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Kann es wirklich so einfach sein?

Hallo ihr Lieben,

heute schreibe ich einen etwas außergewöhnlichen Blogbeitrag.

Er wird wahrscheinlich etwas länger, denn ich möchte heute eine ganz persönliche Geschichte mit euch teilen.

Wie ihr wisst, hat letzte Woche meine Academy eröffnet und wir bewegen das Monatsthema „Verbinde dich mit deiner Seele“.

Obwohl wir erst seit ein paar Tagen diesen Raum teilen und alles noch ganz neu ist, berührt es mich jetzt schon, wie tief wir in das Thema einsteigen.

Es ist so außergewöhnlich, wenn Menschen zusammenkommen um sich mit der Liebe in ihrem Inneren zu verbinden. Es ist eine sehr heilsame, sehr liebevolle Atmosphäre.

Gestern stupste mich meine Seele an und sagte: „Hey Lea, erzähle doch mal deine Geschichte. Wie wir uns wieder verbunden haben. Erzähle doch mal von deinem Weg.“

Ich stehe nicht gerne im Mittelpunkt. Ich spreche lieber über allgemeine Themen und lasse meine Erfahrung am Rande mit einfließen. Doch ich nehme diese Herausforderung an…

2014-09-lea-07

Die einsamen Jahre

Um meine Geschichte erzählen, muss ich ganz vorne anfangen. Bei meiner Kindheit. Ich habe mich von Anfang an hier auf der Erde sehr einsam gefühlt. Ich war sehr präsent und habe viel wahrgenommen – und das meiste war sehr unangenehm für mich.

Ich habe den Schmerz und den Stress meiner Eltern wahrgenommen. Ich war erschüttert darüber, dass Menschen Krieg machen und sich gegenseitig umbringen.

Ich konnte einfach nicht begreifen, dass die Erwachsenen diese Welt einfach so hinnehmen.

Meine erste Reaktion auf diese Welt war: Rückzug.

Ich bin verstummt, habe mich klein gemacht und den größten Teil meiner Kindheit mich in meine Bücher und Traumwelten geflüchtet. Alles war besser als hier zu sein.

Lichtblicke

Wenn ich auf meine Kindheit zurückschaue gibt es einige Erfahrungen, die wie Lichtblicke für mich waren. Mit meinem Großvater tagelang durch den Schwarzwald zu streifen, hat mich glücklich gemacht.

Wir sind morgens mit dem Traktor losgezogen. Mein Großvater hat im Wald gearbeitet und ich habe Hütten gebaut, saß stundenlag im Moos oder habe mich an den Tannenbäumen angelehnt.

Wenn wir Mittagspause gemacht haben, hat mein Großvater mir Geschichten erzählt oder mich eingeladen, den Wind in den Bäumen zu hören. „Schau mal wie die Tannen sich im Wind wiegen“, sagte er.

Ich werde nie diesen Moment vergessen als der Lärm dieser Welt in den Hintergrund rückte und auf einmal eine Stille da war. Eine lebendige reiche Stille. Eine Stille, die ich kannte.

Es war wie ein goldener Moment. Ein Moment ohne Zeit. Ohne Angst. Ohne Lärm. Ohne etwas zu wollen. Ohne etwas tun zu müssen.

Alles war einfach.

Und auf einmal schien alles so einfach.

Für einen kurzen Moment war ich Teil von allem.

Teil der Erde. Teil der Bäume. Teil des Windes. Teil der Geschichte der Erde. Teil der Ameisen die am Boden entlang wuselten. Teil der Vögel die in den Zweigen zwitscherten.

„Es ist alles so schön und friedlich,“ sagte ich zu meinem Großvater. „Ja. Vergiss es nicht!“ antwortete er.

2014-09-lea-03

Explosionen

Kurze Zeit später explodierte meine Herkunftsfamilie und es begann eine jahrelange Odyssee für mich. Von einer Pflegefamilie zur anderen, immer zu Besuch sein, der Rucksack immer gepackt, nirgendwo ein richtiges Zuhause haben.

In dieser Zeit habe ich mein Herz fest verschlossen.

Es hat weh getan zu spüren, dass niemand für mich da ist. Mit 13 musste ich auf einmal erwachsen werden. Ich musste lernen mich alleine durchzuschlagen.

Ich habe sehr schmerzhaft erfahren, dass es viele Menschen gibt, die ein 13-jähriges Teenager-Mädchen ausnutzen.

Ich war auf der Suche nach Liebe, nach einem Zuhause, nach Sicherheit. Mir sind Menschen begegnet, die mir genau das versprochen haben. Doch der Preis den ich dafür zahlen musste war sehr hoch.

Der harte Weg

Auch als Jugendlich gab es immer noch den Wunsch in mir, den wahren Sinn meines Lebens zu finden und meinen Weg zu entdecken. Ich habe mich für alles mögliche interessiert – habe Bücher über Atlantis gelesen und indischen Gurus zugehört.

Der Bekannte, bei dem ich für einige Zeit gewohnt habe, war so etwas wie ein „Kleinstadt-Guru“. Er hatte einen kleinen Kreis von „Schülern“ um sich und weil ich bei ihm wohnte, hatte ich das zweifelhafte Glück seine Lehren aus erster Hand abzukriegen.

Während meine Freunde sich überlegten wo die nächste Party stattfindet, bin ich morgens um 5:30 Uhr aufgestanden, habe sein Haus geputzt, Yoga gemacht, zwangsweise Meditationen oder andere spirituelle Übungen gemacht – weil er es so wollte.

Entweder du machst mit – oder du fliegst raus.

Seine Schüler haben mich beneidet, wenn er ihnen erzählte, dass er dabei ist meinen „Widerstand“ zu brechen und mein „Ego“ aufzulösen. Durch Gewalt, durch Fasten, durch tagelanges Ignorieren, durch Hass.

Nach etwa zwei Jahren hatte ich keine Kraft mehr. Ich war erledigt. Mein Körper war am Ende. Ich konnte nicht einmal mehr Schmerz oder Verzweiflung empfinden. Es war normal für mich, jeden Abend unter Tränen einzuschlafen und zu beten: „Bitte lass mich nicht mehr aufwachen.“

Ich weiß nicht wie oft ich mit geschlossenen Augen über die Straße gegangen bin. Immer in der Hoffnung, dass ich aus dieser Hölle rauskomme.

Nachdem ich von Familienangehörigen in einer Nacht- und Nebelaktion aus dieser Situation rausgeholt wurde, hatte ich die Nase voll von Spiritualität. Ich habe mir fest vorgenommen niemals wieder etwas mit Spiritualität zu tun zu haben.

2014-09-lea-06

Neubeginn

Als ich mit Anfang zwanzig an der Kunstakademie in Frankfurt ankam, dachte ich, ich hätte es endlich geschafft.

„Endlich bin ich meine Kindheit los!

Endlich bin ich den spirituellen Müll und meine Suche nach dem Sinn des Lebens los!

Endlich kann ich ganz normal sein.“, so dachte ich.

Oh, im Nachhinein kann ich spüren wie dünn die Eisschicht war auf der ich getanzt habe. Und eines Tages macht es „Kracks“ und diese schöne Illusion die ich mir aufgebaut habe, ist zusammengestürzt.

Es kam mir sinnlos vor diesen Weg weiterzugehen.

Ich habe in der Zeit viel mit meiner Freundin telefoniert und wir haben viel darüber gelacht, was da mit uns passiert. Etwas verändert sich, das haben wir gespürt – doch irgendwie hatten wir keine Ahnung was da eigentlich los war.

Mit Macht kam meine Wahrnehmung zurück. Wenn ich mich zum Meditieren hinsetzte, dann kam eine Flut von inneren Bildern auf.

Auch in meinem Energiefeld veränderte sich einiges. Einmal machte es ganz laut „Ping“ über meinem Kopf. Ich dachte, da wäre ein Luftballon zerknallt, doch äußerlich war nichts zu sehen.

Meine Freundin fragte mich: „Glaubst du, du bist erleuchtet?“ Sie stellte mir lauter Testfragen und nachdem ich keine neuen Antworten hervorbringen konnte, haben wir diese Theorie wieder verworfen. Keine Erleuchtung!

Ich wusste nur, da ist etwas was mich ruft. Da ist etwas, das sich entwickeln möchte. Da ist etwas, das sich anders anfühlt als alles andere was ich vorher wahrgenommen habe.

Hallo Seele!

Zum Glück wohnte ich damals in einer kleinen Einzimmerwohnung und war deshalb sehr viel alleine. So hatte ich Zeit nach innen zu lauschen.

Nachdem ich zwanzig Jahre damit verbracht hatte, die Lösung im außen zu finden, wendete ich mich zum ersten Mal nach innen.

Anstatt einen neuen Guru zu suchen oder einem neuen Kult beizutreten habe ich auf mein Inneres gehört.

Zuerst war es frustrierend für mich, denn die Stimmen in meinem Verstand waren so laut, dass ich kaum etwas hören konnte. Doch je öfter ich gehört habe, desto mehr konnte ich wahrnehmen.

Auf einmal erkannte ich diese liebevolle Stille, die ich in meiner Kindheit im Wald erlebt habe. Dieselbe Stille entdeckte ich in mir.

Mein Inneres wurde meine Oase. Egal was im außen los war, ich ließ mich tief in mein Inneres eintauchen und badete in der Stille.

In der Zeit habe ich in einem Biosupermarkt gearbeitet und es war so schön für mich, in Ruhe die Regale einzuräumen. Doch nebenbei tauchte ich in meine Oase ein.

2014-09-lea-05

Hallo Lea!

Ich habe sehr viel Tagebuch geschrieben und meine Fragen notiert: „Wie soll mein Leben weitergehen? Wie soll ich Geld verdienen?“

Auf einmal kamen Antworten: „Hallo Lea, es ist alles okay. Du gehst durch eine tiefe Veränderung. Du lässt deine alte Lebensgeschichte los. Die verletzten Anteile aus deiner Kindheit wollen nach Hause kommen…“

Heute weiß ich, dass es die Stimme meiner Seele war, die zu mir gesprochen hat. Damals war es einfach nur die erste liebevolle Stimme, die ich in diesem Leben erfahren habe.

Eine Liebe, die nichts von mir wollte. Eine Liebe, die verstanden hat, warum ich misstrauisch bin. Eine Liebe, die mir erlaubt hat, mich immer wieder zurückzuziehen und zu verstecken.

Irgendwann sagte meine Seele zu mir, dass ich sie „Mama“ nennen darf. Sie erklärte mir, dass ihre Liebe die wahrhaftige Mama ist, nach der ich mich immer gesehnt habe.

Und so habe ich viele Jahre damit verbracht, mich jeden Tag in die Arme von meiner wahren Mama hinein sinken zu lassen.

Gehalten zu werden.

Liebevoll gehalten zu werden.

Mein ganzer Körper hat begonnen seine Spannung loszulassen. Die harten emotionalen Panzer rund um mein Herz, begannen zu schmelzen. Mein starres angespanntes Gesicht wurde weicher. Meine Stimme hat sich verändert.

Jeden Tag habe ich mehr Liebe eingeatmet.

Jeden Tag kamen hungrige Anteile zum Vorschein, die bereit waren, nach Hause zu kommen.

„Wir bauen ein warmes Nest in deiner Mitte,“ erklärte mir meine Seele.

Wir bauen ein Nest, das so warm und geborgen ist, dass sich selbst die ganz verängstigten Anteile eingeladen fühlen.

2014-09-lea-04

Auferstehung

Als mein Kontakt mit meiner Seele sich vertieft hat, klopfte sie bei mir an und sagte: „Lea, es wird Zeit, Einzelsitzungen zu geben!“

Und ich dachte nur: „Was? Ich soll Einzelsitzungen geben? Aber mein eigener Heilungsprozess ist doch noch gar nicht abgeschlossen! Ich bin doch noch gar nicht perfekt!“

Doch meine Seele zeigte mir, dass unser Ziel nicht ist, perfekt zu werden, sondern ein klares Gefühl für die innere Verbundenheit und diesen natürlichen Heilungsweg zu entwickeln.

Und tatsächlich – in jedem Klienten der mir begegnet ist, in jeder schmerzhaften Erfahrung, die mir erzählt wurde, habe ich mich selbst wieder entdeckt. Gemeinsam mit meiner Seele habe ich Menschen Raum gegeben, sich mit sich selbst zu verbinden.

Anstatt zu sagen: „Ich weiß, wie es richtig ist!“ Habe ich ihnen gesagt: „Deine Seele weiß, was für dich liebevoll ist. Lass uns gemeinsam lauschen, was sie dir mitteilen möchte.“

Anstatt zu sagen: „Dein Ziel ist, perfekt zu sein, besser als andere zu sein.“ Habe ich gesagt: „Dein Ziel ist dich jetzt in diesem Augenblick in die Liebe deiner Seele eintauchen zu lassen. Dein Ziel ist, dir selbst mit Liebe zu begegnen.“

Im Grunde habe ich die letzten zehn Jahre meiner Selbständigkeit damit verbracht, Werbung für die Seele zu machen.

Das ist meine „Frohe Botschaft“:

Es gibt eine Seele, die dich liebt.

Sie ist nur einen Atemzug von dir entfernt.

Es ist so einfach.

Es ist so einfach, dass wir manchmal alles tun, um es kompliziert zu machen.

Denn wenn es so einfach ist, wenn ich mich zurücklehnen kann und diese Liebe einatmen kann, nach der ich ein Leben lang gehungert habe, das würde ja bedeuten, dass jetzt in diesem Augenblick eine Veränderung beginnt.

2014-09-lea

Wie schön darf dein Leben werden?

Wenn du beginnst, die Liebe deiner Seele einzuatmen und dich mit ihr zu verbinden, beginnt ein neuer Weg.

Es ist nicht der Weg deiner Eltern.

Nicht der „normale“ Weg der uns gezeigt wird.

Es ist der Weg deiner Seele.

Dieser Weg hebt dich heraus aus den alten Mustern und Prägungen. Dieser Weg lädt dich ein, neu geboren zu werden.

Dein wahres Ich darf auferstehen.

Wie du wirklich bist – ohne Trauma, ohne Einschränkungen, ohne Zweifel.

Wie du wirklich bist – strahlend, lebendig und wunderschön.

2014-09-lea-02

Aufbruch in ein erfülltes Leben

Wenn ich auf meinen Weg zurückschaue, dann kann ich mir genau vorstellen, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich meiner Seele nicht begegnet wäre:

Ich wäre eine griesgrämige Künstlerin, die immer wenig Geld hat, eine unerfüllte Beziehung nach der anderen erlebt und ständig unzufrieden ist. Ich wäre zynisch und hätte ein verschlossenes Herz.

Ich bin so froh, dass mein alter Weg zu Ende ist.

Ich bin so froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe – und jeden Tag immer wieder neu wage.

Mein Leben heute ist so anders! Die Lea von früher hätte sich mein heutiges Leben nicht einmal erträumen können.

Ich wache auf und fühle mich zuhause. Egal was kommt, da ist so viel Halt da. Mein Körper ist so lebendig geworden, so durchströmt von Leben. Meine Kreativität sprudelt. Ich habe eine liebevolle Beziehung. Es sind liebevolle Menschen in meinem Leben.

Meine Schöpfungen gedeihen. Ich bewege etwas in der Welt. Jeden Tag wachse ich über mich selbst hinaus.

Ich habe mir mein „Happy End“ erschaffen.

Oder vielleicht mein „Happy Beginning“.

Und genau dazu lade ich dich auch ein.

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Die Einladung

Ich lade dich ein zu erfahren, wie dein Leben aussieht, wenn es von Liebe getragen wird – wenn du von Liebe getragen wirst.

In der Academy – meinem neuen Raum für gemeinsames Lernen und Wachstum – beginnen wir genau damit.

Du wirst dabei unterstützt, deiner Seele nahe zu kommen.

In meiner Arbeit geht es um die lebendige Erfahrung. Um das was im Alltag wirklich trägt.

Der Weg in ein erfülltes Leben darf beginnen…

Danke fürs Lesen!

Vielleicht findest du irgendwo in meiner Geschichte Parallelen zu deinem Weg und deiner Entwicklung?

Vielleicht spürst du, dass deine Seele bei dir anklopft und sich mit dir verbinden möchte?

Bis zum 14. September ist es möglich, dich zum ermäßigten Frühbucherpreis für die Academy anzumelden. Das erste Thema das dich dort erwartet ist die Verbindung mit deiner Seele – damit fängt alles an…

Liebe Grüße, Lea

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