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Hässlichkeit verwandeln und deine Schönheit entdecken

Vor dem Spiegel stehen und dich einfach nur hässlich finden – kennst du das? Sich unwohl fühlen im eigenen Körper und sich am liebsten verstecken zu wollen ist für viele Menschen ganz normal.

Heute lade ich dich zu einer Entdeckungsreise ein! Ich lade dich dazu ein der Hässlichkeit zu begegnen und zu erfahren woher sie kommt. Die Hässlichkeit ist eine unglaublich weise Lehrerin, die uns helfen kann unsere wahre Schönheit zu entdecken.

Kommst du mit?

Wie sehe ich denn aus?

Wenn ich zurückdenke an den ersten Moment an dem ich mein Aussehen bewusst wahrgenommen habe, fällt mir auf, wie sehr ich erschrocken bin:

„So sehe ich aus? Ich habe schwarze Haare? Oh je, warum sind meine Hüften so breit und warum sind meine Vorderzähne so schief?“

Wenn ich andere gefragt habe, ob ich schön bin, kamen ziemlich unterschiedliche Antworten zu mir:

„Naja, du bist ganz okay.“

„Du hast aber ein ziemlich breites Mondgesicht.“

„Dein Hintern ist zu fett und dein Bauch ist zu schwabbelig.“

Noch schlimmer war, dass ich jedes Mal wenn ich in den Spiegel schaute wusste: „Das bin nicht wirklich ich!“

Mein Körper kam mir vor wie eine einzige Fehlproduktion. Er war Ausdruck von meinem Schmerz, nicht Ausdruck meines wahren Seins.

Viele Jahre habe ich aktiv gegen meinen Körper gekämpft. Ich habe gegen meine Figur gekämpft, gegen meine Haarfarbe und gegen meine schiefen Zähne.

Und eines Tages war ich es müde zu kämpfen. Ich habe mich zurück gelehnt und meiner Hässlichkeit die Türe geöffnet. Ich habe mir erlaubt hässlich zu sein.

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Den Körper-Kampf beenden

Als ich den Kampf gegen meine Hässlichkeit aufgegeben habe, wurde mir erst bewusst, wie lange und wie hart ich gekämpft habe.

Wenn ich meinen Körper wahrgenommen habe, kam er mir vor wie ein Schlachtfeld wenn der Krieg vorüber ist. Der Kampf hat seine Spuren von Härte und Schmerz in mir hinterlassen.

Meine Seele hat mich Atemzug für Atemzug eingeladen, mitten auf diesem Schlachtfeld zu sitzen und präsent zu werden.

Behutsam habe ich begonnen meinen Körper von innen wahrzunehmen.

Behutsam habe ich begonnen meiner Hässlichkeit zu begegnen.

Meine Seele gab mir die schwere Aufgabe meine eigene Hässlichkeit zu lieben. Zum Glück nicht auf einen Schlag – sondern jeden Tag ein klein wenig mehr.

Ich atmete meine Liebe und ließ sie in den Abgrund der Hässlichkeit strömen.

Atemzug für Atemzug konnte mehr Liebe fließen.

Mein Körper reagierte wie ein ausgetrockneter Schwamm auf diese Liebe. Ein Leben lang hat er nur energetische Schläge bekommen, immer wurde er kritisiert, beurteilt und fertig gemacht – und nun durfte er zum ersten Mal Liebe fühlen.

Wieder und wieder flossen meine Tränen denn ich spürte, wie sehr ich meinem Körper weh getan habe. Jahr für Jahr musste er soviel Hass schlucken – kein Wunder ist dadurch so viel Hässlichkeit entstanden.

Es war höchste Zeit meinen Körper-Kampf zu beenden.

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Mein Körperwesen erkennen

Von einem Tag auf den anderen habe ich meine Diätbücher und Zahnspangen weggeworfen. Zeitschriften und Illustrierte die mir sagen wollten wie ich aussehen soll, flogen in den Müll. Auch meine Waage musste daran glauben.

Weg mit den Folterinstrumenten!

Ich hörte auf die Art von Sport zu machen, die nur ein Versuch war meinen Körper in eine bestimmte Form zu bringen.

Ich habe mir erlaubt still zu werden.

Es war ein Wagnis die Tür zu öffnen und meiner Hässlichkeit zu erlauben zum Vorschein zu kommen.

Es war eine Herausforderung jeden Tag erneut Liebe für meinen Körper zu atmen.

Mit der Zeit habe ich das Wesen meines Körpers spüren können. Ich konnte meinen Körper als lebendiges Wesen wahrnehmen – wie ein kleines Tier.

Anstatt weiterhin zu versuchen endlich eine zarte Elfe zu werden, spürte ich dass mein Körper eher einem drahtigen Moorpony gleicht. Mein Körper ist kraftvoll und robust. Er liebt die Erde.

Auf einmal fühlte ich eine große Liebe zu diesem Wesen, das so gutmütig und geduldig darauf gewartet hat, dass ich ihm endlich Liebe schenke.

Ich habe entdeckt, dass mein Körper eine eigene Weisheit besitzt. Er weiß was er braucht und was ihm gut tut.

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Was wir lieben wird schön

Die ersten Jahre in meinem „Hässlichkeits-Experiment“ waren sehr bewegt.

Immer wenn ich einer neuen Portion Hässlichkeit begegnet bin, gab es Momente von tiefem Schmerz. Doch auf einmal reagierte ich nicht mehr früher mit Ablehnung, sondern ich habe der Hässlichkeit erlaubt, bei mir zu sein.

Jeden Tag habe ich Liebe geatmet.

Für mich. Für meinen Körper. Für meine Hässlichkeit.

Die Liebe hat mir einen neuen Weg gezeigt.

Streicheln statt Schläge. Mitgefühl statt Verurteilung. Liebe statt Hass.

Mit jedem weichen Atemzug konnte ich spüren wie die Wunden des Körper-Kampfes schmelzen konnten. Die Mauern der Trennung konnten weich werden und sich auflösen.

Mit jedem weichen Atemzug spürte ich ein klein wenig mehr, wie meine Seele in meinen Körper einströmt. Mein Körper und meine Seele haben begonnen zu verschmelzen.

Mein Körper fühlte sich immer tiefer geliebt. Die heilsame Kraft meiner Seele konnte immer tiefer in meinen Körper einströmen.

Mein Aussehen hat sich gewandelt.

Nicht von einem Tag auf den anderen. Nicht mit Gewalt.

Die Liebe hat neue Türen geöffnet. Liebe hat den Fluss des Lebens angeregt wieder zu fließen. Eine neue Frische schaute aus meinen Augen. Eine neue Liebe zu mir selbst wurde sichtbar. Der Ausdruck in meinem Gesicht wurde gelöster und fröhlicher.

Das Strahlen meiner Seele konnte durch meinen Körper leuchten.

Ich musste lachen als ich mich zum ersten Mal im Spiegel sah und dachte: „Ich bin schön!“

Was wir lieben wird schön. Das stimmt.

Die natürliche Schönheit wohnt in jedem einzelnen von uns. Sie ist Teil unserer Seele. Sie wird sichtbar, wenn wir sind wer wir wirklich sind – Liebe.

Diese Schönheit hat wenig mit alten Vorstellungen zu tun oder mit den Bildern die uns heute gezeigt werden – diese Schönheit ist so individuell wie du selbst. Deine Schönheit trägt alles was zu dir gehört, jeden Teil deines Körpers, jeden Teil von dir.

Diese Schönheit wirkt nicht kalt und arrogant, sondern warm und einladend.

Sie sagt nicht: „Ich bin schön (und du nicht)“ – sondern sie sagt:

„Ich bin schön – und du auch.“

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Das ist der Bericht von meinem Hässlichkeits-Experiment.

Ich bin so dankbar dass ich meinen Körper-Kampf beendet habe und wenn du magst, kannst du das ebenfalls tun.

Liebe Grüße, Lea

P.S. Heilsame Atemerfahrungen für deinen Körper und deine Seele findest du in der Oase.

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