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Schulsystem – das muss sich ändern

Dass unser heutiges Schulsystem nicht mehr zeitgemäß ist, spüren mittlerweile immer mehr Menschen.

Lehrer die motiviert in ihren Beruf einsteigen, verlieren schnell die Nerven in einem System das mit sehr viel Druck arbeitet. Eltern verzweifeln oft weil sie spüren, dass ihre Kinder unter dem Druck in der Schule leiden, doch es gibt noch wenig Alternativen.

Das Schulsystem zwingt Kinder dazu, sich in alte Formen zu quetschen, statt ihr größtes Potenzial zu entwickeln. Doch um die Herausforderungen der heutigen Zeit zu meistern, brauchen wir keine angepassten Mitläufer, sondern Pioniere die neue Wege entdecken.

Es wird höchste Zeit für einen Neubeginn – machst du mit?

Der unterdrückte, angepasste Mensch

Wenn ich in meinen Kursen meine Teilnehmer dazu einlade, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, begegnet uns schnell ein großes Problem – nämlich die Prägung die wir durch die herkömmliche Schulbildung erleiden.

Die meisten Menschen haben in der Schule gelernt, still zu sein, nachzumachen was andere tun und sie haben gelernt, dass man bestraft wird, wenn man aus der Reihe tanzt.

Doch um selbständig zu sein und wirklich etwas Neues in die Welt zu bringen, muss man dieses angepasste Denken loslassen und den Zugang zur eigenen Weisheit und der eigenen Kreativität wieder entdecken.

Du bist mehr als ein Arbeiter

Schulen sahen nicht immer so grau aus, wie sie das heute tun. Im alten Griechenland hatte das Lernen noch etwas mit Weisheit zu tun, mit der Suche nach tieferer Wahrheit.

Das Vorbild für unser heutiges Schulsystem ist jedoch in der Zeit der Industrialisierung entstanden. Als die ersten Fabrikschornsteine zu qualmen begannen, bemerkten die Fabrikbesitzer, dass sie Arbeiter brauchen, die eine gewisse Grundausbildung mitbringen.

Lesen, Schreiben und Rechnen sollten sie können – doch nicht nur das. Sie sollten still sein, alles tun was man von ihnen verlangt und die Autorität ihrer Vorgesetzten fürchten.

Je wertloser sich ein Mensch fühlt, je angstvoller und unsicherer dieser Mensch ist, umso besser für den Fabrikbesitzer. Angstvolle Menschen sind leichter zu lenken. Angstvolle Menschen stellen das System nicht in Frage. Angstvolle Menschen sind bereit hart zu arbeiten – und wenig dafür zu bekommen.

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Ein System das Menschen und Erde zerstört

Bevor wir blind einem alten System folgen, sollten wir uns immer erst einmal anschauen, was dieses System eigentlich bewirkt. Dazu müssen wir ein wenig Abstand nehmen und die Welt aus einer größeren Perspektive betrachten.

Die industrialisierte Welt wie wir sie heute kennen, gibt es noch nicht allzu lange, doch ihre Auswirkungen können wir heute deutlich erkennen:

  • Mehr Menschen als jemals zuvor sind krank.
  • Mehr Menschen als jemals zuvor sind depressiv oder leiden unter Angstzuständen.
  • Mehr Menschen als jemals zuvor fühlen sich unzufrieden mit ihrem Leben.
  • Mehr Menschen als jemals zuvor sagen, dass sie keine Freude an ihrer Arbeit haben.

Das sind die Auswirkungen, die man im Leben von einzelnen Menschen immer deutlicher erkennen kann. Doch wie sieht es mit der Erde aus? Kann ein System, dass den einzelnen Menschen nicht wertschätzt, für unsere Erde gut sein?

Wenn wir uns anschauen, was die Menschen allein in den letzten Jahrhunderten mit der Erde gemacht haben, bemerkt man das Ausmaß der Zerstörung sehr schnell. Man braucht kein Biologe zu sein, um wahrzunehmen, dass immer mehr Tier- und Pflanzenarten verschwinden, dass unsere Welt immer grauer wird und „Natur“ eigentlich nur noch etwas ist, dass man im Fernsehen sieht.

Vom Freidenker zum Duckmäuser

Es ist kein Wunder, dass wir in einem System leben, das sowohl den Mensch als auch die Erde zerstört – schließlich lernen wir dieses Verhalten in der Schule.

Fast jedes Kind bringt die essentiellen Fragen schnell auf den Tisch. Ich weiß noch, dass ich als Kind wissen wollte, warum Menschen Krieg machen, warum Menschen sich gegenseitig umbringen, warum Wälder gerodet werden und die Natur zerstört wird.

Doch immer wenn ich eine Frage stellte, hieß es: „Sei still, halt den Mund, frag nicht so dumm! Das ist eben so.“

Von klein auf wurde mir beigebracht, meiner natürlichen Intuition zu misstrauen. Von klein auf wurde mir gezeigt, dass ich als Mensch vollkommen wertlos bin. Wertvoll wird man erst, wenn man gute Noten hat, wenn jemand anders sagt, dass man „gut“ ist.

In der Schule lernst du…

Kein Mitgefühl zu haben mit anderen, die etwas nicht verstehen. Jeder kämpft gegen jeden – das einzig wichtige ist, dass du gewinnst.

Die wesentlichen Fragen werden nicht beantwortet– dafür darfst du viel Theorie auswendig lernen.

Du lernst still zu sitzen und deine Lebensenergie zu unterdrücken.

Langeweile und Abgestumpftheit werden normal. Kurze Momente der Freude gibt es nur, wenn man sich aus der Realität ausklinkt – durch Filme, Computerspiele, Musik oder Drogen.

Du verlernst kreativ und ganzheitlich zu denken und gewöhnst dir an, das zu denken was dir vorgegeben wird.

Du verlierst deinen natürlichen Rhythmus und gewöhnst dir an, einem fremden Rhythmus zu folgen. Du folgst dem Signal von außen, nicht deinen eigenen Impulsen.

Du lernst alles zu verspotten und zu hassen, was nicht „normal“ ist.

Du lernst andere Menschen nicht als Menschen wahrzunehmen, sondern als Konkurrenz die aus dem Weg geschafft werden muss.

Du lernst dass nur einer der „Boss“ sein kann und alle anderen müssen stillschweigend tun, was der „Boss“ sagt. „Boss“ wird der, der am härtesten ist, nicht derjenige der mitfühlend und liebevoll ist.

Du lernst, dass das Erreichen von einem äußeren Ziel wichtiger ist als dein inneres Wohlbefinden.

Du lernst, dass Gefühle, Intuition und die Verbindung zur Erde keinen Platz haben in diesem System.

Du lernst dir selbst zu misstrauen und dich ständig in Frage zu stellen. Wenn du etwas tust, achtest du auf die Bewertung und das Urteil anderer, nicht darauf ob es für dich stimmig ist.

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Entschule deinen Geist

Eltern die sich dafür entscheiden ihre Kinder aus der herkömmlichen Schule herauszunehmen, berichten oft von einer Phase der „Entschulung“.

Das ist eine Phase in der ihre Kinder erst einmal keine Lust haben auf gar nichts. Doch nach einiger Zeit befreit sich das Kind vom auferlegten Zwang der Schule und bekommt wieder Zugang zu seinen natürlichen Impulsen.

Kinder wollen lernen. Kinder wollen ihre kreative Kraft fließen lassen. Kinder wollen Dinge ausprobieren.

Ich glaube, dass wir erst dann in der Lage sind, unser heutiges Schulsystem zu wandeln, wenn wir unser eigenes Denken „entschult“ haben. Damit kann jeder Erwachsene etwas zum Wandel beitragen – egal in welchem Bereich wir tätig sind und egal ob wir Kinder haben oder nicht.

Das Schulsystem spiegelt uns ein sehr altes, verhärtetes Denken. Wenn wir uns wandeln, dann wandelt sich auch das äußere System. Diese Veränderung muss im Inneren jedes einzelnen Menschen beginnen.

5 Tipps zum Entschulen

Beginne auf deine innere Weisheit zu hören

Jeder Mensch besitzt einen Zugang zu einer natürlichen, liebevollen Weisheit. Diese entdeckst du nicht im außen, sondern in dir selbst. Schließe deine Augen, atme weich und lausche nach innen. Stelle deiner eigenen Weisheit Fragen und notiere dir deine Gedanken, Bilder oder Gefühle, die auftauchen. Mit der Zeit wächst deine Intuition.

Beginne zu ignorieren was andere sagen

Wenn du kreativ wirst und etwas Neues in die Welt bringst, erfährst du meistens Ablehnung, Spott oder Kritik. Beginne diese negativen Urteile zu ignorieren. Nimm konstruktive Kritik immer nur von den Menschen an, die dich und deine Arbeit wertschätzen und glücklicher und erfolgreicher sind als du.

Beginne deinem Rhythmus zu folgen

Kreativität beginnt nicht um Punkt 8 Uhr und endet nicht pünktlich um 12. Kreativität hat ihren eigenen Rhythmus. Es gibt Phasen, da sprudelt deine Kreativität nach außen und Phasen, da zieht es dich in die Stille. Probiere deinem inneren Rhythmus zu folgen – auch wenn es zunächst nur in einem kleinen Bereich möglich ist.

Beginne dich fließend zu bewegen

Kreatives Denken hat viel mit Bewegung zu tun. Erlaube dir, dich fließend zu bewegen und das kreative Potenzial zunächst durch deinen Körper fließen zu lassen, bevor du dich hinsetzt und am Computer arbeitest oder andere eher stillere Arbeiten tust. Du kannst morgens erst einmal fünf Minuten tanzen und dann den ganzen Tag über kurze Tanzpausen machen.

Beginne dir zu vertrauen

Du bist wertvoll. Du hast etwas zu geben. Du trägst ein Potenzial in dir, was unsere heutige Welt dringend braucht. Dieses Potenzial kann sich entfalten, wenn du liebevoll mit dir selbst umgehst und wenn du dir vertraust. Glaube an dich. Vertraue deiner eigenen Weisheit. Vertraue deiner Intuition. Wenn du an dich glaubst, können Wunder geschehen.

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Mein Wunsch für die Zukunft

Ich wünsche mir, dass jeder einzelne Mensch sich selbst wieder wertschätzt. Oft scheint es so, als wären Erfolg, Streben nach Geld, Macht oder Anerkennung wichtiger als wir selbst. Das ewige Hetzen und Streben lässt und blind werden für das, was wirklich wichtig ist.

Ich wünsche mir, dass immer mehr Menschen wahrnehmen, dass wir zur Veränderung beitragen, indem wir uns selbst und unser eigenes Denken wandeln.

Es macht wenig Sinn mit Gewalt gegen alte Strukturen oder altes Denken zu kämpfen – aber es macht sehr viel Sinn ein neues Denken und eine neue innere Haltung in unserem Inneren zu fördern und diese neue Haltung bewusst zu leben.

Mein Wunsch ist, dass wir die wesentlichen Fragen in unserem Leben zukünftig positiv beantworten können:

  • Bist du glücklich?
  • Lebst du dein volles Potenzial?
  • Bringst du ein, was du zu geben hast?
  • Trägst du aktiv zu einer friedvollen, lebenswerten Zukunft bei?
  • Wenn dein Leben heute enden würde, hättest du das Gefühl, wirklich gelebt zu haben?

 

Bildquelle: Pixabay

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