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Süchtig nach Süßigkeiten? So befreist du dich auf sanfte Weise

Immer wieder höre ich von Klienten in meinen Coachings, dass es ihnen schwer fällt, sich wirklich liebevoll zu ernähren.

Vor allem in stressigen Zeiten kommen jeden Tag die Gelüste und der Heißhunger auf und verlangen nach Süßigkeiten oder Nahrungsmitteln, die unserem Körper nicht unbedingt gut tun.

Viele glauben, die Lösung für eine Sucht sei Disziplin und Willensstärke. Ich habe eine etwas andere Art, mit Süchten und unerlösten Bedürfnissen umzugehen.

Der liebevolle Weg aus der Abhängigkeit lädt uns ein, das tiefe Bedürfnis zu erkennen, das unser Leben lang zu kurz gekommen ist. Wir dürfen lernen, das anzunehmen was wir wirklich brauchen. Möchtest du einen liebevollen Weg in die Freiheit kennenlernen?

Der liebevolle Weg aus der Abhängigkeit

Vor einigen Jahren kam eine Klientin von mir in eine Einzelsitzung, um endlich mit dem Rauchen aufzuhören. Unterbewusst dachte sie bestimmt, dass ich ihr die üblichen Sachen sage: Rauchen ist schlecht für dich, hör endlich auf…

Doch weit gefehlt! Zuerst einmal habe ich sie eingeladen zu beschreiben, wie es abläuft, wenn sie eine Zigarette raucht. Sie hat erzählt, dass ihre Zigarettenpause die wenigen Minuten am Tag sind, in denen sie sich zurückzieht in eine stille Ecke und einfach alles für einen Moment vergisst.

Die Zigarette erlaubt ihr, kurz abzuschalten und innerlich loszulassen. Sie hat ihr einen Weg geöffnet, zur Ruhe zu kommen und alleine zu sein.

Als wir darüber gesprochen haben, fiel meiner Klientin auf, dass diese Qualitäten: Ruhe, Loslassen, Alleinsein – und vor allem das Gefühl es verdient zu haben eine Pause zu machen, in ihrem Leben zu kurz kommen.

Anstatt die Zigarette zu verdammen und krampfhaft zu versuchen, aufzuhören zu rauchen, habe ich sie eingeladen, die nächsten Wochen ihre Zigarettenpause ganz bewusst anzunehmen und zu üben, die Ruhe in diesen Momenten zu genießen.

Je mehr meine Klientin das was sie wirklich brauchte, liebevoll angenommen hat, umso weniger brauchte sie eine Zigarette. Im Gegenteil – sie hat begonnen noch viel mehr Ruhephasen in ihr Leben hereinzulassen – auch ohne Zigaretten.

1. Schritt: Mitfühlend wahrnehmen was ich brauche

Der erste Schritt aus der Abhängigkeit ist, dass wir erkennen, was wir eigentlich brauchen. Wonach verzehrt sich unser Inneres? Was gibt uns die Schokolade, die Zigarette oder andere Dinge von denen wir uns abhängig fühlen?

Wenn wir erkannt haben, was wir brauchen, können wir herausfinden, warum wir nicht annehmen was wir brauchen. Welche Glaubensmuster sagen mir, dass ich z.B. keine Ruhe verdient habe oder nicht genießen darf?

2. Schritt: Liebe annehmen lernen

Hinter der Sehnsucht nach Süßigkeiten verbirgt sich oft der Wunsch nach der femininen Seite unserer Seele. Wir wollen uns geliebt, gehalten und genährt fühlen. Wir sehnen uns nach der Süße des Lebens.

Alle Menschen brauchen Liebe. Wenn wir sie in bestimmten Bereichen unseres Lebens nicht annehmen, entsteht ein Sog. Damit die dadurch erzeugte innere Spannung sich löst, müssen wir wieder beginnen, liebevoll anzunehmen was wir wirklich brauchen.

Du kannst dir angewöhnen, mehr Liebe anzunehmen. Das weiche Atmen ist eine einfache Möglichkeit, mit jedem Atemzug mehr Liebe in dein Leben strömen zu lassen.

3. Schritt: Den hungrigen Anteilen begegnen

Wenn wir uns mit Abhängigkeiten beschäftigen, werden wir ganz schnell die Anteile spüren, die hungrig sind. Manche von ihnen sind hungrig nach Liebe, andere sehnen sich nach Stille – oder wollen gar nicht hier sein.

Hungrige Anteile stammen aus unserer Vergangenheit. Es sind Anteile unserer Persönlichkeit, die keine Liebe erfahren haben und nun einsam, verloren und hungrig sind. Diese Anteile suchen nach Nahrung.

Wenn du innehältst und dir erlaubst, diese Anteile liebevoll wahrzunehmen, kannst du sie mit deinem weichen Atem in die Mitte begleiten. Bei deiner Seele fühlen sie sich wieder geliebt und angenommen, sie werden genährt und bekommen alles, was sie brauchen.

Jede Sucht ist eine Chance

Jede Abhängigkeit ist – wie alles in unserem Leben – eine Chance für inneres Wachstum. Wir entscheiden, ob wir wahrnehmen wollen, was wir wirklich brauchen. Wir entscheiden, ob wir die Liebe annehmen, die auf uns wartet.

Wir brauchen innere Klarheit und Mitgefühl, um frei zu werden – doch urteilende Härte oder Disziplin können wir getrost weglassen.

Einladung zum Austausch

Erlebst du Momente der Abhängigkeit in deinem Alltag? Wohin streben deine bedürftigen Anteile? Wie hast du bisher versucht, mit der Abhängigkeit umzugehen und was hat dir wirklich geholfen?

Ich freue mich auf deine Erfahrungen!

Liebe Grüße, Lea

Bild: Istockphoto | © egal

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