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Braucht man eine Ausbildung, um Menschen auf ihrem Weg zu begleiten?

Während der Count-Down zur Veröffentlichung von meinem Seelen-Business Starterset läuft – der Text wird gerade editiert – beantworte ich eure Fragen zum Thema.

Heute habe ich die Frage von Erika ausgewählt, die wissen möchte, ob man eine Ausbildung braucht, um andere Menschen auf ihrem Weg zu begleiten.

Als ich begonnen habe, mein Seelen-Business zu entwickeln, war ich Anfang zwanzig, hatte gerade mein Kunststudium abgebrochen und musste schnell einen Weg finden, mich finanziell über Wasser zu halten.

Ich hatte keine Ausbildung, doch ich spürte, eine große Freude bei dem Gedanken daran, Sitzungen zu geben und andere Menschen zu unterstützen. Die Antworten, die meine innere Stimme mir für meine Probleme gab, waren so frisch, so einfach und so wirksam. Ich dachte: Das kann ich teilen! Also habe ich begonnen.

Wie die Schritte auf diesem Weg ausgesehen haben? War es wirklich so einfach für mich? Das erzähle ich euch gerne!

Ich habe Bedenken, dass man eine fundierte belegbare Ausbildung benötigt, um andere Menschen begleiten zu können. Zumindest dann, wenn man es gegen Bezahlung tut :-). War das bei Dir ähnlich und wie bist Du damit umgegangen?

Liebe Erika,

Coaching, Begleitung und Beratung sind in Deutschland keine geschützten Begriffe und jeder kann das anbieten. Es ist nur wichtig, sich klar von Psychotherapie abzugrenzen, bzw. klarzustellen, dass man das nicht macht.

Du kannst z.B. einen Hinweis auf deine Webseite stellen: „Mein Angebot ersetzt keine psychotherapeutische/ärztliche Behandlung.“

Der Gedanke, dass ein Zertifikat an der Wand etwas über dich und deine Fähigkeiten aussagt, ist ziemlich veraltet. Ich kenne Menschen mit unzähligen Ausbildungen, die ich nicht empfehlen würde und einige ohne Ausbildung, die ich begeistert weiterempfehle.

Es ist der Mensch der zählt.

Bist du authentisch? Stehst du zu deinen Stärken? Stehst du dazu, dass du nicht perfekt bist? Machst du deine Arbeit auf deiner Webseite erfahrbar? Zeigst du, was für einen Nutzen deine Arbeit für mich hat? Teilst du Rückmeldungen deiner Klienten?

Ich wusste, als ich begonnen habe, Einzelsitzungen zu geben, dass mein Angebot nicht jeden ansprechen wird – das wollte ich auch gar nicht. Einigen war ich zu jung, zu locker, andere suchten nach jemandem mit mehr Härte…

Doch es gab eine kleine Gruppe von Menschen, für die mein Angebot und meine Art zu arbeiten genau das richtige war. Auf sie habe ich mich konzentriert. Für sie habe ich angefangen Blogbeiträge zu schreiben.

Von Anfang an habe ich die Rückmeldungen meiner Klienten gesammelt und zu meinem Angebot hinzugefügt. Anstatt Ausbildungen aufzuzählen, habe ich aufgezählt, welche tiefgreifenden Veränderungen meine Klienten durch unsere Arbeit erleben.

Ich habe mich gefragt: Wie kann ich „meine Leute“ auf ihrem Weg unterstützen? Das habe ich getan. Meistens kostenlos. Durch monatliche Live-Webcasts, durch Blogbeiträge und kostenlose Audio-Downloads.

Die Klienten, die sich für eine Sitzung angemeldet haben, haben sich bereits in einer liebevollen Beziehung mit mir befunden. Sie konnten bereits feststellen, dass meine Arbeit für sie das richtige ist.

Mich hat bis heute niemand nach einer Ausbildung gefragt. Aber ich wurde schon öfter gefragt, ob ich Ausbildungen anbiete 🙂

Liebe Grüße, Lea

Bild: Istockphoto | © FredFroese

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