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Ich möchte gerne Hausfrau werden

Vor ein paar Wochen schaute ich Matthias auf einmal mit großen Augen an und sagte: „Weißt du was, ich wäre sooo gerne Hausfrau!“ Und er schmunzelte und sagte: „Okay.“

Bevor in meinem Verstand tausend Gründe auftauchen konnten, ob es okay ist diesen Wunsch zu haben oder warum das nicht geht, beschloss ich, diesem Wunsch einfach zu folgen und zu schauen wohin er mich führt.

Heute erzähle ich euch, was ich erlebt habe…

Hausmann oder Hausfrau

Als ich Matthias kennengelernt habe und ich zum ersten Mal für ihn gekocht habe, war für uns beide gleich klar wer ab sofort in der Küche steht. Ich habe ihm nämlich ein Essen serviert, das innen noch halb roh war 😉

Tatsächlich hat Matthias dann viele Jahre für uns gekocht. Da es bei uns zweimal am Tag etwas Warmes gibt, war da immer einiges zu tun.

Ich erlebte zum ersten Mal in meinem Leben, dass ich jeden Tag so richtig liebevoll versorgt wurde. Gesundes, warmes, liebevolles Essen das dem Körper einfach gut tut. Ich habe das so genossen!

Es war okay für mich, dass ich nicht kochen kann und mich kein bisschen für Haushalt oder Inneneinrichtung interessiere. Ich hatte genug damit zu tun mich um meine innere Entwicklung zu kümmern und mein Seelen-Business zu entwickeln.

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Lea lernt kochen

Dann kam auf einmal der Wunsch in mir auf, kochen zu lernen. Es war toll, dass ich warten konnte, bis ein wirklicher Wunsch auftauchte, denn ich weiß von vielen, die ganz toll kochen und eigentlich absolut keine Lust dazu haben.

Ich kaufte Backbücher und Kochbücher und – der arme Matthias musste herhalten und meine manchmal etwas seltsamen Kreationen ausprobieren.

Wow, mir sind die unglaublichsten Missgeschicke passiert. Manchmal roch es gefährlich brenzlig, und oft hat einfach nichts zusammengepasst.

Matthias hat mir immer wieder Verbesserungsvorschläge gegeben, was auch nicht immer einfach für mich war, schließlich wollte ich für meine Bemühungen gelobt werden, auch wenn dunkle Rauchwolken aus der Küche kamen 😉

Irgendwann habe ich entdeckt, dass es auf Youtube ganz viele vegane Rezeptvideos gibt. Und ich merkte, dass ich es leichter habe, wenn ich sehe, wie jemand ein Gericht kocht. Dann weiß ich viel mehr, was ich machen soll – und wie es am Ende aussehen soll.

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Vegane Küche

Zunächst habe ich unseren Wok ausprobiert. Da gab es dann wochenlang jeden Tag Wokgerichte bis ich rausgefunden habe, was uns am besten schmeckt.

Dann kam meine indische Phase, ein Curryrezept nach dem anderen wurde durchgekocht.

Momentan versuche ich mich gerade an veganen Bratlingen. Die waren mir anfangs entweder zu weich oder zu geschmacklos, aber langsam habe ich herausgefunden, wie es am besten geht.

Für mich ist das Kochen eine wunderschöne Arbeit geworden. Früher dachte ich, mir fehlt einfach die Gabe dafür, doch dann merkte ich, dass ich mir einfach nur erlauben muss, es langsam zu lernen. Ich muss mir Raum lassen, Fehler zu machen. (Mittlerweile steht für Notfälle ein großes Glas vegane Bolognesesauce und eine Packung Nudeln im Schrank.)

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Meditation und weibliche Urkraft

Je mehr ich mir erlaubt habe, langsam in diese Aufgabe hineinzuwachsen, desto mehr spürte ich, wie gut mir die Beschäftigung mit den frischen Nahrungsmitteln tut. Ich muss dazu sagen, dass es schon ein Erlebnis ist, wenn man bei uns den Kühlschrank öffnet. Da ist von oben bis unten Gemüse, Salat und ein wenig Tofu drin.

Es ist so heilsam, mit diesen Gemüsen zu hantieren und ihre Kraft wahrzunehmen. Außerdem merkte ich, wie gut mir ein Ausgleich zur Arbeit am Computer tut. Etwas mit den Händen machen. Kaltes Wasser spüren, Bewegen, Mixen, Rühren, Schmecken, Riechen – so viele Sinne werden wach.

Manchmal koche ich gerne in der Stille und sinke hinein in das was ich tue. Oft höre ich auch Vorträge die meine Seele berühren auf meinem iPad. Letzten Winter habe ich ein wunderschönes Märchen-Hörbuch angehört was von einer Frau vorgelesen wurde. Ich fühlte mich zurückversetzt in längst vergangene Zeiten in denen noch eine alte weise Frau in der Küche saß, die Geschichten erzählte.

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Zeit haben zum Kochen

Obwohl ich mittlerweile kochen gelernt habe (zumindest kann ich genug, um nicht zu verhungern), war es immer noch Matthias, der unter der Woche für uns kochte. Und ich war manchmal richtig neidisch auf ihn. Ich saß noch am Computer und musste ein paar letzte Emails beantworten, während er schon in der Küche war.

Und dann dachte ich: Warum eigentlich nicht? Warum koche ich nicht mittags für uns?

Da ich vormittags so ca. 3 Stunden an meinem Seelen-Business arbeite, dachte ich natürlich zunächst, dass ich keine Zeit habe. Doch dann beschloss ich, es einfach zu probieren.

Meine Seele stupste mich an, mich morgens zusätzlich zu meiner Meditation nochmal 15 Minuten extra mit ihr zu verbinden bevor ich mit der Arbeit beginne. Das kam mir natürlich auch erst unlogisch vor, denn ich dachte: „Wenn ich schneller fertig werden will muss ich früher anfangen! Wenn ich jetzt auch noch 15 Minuten mehr mit Einstimmen und Atmen verbringe, dann kriege ich ja noch weniger erledigt.“

Doch das genaue Gegenteil ist geschehen. Wenn ich mich morgens 15 Minuten intensiv mit meiner Seele verbinde, den Tag wahrnehme und weich atme, dann klärt sich der Weg der vor mir liegt. Ich nehme deutlich war, was zu tun ist und was nicht. Wenn ich dann loslege, habe ich bereits einen großen Vorsprung. Ich bin klar, lasse mich führen und bleibe mit meiner Seele im Fluss.

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Hausfrau werden?

Die letzten beiden Wochen habe ich zum ersten Mal täglich Mittagessen für uns gekocht. Und ich bin total happy, dass alles gut geklappt hat. Eine Woche musste zwar meine Facebookseite stillstehen weil ich das zeitlich nicht einordnen konnte, aber alles andere ging wunderbar.

Ich schaue morgens in den Kühlschrank und lasse mich inspirieren – und mittags geht es dann los.

Es ist so lustig wenn ich beobachte, dass die Inspiration beim Kochen dann auch wieder in mein Seelen-Business strömt und neue Ideen und Einsichten oftmals beim Kochen auftauchen.

Inzwischen bin ich auch nicht mehr ganz so langsam wie am Anfang. Es war immer sehr verwirrend, wenn ich Matthias gefragt habe wie lange es dauert um ein Gericht zuzubereiten. Seine Antwort war oft: 20 Minuten. Meine Erfahrung war allerdings: 45 Minuten 😉

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Innere und äußere Nahrung

Während ich mein neues Dasein als Teilzeit-Hausfrau genieße, wird mir bewusst, wie wenig diese Tätigkeit geschätzt wird. Ich habe es selbst lange Zeit nicht wertgeschätzt. Ich dachte es sei völlig egal und überflüssig. Mittlerweile sehe ich es anders.

Es sind nicht nur die Dinge wichtig, die man im außen sehen kann. Klar ist es schön, wenn ich einen Blogbeitrag schreibe und dann auf Facebook oder via Email Feedback von euch erhalte. Es ist toll zu hören, wenn etwas bei euch ankommt und wirklich hilft.

Aber es ist auch heilsam etwas zu tun, das niemand sieht – außer Matthias und mir. Es ist schön etwas zu tun was nur für den Moment gedacht ist (denn jede Mahlzeit verschwindet relativ schnell 😉 ).

Trotzdem merke ich, dass etwas Bleibendes geschaffen wird, wenn diese nährende Liebe in unserem Leben Raum findet. In unserer Küche haben wir eine Nische in der lauter Göttinnen stehen und es ist so schön, mich mit dieser Liebe zu verbinden, während ich koche. Es ist berührend, Teil von dieser Liebe zu sein, die nähren möchte.

Liebe Grüße an alle Hausfrauen und –männer,

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