mich zu entscheiden, wie ich leben möchte. Möchte ich in einer winzigen Wohnung leben, oder in einem Haus mit Garten? Möchte ich bei Aldi einkaufen oder im Bioladen? Was ist mir wichtig?

Zum ersten Mal habe ich aus Liebe zu mir selbst Preise festgelegt. Ich hatte nicht mehr das Gefühl anderen damit zu helfen, indem ich verzichte. Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass ich meine Arme weit ausbreiten darf. Die Fülle durfte in mein Leben strömen.

Das schlechte Gewissen loslassen

Gerade spirituelle Menschen spüren das Leid auf dieser Erde sehr deutlich. Wir spüren, dass es den meisten Menschen nicht gut geht. Wir spüren auch, dass viele Menschen wenig Geld haben. Und wir tragen den tiefen Wunsch in uns, zu helfen.

Wenn du dich selbst aufopferst um anderen zu helfen, dann mutest du dieser Welt einen weiteren Menschen zu, der im Mangel lebt und sich selbst überfordert – dich selbst. Deine Aufgabe ist es, zunächst für dich selbst zu sorgen und deine Bedürfnisse zu achten.

Es ist nicht deine Aufgabe, deine Preise niedrig zu halten, weil viele Menschen noch nicht in der Lage sind, mehr Fülle für sich anzunehmen. Du darfst deine Preise behutsam wachsen lassen und zu einem leuchtenden Beispiel für Fülle und Lebensfreude werden.

Du wirst sicherlich immer wieder Menschen begegnen, die dich und deine Preise kritisieren, die sogar wütend werden und dir vorwerfen, du wolltest nur Geld machen und wärst gar nicht mit der Liebe verbunden. Dahinter steckt ihr eigener Schmerz und ihre eigene Sehnsucht nach Fülle.

Angemessene Preise sind eine Einladung in die Fülle

Als ich vor einiger Zeit die Preise meiner Einzelsitzungen erhöht habe, habe ich meinen Klienten eine Email geschrieben und erklärt, dass der Wert meiner Einzelsitzungen in den letzten Jahren enorm gewachsen ist und dass ich dem gerne Ausdruck verleihen möchte.

Viele Klienten von mir möchten sich selbst mit ihrer eigenen Arbeit selbständig machen und haben mir zurückgeschrieben, dass meine Preiserhöhung für sie zwar eine Herausforderung aber gleichzeitig auch eine Inspiration ist, ihre eigenen Preise angemessen zu gestalten.

Ich fühle mich wohl damit, andere mit der Fülle anzustecken. Das ist ein viel schöneres Gefühl, als im Mangel zu stecken, mich klein zu halten und anderen zu signalisieren, dass sie ebenfalls klein bleiben sollen.

Wie stehst du zu diesem Thema?

Das Thema Preise ist für viele sehr geladen. Hier staut sich unsere Wut, unsere Verzweiflung und unsere Sehnsucht nach Fülle. Wie geht es dir damit, wenn du die Preise anderer siehst? Wie geht es dir damit, wenn du versuchst angemessene Preise für deine eigene Arbeit zu finden?

Ich würde mich freuen, von deinen Erfahrungen zu hören!

Bild: Istockphoto | ©  brittak

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