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Schluss mit Hierarchien – wir dürfen uns auf Augenhöhe begegnen

Kennst du Leute, die sich für etwas Besseres halten? Oder warst du schon einmal in einer Situation, in der dich jemand auf einen Sockel gestellt hat? Das ist ziemlich unangenehm, oder?

In den Rückmeldungen zu meiner Arbeit wird mir oft mitgeteilt, wie sehr meine Klienten und Seminarteilnehmer zu schätzen wissen, dass ich viel aus meinem Leben erzähle und wirklich daran interessiert bin, ihnen alles mitzugeben, was ich weiß.

Ich stelle mich nicht über meine Klienten und ich habe mich von Anfang an bemüht zu verhindern, dass andere mich auf einen Sockel stellen. Ich möchte Menschen auf Augenhöhe begegnen. Mal ist man Lehrer und mal ist man selbst Schüler – das kann innerhalb von wenigen Minuten ständig wechseln.

Letztes Jahr machte ich die Erfahrung, dass nicht alle davon begeistert sind, mir auf Augenhöhe zu begegnen. Heute erzähle ich dir von einem Millionär, der nicht mit mir arbeiten wollte…

Hallo, ich bin ein Millionär!

Vor ungefähr einem Jahr habe ich eine Email von jemandem bekommen, der eine Coachingsitzung bei mir buchen wollte.

In der Email schrieb mir derjenige, er sei Millionär und hätte ein ganz großes Business. Zwischen den Zeilen spürte ich ganz deutlich, dass er glaubt, ganz weit über mir zu stehen. Er strahlte eine Haltung aus, die sagte, dass ich froh sein könnte, dass er mir überhaupt schreibt.

Außerdem wollte er zuerst einmal, dass ich sämtliche Newsletter von ihm durchlese und ihm dazu Tipps und Empfehlungen gebe – vor der Sitzung natürlich und selbstverständlich ohne Bezahlung. Er ist ja schließlich Millionär.

Nun ja, es gibt zwar genügend Momente, in denen mein Ego anbeißt und es anderen recht machen möchte, doch in diesem Fall habe ich ihm ganz einfach so geantwortet, wie ich auf alle Coachinganfragen reagiere. Ich habe ihm freundlich mitgeteilt, wann der nächste freie Termin ist und wie das bei mir im Normalfall abläuft.

Die Masken fallen lassen und dem Mensch begegnen

Ich habe mich nicht anders ihm gegenüber verhalten als allen anderen auch – von Mensch zu Mensch. Danach meldete er sich nicht mehr. Auf eine Rückfrage von mir antwortete er, dass es ihm so vorkommt, als sei ich an einer Arbeit mit einem Millionär nicht interessiert.

Seiner Meinung nach hätte ich alles stehen und liegen lassen und mich nur um den Millionär kümmern sollen.

Mein erstes Gefühl war: Zum Glück möchte er nicht mit mir arbeiten! Denn tatsächlich bin ich nicht daran interessiert, vor anderen auf dem Bauch zu kriechen nur weil sie denken, sie seien jemand besseres – Millionär oder Chef oder die Reinkarnation von Jesus…

Ich möchte Menschen liebevoll und achtsam begegnen. Mir ist es egal, woher jemand kommt und wie viel Geld jemand hat – es geht um den Menschen.

Ich spreche meine Klienten und Leser mit „du“ an und ich erzähle ganz offen über meine eigenen Fehler und Schwächen. Ich muss mich weder hinter einer spirituellen noch einer professionellen Fassade verstecken.

Und wer diese Spiele spielen möchte? Wer über mir stehen will oder sich vor mir klein machen will – mit dem funktioniert die gemeinsame Arbeit nicht. Meistens kommt sie erst gar nicht zustande.

Menschen berühren – weil sie sind wer sie sind

Ich finde es wunderschön diese erstickenden Hierarchien hinter mir zu lassen und Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. In Liebe, in Achtsamkeit und in der Bereitschaft, das wahre Sein im Gegenüber zu spüren, statt vor einem Doktortitel oder einer Zahl auf einem Bankkonto auf die Knie zu fallen.

Jeder von uns hat Schwächen und jeder von uns hat einzigartige Stärken. Jeder von uns ist ein Teil des Ganzen. Jeder von uns ist es wert, geliebt, geachtet und geschätzt zu werden.

Es wird Zeit, uns wieder als Menschen wahrzunehmen.

Nicht die Maske die wir tragen oder den Sockel auf dem wir stehen – sondern den lebendigen Menschen, der wir sind.

So können wir gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen. So hat unsere Welt eine lebenswerte Zukunft.

Kommst du mit?

Einladung zum Austausch

Natürlich würde mich interessieren wie du dieses Thema siehst!

Wo begegnen dir noch Hierarchien? Wie gehst du damit um, wenn jemand von dir erwartet, dass du dich unter ihn stellst? Und wie fühlt es sich an, wenn dich jemand auf einen Sockel stellt und glaubt, du seist perfekt?

Ich freue mich, wenn du deine Erfahrung mitteilst.

Liebe Grüße, Lea

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