Lebe deine Bestimmung

Entwickle ein Seelen-Business das dich trägt

Lebe deine Bestimmung

Entwickle ein Seelen-Business das dich trägt

Trage dich ein und erhalte den Bestimmungsfinder & wöchentliche Inspirationen via E-Mail

Hinter den Kulissen einer spirituellen Beziehung

Im Dezember beginnt in der Academy das Thema „Erwachte Beziehungen“.

Höchste Zeit also, euch ein wenig mehr von meiner eigenen Beziehung zu berichten!

Als Matthias und ich uns vor etwa 10 Jahren kennengelernt haben, waren wir beide schon auf unserem inneren Entwicklungsweg.

Wir wussten, dass wir keine „normale Beziehung“ führen wollen, sondern eine „erwachte Beziehung“ in der das Innere an erster Stelle steht.

Heute lade ich dich dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen unserer Beziehung zu werfen.

Wie sieht das aus, wenn zwei Menschen die beide auf ihrem inneren Entwicklungsweg sind, eine Beziehung leben?

Ist das dann nur Harmonie und Friede – Freude – Eierkuchen? Komm wirf einen Blick hinter die Kulissen!

Erwachte Beziehungen

Die Beziehung zwischen mir und Matthias hat anders begonnen als alle meine bisherigen Beziehungen. Einige Zeit bevor ich ihn kennenlernte, dachte ich, dass ich in meinem Leben wahrscheinlich niemals mehr eine Beziehung führen werde.

Ich war gerade am Anfang meines inneren Entwicklungswegs und die Symptome meines Erwachens waren so stark, dass ich mir alles andere als attraktiv vorkam.

So hätte meine Partneranzeige aussehen können:

Weiblich, 20 Jahre alt, arbeitslos und ohne Ausbildung, verbringt fast den ganzen Tag mit innerer Heilungsarbeit, hat kein Interesse an äußeren Aktivitäten und ist fast immer schlapp und müde. Neigt zu unbalancierten Gefühlsausbrüchen und Panikattacken. Na – bist du interessiert?

Hmmm 😉

Als ich meiner Seele mitteilte, dass Beziehungen wohl für mich nicht mehr in Frage kommen werden, meinte sie: „Kannst du vorstellen, dass es jemanden gibt, der dich mag, so wie du bist?“

Als ich darüber nachdachte, kam da zunächst einmal ein dickes Nein. Doch nach einer Weile war ich bereit, mir vorzustellen, dass es jemanden gibt, der mich mag, so wie ich bin.

Es fühlte sich ganz anders an als alles was ich bisher erlebt hatte. Denn in all meinen Beziehungen habe ich eine bestimmte Rolle gespielt. Ich habe mich bemüht, gut auszusehen, freundlich und interessant zu sein.

Und dafür war keine Energie mehr da.

Ich wusste: Mein nächster Partner muss mich annehmen, so wie ich bin. Ohne Schnörkel, ohne Zensur, ohne Schauspielerei.

Für diesen liebevollen Partner habe ich mich geöffnet.

Diesen liebevollen Partner – den ich damals noch gar nicht kannte – habe ich bereits wahrgenommen.

Und als wir uns dann kurze Zeit später begegnet sind, da kannten wir uns schon. „Aha, da bist du ja,“ dachte ich.

Durch die tiefsten Tiefen

Die ersten Jahre in unserer Beziehung waren ziemlich stürmisch. Bei mir kamen tiefe innere Verletzungen hoch und egal wie sehr sich Matthias bemüht hat, er hat einfach immer meine Knöpfe gedrückt – und ich seine.

Bereits in den ersten Monaten unserer Beziehung wurde uns klar, dass wir komplett unterschiedlich sind. Ganz ehrlich, Matthias und ich haben kaum Gemeinsamkeiten – weder im Temperament, Musikgeschmack noch in der Art wie wir leben.

Matthias schaffte es durch sein Anderssein, mich total aus der Balance zu bringen.

Und ich schaffte das bei ihm mindestens genauso gut 😉

Wenn ich aus Angst sparen wollte, wollte er locker Geld ausgeben – und umgekehrt. Wenn er sagte, komm wir fahren mal irgendwo hin – sagte ich Nein. Wenn ich ihm sagte, er soll etwas schnell, schnell, schnell machen, machte er es laaaaaaaaannnnnnnnnnggggggsssaaaaaammmmmm.

Wir bemerkten sehr schnell: Diese Beziehung bringt alles ans Licht.

Alles Verletzte. Alles Dunkle. Alles Einsame. Alles Ungeliebte.

Wir können uns abwenden und dagegen wehren – oder dem was aufkommt mit Liebe begegnen.

Dafür haben wir uns entschieden – für Heilung, für Mitgefühl und Liebe.

Was haben wir gemeinsam?

Gerade in den ersten Jahren unserer Beziehung hatte ich oft den Impuls, die Beziehung zu beenden. Gerade wenn es herausfordernd war.

Meine Seele sagte immer wieder: „Egal was du entscheidest, warte mindestens 3 Monate ab und schau wie sich deine Entscheidung entwickelt.“

Das war ein weiser Ratschlag, denn meistens sah bereits nach einer Woche alles wieder anders aus.

Und mit der Zeit zeigte sich, was wir gemeinsam haben:

Wir sind beide entschlossen, unseren inneren Entwicklungsweg zu gehen.

Egal wie herausfordernd es ist – wir sagen Ja zur Heilung die geschehen möchte.

Wir sagen Ja zu dem was sich uns zeigt.

Wir übernehmen Verantwortung für das was wir fühlen.

Wir sind bereit, die Schritte zu gehen, die anstehen.

Du siehst etwas, dass ich nicht sehe

Mit der Zeit habe ich angefangen, das Anderssein von Matthias nicht mehr als Belastung zu empfinden. Ich versuchte nicht mehr, immer meinen eigenen Weg durchzusetzen.

Auch wenn es mir Angst machte, ich lernte Matthias zu vertrauen.

Und siehe da! Auf einmal wurde das Anderssein des Partners zur Bereicherung.

Durch Matthias lernte ich, dass vieles auch ganz anders geht. Und er lernt von mir, dass Sachen auch auf „Lea-Art“ funktionieren.

Wir hörten auf uns gegenseitig in eine bestimmte Form pressen zu wollen und akzeptierten unsere Eigenarten.

Wir haben unsere Stärken schätzen gelernt.

Unsere Beziehung begann sich zu entwickeln.

Wir haben angefangen, gemeinsam zu wachsen.

Friede, Freude, Eierkuchen

Wenn ich mich nicht auf die Beziehung eingelassen hätte, wenn ich nicht bereit gewesen wäre gemeinsam mit Matthias durch die tiefsten Tiefen zu gehen, dann wäre ich heute nicht da wo ich bin.

Heute ist unsere Beziehung sehr liebevoll und erfüllend. Wir haben die Freiheit uns so zu entfalten als wären wir ganz alleine. Und doch haben wir eine große Nähe und eine große Wertschätzung für uns entwickelt.

Wir sind frei –

und doch zusammen.

Jeder von uns ist in sich vollständig –

und doch sind wir gemeinsam noch viel mehr.

Ich glaube an Matthias.

Und er glaubt an mich.

Unsere Liebe ist lebendig.

Wir gehen den Weg in die Freiheit gemeinsam.

Einladung zum Austausch

Na, wie hat dir dieser Blick hinter die Kulissen gefallen?

Mir ist es ganz wichtig mitzuteilen, dass es nicht unbedingt immer nur leicht ist, eine Beziehung zum Wachsen zu bringen. Wenn wir das Schöne wollen, müssen wir auch die andere Seite annehmen.

Welche Erfahrung machst du in deiner Beziehung?

Ich freue mich von dir zu hören –

Liebe Grüße, Lea

P.S. Möchtest du die Liebe in deiner jetzigen Beziehung neu erwachen lassen? Oder möchtest du endlich einen liebevollen Partner in dein Leben bringen? Dann melde dich für die Academy an – dort beginnt die Reise in eine erwachte Beziehung. Ich freue mich schon darauf!

Hat dir dieser Beitrag gefallen? Hier gibt es noch mehr: