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Erkältung – was sie dir wirklich sagen möchte

Vor etwa zehn Jahren gab es in meinem Leben einen ganz eigenartigen Rhythmus.

Für einige Wochen fühlte ich mich aktiv, fit und energiegeladen – und war ständig in Aktion.

Dann war ich eine Woche lang krank, meistens erkältet, mit Halsweh und Kopfschmerzen.

Es war für mich ganz normal, alle paar Monate körperlich zusammenzubrechen.

Bis ich mich eines Tages fragte, was da wirklich dahinter steckt.

Was ich herausgefunden habe, war ziemlich überraschend…

Was gibt dir die Erkältung?

Als ich wieder einmal im Bett lag und ziemlich wütend war, dass ich schon wieder erkältet bin, habe ich tief in mich selbst hinein gespürt und wahrgenommen, dass ein Teil von mir diese Zeit der Erkältung richtig genießt.

Ein kindlicher Anteil in mir sagte:

Die Erkältung ist die einzige Zeit in der du ruhig bist.

Du kannst im Bett liegen und musst nichts tun. Alles ist unwichtig. Termine werden abgesagt, die Arbeit bleibt liegen und du stehst an erster Stelle.

Wenn du dir Tee machst und dich in das warme Nest kuschelst – das ist soooo schön!

Du kannst lesen, brauchst nichts zu tun und alles wird still.

Die Oase im Alltag

Auf einmal wurde mir bewusst, dass meine Erkältungen wie kleine Inseln in einem ziemlich stressigen Alltag waren.

Es stimmte – es waren die einzigen Momente in denen ich mir Ruhe gegönnt habe.

Es war die einzige Zeit, in der ich es mir wert war, für mich zu sorgen.

Es war die einzige Zeit, in der ich mir das Recht genommen habe, alles andere stehen und liegen zu lassen und für mich da zu sein.

Um ganz ehrlich zu sein hat mich diese Erkenntnis etwas erschüttert.

Das war vor ca. 10 Jahren, lange bevor ich mich auf meinen „liebevollen Weg“ eingelassen habe. Ich habe noch richtig schön funktioniert und war ständig aktiv, ständig angestrengt.

Ich spürte: So kann es nicht weiter gehen!

Uns geben, was wir wirklich brauchen

Zunächst habe ich mir meine Bedürfnisse deutlicher angeschaut.

Ich möchte an erster Stelle stehen.

Es soll nicht immer darum gehen, ein Ziel zu erreichen, sondern es soll darum gehen, dass ich mich wohl fühle.

Ich möchte nichts tun.

Die Phasen in denen ich nichts tun muss, waren wie ein innerer Urlaub für mich. Ich brauche das Gefühl, dass es nichts zu tun gibt.

Ich möchte liebevoll versorgt werden.

Es stimmt, dass ich mir häufig ein Tablett mit Tee und Obst gemacht habe und mich wirklich besonders gut um mich gekümmert habe. Und siehe da – ich brauche das!

Ich möchte in einem warmen Nest sein.

Auf dem Sofa oder im Bett baue ich mir ein kuscheliges Nest. Ich mache es mir gemütlich. Ich kann loslassen und tief hinein sinken in die Wärme.

Der liebevolle Weg im Alltag

Heute habe ich diese Bedürfnisse in mein Leben integriert. Meistens gibt es einmal am Tag ein paar Stunden im Nest, ich sorge ganz häufig liebevoll für mich und gönne mir Phasen, in denen ich nichts tue.

Ich stehe an erster Stelle in meinem Leben.

Ich bin hier um zu heilen.

Ich bin hier um zu wachsen.

Ich bin hier um mich zu entfalten.

Ich bin kostbar.

Was bringt es mir, wenn ich gewaltvoll über meine Grenzen gehe und damit mehr beruflichen Erfolg erziele? Das wird auf Dauer teuer – denn irgendwann zahlen wir den Preis, wenn wir uns misshandeln und zu viel Druck machen.

Ich gehe lieber den liebevollen Weg.

Ich behüte mich.

Und ein schöner Nebeneffekt: Seit etwa zehn Jahren war ich nicht mehr erkältet. Meine inneren Kinder müssen nicht mehr ganz so laut rufen. Ich bin hier. Ich höre sie.

Einladung zum Austausch

Nun würde es mich interessieren, ob du diese Erfahrung kennst? Wirst du auch öfter einmal krank, wenn ein Teil von dir dringend Ruhe braucht?

Ich freue mich von euch zu hören!

Liebe Grüße, Lea

P.S. Eine Bitte an dich: Manchmal verwenden wir etwas, was jemand anders sagt auf fiese Weise gegen uns selbst. Du könntest z.B. denken, dass du etwas falsch machst, wenn du eine Erkältung bekommst – oder dass nur schlechte Menschen Erkältungen bekommen.

So ist das nicht gemeint.

Was auch immer in deinem Leben ist, möchte liebevoll gesehen und angenommen werden. Wenn ich morgen eine Erkältung habe, dann werde ich mich ihr liebevoll zuwenden und wahrnehmen, was sie mir zeigen möchte.

Bild: Fotalia | © yellowj

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