Lebe deine Bestimmung

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Du kannst nur geben was du annimmst

Heute Morgen sitze ich seit langem wieder an meinem Schreibtisch.

Die letzten Tage habe ich auf dem Sofa oder im Bett verbracht. Mein Körper und ich sind durch eine tiefe Reinigung gegangen. Es ist noch immer nicht ganz vorüber – aber heute ist endlich wieder Raum zum Schreiben da.

Wie immer setze ich mich morgens hin, stimme mich ein und öffne mich. Ich frage: „Was kann ich tun, um erwachenden Menschen zu helfen den nächsten Schritt in ihre Stärke zu gehen?“ Es kam eine wundervolle Botschaft zu mir, die ich gerne mit euch teilen möchte…

Da ist eine Liebe die deinen Namen kennt

Als ich begonnen habe mich für den Tag zu öffnen, war meine Aufmerksamkeit zunächst auf das gerichtet, was ich geben kann.

Doch mit jedem weichen Atemzug spürte ich eine Welle von Liebe, die zu mir strömte. Es fühlte sich an als würde diese Welle durch mein Inneres strömen und mich füllen.

Wenn ich diese Liebe in Worte übersetzen müsste, dann würde sie sich ungefähr so anhören:

Es ist so schön, dass es dich gibt.

Du bist so wertvoll.

Die letzten Tage waren herausfordernd für dich.

Danke dass du dich auf deine tiefe Transformation einlässt.

Du bist gehalten.

Du bist sicher.

Dein größter Beitrag ist dein Sein.

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Die Stimme der Wahrheit

So oft werde ich gefragt, wie man mit der eigenen Seele in Berührung kommen kann. So oft werde ich gefragt, wie man ihre Stimme erkennt.

Je weiter wir uns aus der distanzierten Haltung des Verstandes entfernen und bereit sind, wieder zu fühlen, verschwinden diese Fragen.

Die Stimme der Seele ist so liebevoll, dass sie dein Herz öffnet.

Sie sieht dich.

Sie weiß wer du wirklich bist.

Sie fordert dich heraus dein vollstes Potenzial zu leben,
aber sie unterstützt dich gleichzeitig dabei.

In die Stille lauschen

In einer Welt, die uns jeden Tag dazu einlädt, uns abzulenken, fällt es gar nicht so einfach, den Zugang zur Seele wieder zu finden.

(Wenn dir das Wort „Seele“ nicht gefällt, nutze einfach ein anderes Wort. Dein wahres Sein, deine Essenz, dein göttlicher Funke, dein wahres Selbst…)

Die moderne Welt macht so viel Lärm.

Nachrichten, Zeitschriften, Konsum ohne Ende – alles um diese innere Leere zu füllen.

Suche das Glück im außen, sagt die Welt.

Du wirst glücklich, wenn du besser aussiehst, wird uns versprochen.

Du wirst glücklich, wenn du mehr Geld hast, wird uns versprochen.

Du wirst glücklich, wenn du den richtigen Partner hast, wird uns versprochen.

Wenn es wirklich so wäre, hätten wir in der heutigen Zeit kein Problem. Wenn es wirklich so wäre, dann wären wir zufrieden und würden lächelnd durch die Welt gehen.

Was wirklich fehlt, das finden wir nicht dort draußen, sondern in unserem Inneren.

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Die Reise nach innen

Gehörst du zu den Menschen, die auf der inneren Reise sind?

Um diese Reise zu beginnen, brauchst du keine Koffer zu packen. Du brauchst weder einen Ausweis noch ein Flugticket. Für diese Reise brauchst du die Bereitschaft wieder zu fühlen.

Du beginnst dich zu fragen, ob es da nicht noch mehr gibt. Mehr zu entdecken, mehr Lebensfreude, mehr Erfüllung, mehr Nähe, mehr Wärme. Etwas in dir hat Sehnsucht.

Du bist unterwegs. Unterwegs zu dir.

Leider ist der Verstand mit im Gepäck und gibt seine zynischen Kommentare ab:

„Du solltest zumindest wissen, wohin wir gehen! Du kommst nie an, weil du das Ziel gar nicht genau kennst. Je mehr du dich auf deine Reise einlässt, umso weniger verstehen dich andere Menschen. Kehre wieder um. Sei wieder normal. Geh zurück in das Alte.“

Doch mit der Zeit lernst du, nicht auf diese zynische Stimme zu hören.

Du merkst, dass sie dich verwirren will, dass sie dich dazu bringt, dich in endlose Grübelei zu verstricken.

Annehmen lernen

Mit der Zeit merkst du, dass es jenseits von diesen harten Stimmen noch eine ganz andere Stimme gibt. Diese Stimme ist so still, dass du sie am Anfang kaum hören kannst.

Sie gleicht dem zarten Rauschen von Blättern die vom Frühlingswind gestreichelt werden. Sie gleicht dem stillen Glitzern der Sonne die sich auf einem See spiegelt. Sie gleicht den weichen Wolken, die am blauen Himmel entlang gleiten.

Deine Seele spricht die Sprache der Liebe.

Während du darum kämpfst, endlich etwas zu erreichen, endlich liebenswert zu werden, endlich perfekt zu sein, breitet sie ihre Arme aus und lädt dich ein.

Deine Seele lädt dich ein, anzunehmen was sie dir zu geben hat.

Das ist erst einmal ziemlich seltsam, denn wir haben das Annehmen nicht gelernt. Wir haben gelernt zu kämpfen und wegzustoßen. Unsere Hände wissen nicht, wie man sich öffnet und annimmt.

Wir haben gelernt, dass von außen immer Druck und Härte kommt.

Wie können wir Liebe annehmen, wenn wir uns ängstlich ducken?

Wie können wir Liebe annehmen, wenn wir fürchten verletzt zu werden?

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Der Schritt ins Vertrauen

Wer sich auf die innere Reise begibt, wird früher oder später an einen Punkt kommen, wo kein Weg sichtbar ist. Da sind keine Fußabdrücke, keine Wegweiser und keine Zeichen.

Niemand kann dir diesen Schritt abnehmen.

Oft werde ich gefragt, wie man das Vertrauen in die Seele bekommt.

Meiner Erfahrung nach ist Vertrauen nichts, das wir von außen bekommen können.

Vertrauen ist etwas, das wir schenken.

Wir haben die Möglichkeit unser Vertrauen in das Hamsterrad der alten Welt zu investieren. Wir können darauf vertrauen, dass uns die Wirtschaft, die Maschinen, die Wissenschaftler mit ihren Formeln und Mikroskopen den Weg zeigen.

Oder

Wir legen unser Vertrauen in diese liebevolle Stimme in unserem Inneren. Sie hat keine Zertifikate und keine Maschinen. Sie übt keinen Druck auf uns aus. Sie schenkt uns die Freiheit, uns zu entscheiden.

Wem schenkst du dein Vertrauen?

So viele Menschen vertrauen ihrer Angst. Sie vertrauen der Stimme des Alten, die sie klein hält. Sie vertrauen ihrem Zweifel. Sie vertrauen der Härte. Sie vertrauen dem Gedanken, dass sie nichts Besonderes sind.

Dein Vertrauen ist die Weiche, die du stellst.

Mit deinem Vertrauen sagst du: „In diese Richtung will ich gehen.“

Es ist einfach, deiner Seele zu vertrauen. Wenn du hundert tausend Mal deiner Angst vertraut hast und du merkst, dass sich dein Leben in ein Gefängnis verwandelt hat. Irgendwann kommt der Moment, wo du mutig genug bist, um dein Vertrauen in eine neue Richtung zu lenken.

Niemand nimmt dir diese Entscheidung ab.

Wem schenkst du dein Vertrauen?

Welcher Stimme in deinem Inneren glaubst du?

Auf welcher Seite stehst du?

Ich kann mich gut daran erinnern, dass ich vor Jahren tief in meinem Inneren den Wunsch spürte etwas in die Welt zu bringen, das heilsam ist. Ich fühlte Sehnsucht danach, etwas beizutragen.

Doch in der Stille meines Herzens sagte meine Seele zu mir:

„Du hast nichts zu geben. Du bist so leer und ausgetrocknet wie eine Wüste.“

Und ich wusste, dass es stimmt.

Ich hatte gelernt, hart zu werden. Ich hatte gelernt, mich zu verschließen. Ich hatte gelernt nicht länger zu fühlen, sondern zu denken. Ich hatte gelernt, nicht länger ich selbst zu sein, sondern eine Rolle zu spielen.

Enttäuscht fragte ich meine Seele: „Wie kann ich etwas geben?“

Sie sagte zu mir: „Du kannst nur geben, was du annimmst.“

So begann ein wunderschönes Spiel. Jeden Tag begann ich, die Liebe meiner Seele einzuatmen. Ich fühlte mich wie ein kleines Kind das seinen Brei essen soll. Noch ein Löffelchen Liebe, und noch ein Löffelchen, und noch ein Löffelchen…

Am Anfang war das richtig schwer, denn alles in mir lehnte diese Liebe ab. Ich war wie ein stacheliger kleiner Igel. Ich hatte gelernt, mich zu verschließen. Doch meine Seele war geduldig. Wenn ich mich vor ihr versteckt habe, wartete sie geduldig bis ich wieder zum Vorschein kam.

Mit der Zeit spürte ich, wie sich mein Inneres verwandelte.

„Dein Körper ist ein Flussbett“, sagte meine Seele, „und die Liebe ist der Fluss.“

Langsam begann ein kleines Rinnsal durch das ausgetrocknete Flussbett zu strömen. Mit den Jahren wurde der Fluss breiter, tiefer und lebendiger.

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Teilen was du weißt

Es war berührend, dass meine Seele schon ganz am Anfang dieser Reise zu mir sagte: „Teile mit anderen, was du erlebst.“

Ich sagte ihr: „Aber ich weiß doch noch gar nicht alles. Es gibt immer noch so viele Momente, wo ich aus dem Fluss der Liebe rausfalle. Wie kann ich geben, wenn ich nicht perfekt bin?“

Doch meine Seele lächelte nur und meinte: „Es genügt, wenn du teilst, was du bereits angenommen hast. Wenn du nur ein Löffelchen Liebe annimmst, dann hast du etwas, worüber du sprechen kannst. Je mehr du annimmst, desto mehr kannst du geben.“

So habe ich begonnen meine Erfahrungen zu teilen.

Ich habe begonnen Wegweiser auszustellen und Landkarten zu zeichnen.

Ich habe begonnen über meinen Weg zu sprechen:

„Hier ist ein Loch in das ich gefallen bin. Hier ist ein Berg auf den ich geklettert bin. Hier ist mein Boot gekentert. Hier habe ich meinen Schuh verloren. Hier habe ich einen Schatz entdeckt.“

Ich weiß, dass ich nur teilen kann, was ich erlebe.

Ich weiß, dass ich nur geben kann, was ich angenommen habe.

Geben und annehmen

Wenn ich gebe, fühlt sich das an wie ein Annehmen.

Jedes Wort das durch mich hindurch strömt, bringt eine Welle von Liebe mit sich.

Ich muss keine Angst haben, dass der Vorrat leer wird.

Je mehr ich gebe, desto mehr nehme ich an.

Ich brauche kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich mich zurückziehe und meine innere Reise fortsetze. Ich muss mich nicht schlecht fühlen, wenn ich Liebe für mich selbst annehme.

Je mehr ich annehme, desto mehr kann ich geben.

Je mehr ich mir erlaube, meine Reise fortzusetzen, desto mehr kann ich teilen.

So sitze ich hier an meinem Schreibtisch und bin dankbar. Ich bin dankbar für dieses erstaunliche Leben. Ich bin dankbar für die Tiefen, die mich an den Punkt gebracht haben, wo ich bereit war meiner Seele zu vertrauen. Ich bin der alten Welt dankbar für alle Verletzungen – denn sie haben mir gezeigt, dass dort nicht der richtige Weg für mich ist.

Ich bin dankbar für das Leben das in jedem Atemzug durch mich strömt.

Ich bin dankbar, dass ich in dieser besonderen Zeit hier sein darf.

Ich bin dankbar, dass ich erleben darf wie diese Erde erwacht.

Danke fürs Zuhören –

Liebe Grüße,

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