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Die Kunst, Nein zu sagen

Als ich Matthias davon erzählt habe, dass ich einen Beitrag über die Kunst, Nein zu sagen, schreiben möchte, musste er erst einmal lachen.

Er meinte, er hätte sich gerade vorgestellt, wie eine Gruppe von Leuten übt, das Wort Nein auszusprechen – und zwar so:

„N – N – N, Neehhhhh, Ne – Ne – Ne, Neeeeeeiiiiiiiii, N – N –Neeeeiiiiiinnn…“

Doch Spaß beiseite – Nein ist tatsächlich ein Wort, das uns oft kaum über die Lippen geht. Wir spüren unser inneres Nein – doch wir können es oft nicht ausdrücken.

Besonders Frauen sind Meister darin, für jeden und alles Verantwortung zu tragen, immer für andere da zu sein und es allen Recht machen zu wollen.

Kein Wunder haben viele Frauen keine Lust, ein Seelen-Business zu entwickeln – schließlich arbeiten sie bereits ohne Lohn und ohne Ferien rund um die Uhr dafür, für andere da zu sein. Hast du Lust, deine innere Kündigung zu schreiben?

Dein Nein spüren

Der erste Schritt auf dem Weg zu deinem Nein ist, dass du dir bewusst machst, wenn sich dein Nein bemerkbar macht. Oftmals sind wir so darauf trainiert, immer ja zu sagen, dass wir unser Nein gar nicht bemerken.

Wenn dir etwas keine Freude macht, dich belastet, dich traurig macht, du dich ausgenutzt, überfordert oder überlastet fühlst – dann sagt etwas in dir: „Nein!“

Oftmals trickst uns der Verstand aus, weil er sagt, etwas sei unsere Pflicht. Oder er sagt: „Ja wer soll sich denn darum kümmern, wenn du es nicht tust?“

Doch es ist nicht deine Aufgabe, das Ungleichgewicht der Welt auszugleichen. Es ist nicht deine Aufgabe, die Unzufriedenheit anderer wieder gut zu machen.

Deine Aufgabe ist, dein Nein zu spüren, wenn es aufkommt.

Deinem Nein Raum geben

Wenn du dein Nein spürst, dann gib dir erst einmal Zeit, mit deinem Nein zu sein. Atme weich und spüre dein Nein.

Nimm wahr, wie sich dein Nein darüber freut, dass es gesehen wird. Es hat so lange versucht, sich durch schlechte Laune, durch inneren Schmerz oder sogar körperliche Probleme bemerkbar zu machen.

Spüre die Liebe von deinem Nein. Es hilft dir, die Grenzen deiner Welt zu klären. Es hilft dir dabei, das zu tun was dir Freude macht und das loszulassen was dir nicht gut tut.

Und dann, sag Nein!

Die Reaktion anderer auf dein Nein

Wenn deine Familie, Freunde, Kollegen oder Klienten gewohnt waren, dass du alles auf dich nimmst, dann wird es sie erst einmal erstaunen, wenn du beginnst, Nein zu sagen.

Vorher haben sie dich nämlich gar nicht wahrgenommen. Du warst „Mädchen für alles“ und bewusst oder unbewusst haben sie deine Energie ausgenutzt.

Du hast ihre Ungleichgewichte für sie ausgeglichen. Du hast ihnen geholfen, ihre inneren Löcher zu stopfen. Du hast ihnen erlaubt, ihren eigenen Schmerz und ihre Unzufriedenheit nicht zu spüren. (Du hast sie sogar daran gehindert, sich zu entwickeln.)

Wenn du Nein sagst, ist es so, als ob du jemandem seine Schmerztabletten wegnimmst. Derjenige spürt seinen eigenen Schmerz wieder. Autsch!

Die meisten Menschen sind nicht begeistert, ihren Schmerz zu spüren. Und rate mal, wem sie die Schuld für ihren Schmerz geben werden? Na klar – dir natürlich! Denn du hast doch bisher so schön alles auf dich genommen und sollst das weiter tun.

Gib die Verantwortung zurück

Hmmmm. Bist du bereit, die Verantwortung, die du über das Leben, die Gesundheit oder das Wohlergehen anderer übernommen hast, wieder loszulassen?

Bist du bereit, ihnen zuzutrauen, dass sie in der Lage sind, ihren eigenen Schmerz zu heilen – oder sich jemand anderen zu suchen, der ihre inneren Löcher füllt?

Manche Menschen, die wir für Freunde hielten, zeigen uns ihr wahres Gesicht, wenn wir Nein sagen. Sie zeigen uns, dass es nicht Liebe oder Wertschätzung war, die sie in unser Leben geführt hat – sondern die Erwartung, dass wir ihnen geben, was sie brauchen.

Dein Nein hilft dir dabei, Menschen anzuziehen, die dich wertschätzen und daran interessiert sind, dass es dir und ihnen gut geht. Sie wollen nicht auf deine Kosten leben – sondern mit dir gemeinsam das Leben genießen.

Wo möchte sich das Nein in deinem Leben zeigen?

Hast du Lust, Teil der befreienden Nein-Welle zu werden? Hinterlasse einen Kommentar und teile mit, wo du das Nein in deinem Leben schon länger bemerkst.

Welche Gefühle umgeben dein Nein? Was hält dich noch zurück, es auszusprechen?

Ich freue mich, von euch zu hören!

Liebe Grüße, Lea

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