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Das unsichtbare Kind erlösen

Als ich den Weg in mein Seelen-Business beschritten habe, bemerkte ich ziemlich schnell, dass ich ein großes Problem habe.

Zwar habe ich meine Arbeit unglaublich gerne gemacht, aber es war mir nicht möglich darüber zu sprechen. Ich hatte so viel Mühe damit, mich zu zeigen, dass viele Klienten es ziemlich schwer hatten, mich zu finden. Ich war unsichtbar.

Heute möchte ich mit dir teilen, wie ich das unsichtbare Kind in mir erlöst habe und warum es mir heute leicht fällt, mich zu zeigen.

Das unsichtbare Kind entdecken

Als ich zum ersten Mal versuchte, die Beschreibung von meinem Angebot für meine Webseite zu formulieren, erlebte ich etwas Erstaunliches. Auf einmal fühlte ich mich wie gelähmt, zutiefst verunsichert und ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen.

Was war los?

Zum Glück habe ich mir erlaubt, eine kurze Pause zu machen und mein Inneres wahrzunehmen. Ich spürte diesen riesigen Wirbel an Gefühlen. Dahinter nahm ich auf einmal ein kleines Mädchen war.

Ich merkte sofort, dass die Kleine nicht bereit ist, mit mir zu sprechen. Sie drehte sich hektisch im Kreis, wie ein gejagtes Tier und suchte nach einem Versteck.

Die Angst gesehen zu werden

„Oh wow, dieser Anteil von mir hat große Angst“, bemerkte ich.

Zuerst einmal drehte ich mich um. Es ist nicht unhöflich, wenn wir panischen Anteilen den Rücken zukehren, im Gegenteil, viele Anteile entspannen sich, wenn wir nicht direkt auf sie zugehen. Sofort bemerkte ich, wie sich etwas in mir beruhigte.

Doch mir war klar, dass ich mehr wissen möchte über diesen Anteil von mir. Ich sehe jeden Schritt in meinem Seelen-Business immer auch als Chance für Heilung. Wenn es irgendwo stockt und ich nicht weiterkomme, steckt oft ein kindlicher Anteil dahinter, der integriert werden möchte.

Fühlende Annäherung

Weil so viele innere Kinder ihre Gefühle nicht in Worte fassen können – vor allem wenn es sich um sehr junge Kinder handelt – macht es Sinn, die Anteile zunächst einmal fühlend wahrzunehmen.

Ich setzte mich bequem hin, schloss meine Augen und begann weich zu atmen. Mit jedem weichen Atemzug ließ ich mich tiefer in die liebevolle Stille in mir hinein sinken. Schließlich kann ich meinem Anteil nur dann helfen, wenn ich selbst in meiner Mitte bin.

Dann begann ich langsam das kleine Mädchen wahrzunehmen. Ohne auf sie zuzugehen – denn das hätte sie erschreckt – saß ich einfach nur da und spürte ihre Präsenz.

Da unsere Anteile einen Teil unserer eigenen Erinnerungen und Gefühle für uns tragen, ist es manchmal sehr berührend, sie wahrzunehmen.

In einer Welt ohne Liebe aufwachsen

Je mehr ich das kleine Mädchen wahrnehmen konnte, desto mehr fühlte ich eine Welle von Emotionen.

Zuerst war da ein tiefes Schamgefühl. Ich sah das kleine Mädchen, das sich als Belastung vorkam, als überflüssiges Ärgernis, das ihren Eltern nur zusätzliche Arbeit macht.

Mir wurde klar, dass das kleine Mädchen sich für den Stress ihrer Eltern verantwortlich fühlte. Sie hat gelernt, dass ihre Bedürfnisse keinen Raum haben.

Sie hat aufgehört, ihr Bedürfnis nach Liebe zu spüren. Sie hat aufgehört danach zu suchen. Sie hat aufgehört sich daran zu erinnern, dass es Liebe überhaupt gibt.

Unsichtbar werden

Je mehr ich die Geschichte des kleinen Mädchens spüren konnte, umso leichter war es zu verstehen, dass sie sich dafür entschieden hat, unsichtbar zu werden. Ich konnte den Moment fühlen, wo sie aufgegeben hat. Sie hat ihre Tür verschlossen.

Beinahe konnte ich ihre Gedanken hören.

„Es gibt keinen Raum für mich. Niemand will mich, so wie ich bin. Ich bin komisch. Ich bin anders. Ich passe nicht rein in diese Welt. Ich will nicht hier sein. Ich will nicht mehr enttäuscht werden. Ich will nicht mehr fühlen, dass ich unerwünscht bin.“

Das kleine Mädchen hat sich unsichtbar gemacht. Sie hat aufgehört zu sprechen. Sie hat aufgehört, positive Reaktionen von anderen zu erwarten. Es war leichter sich von der Welt zu trennen.

Die Trennung von der Welt heilen

Je öfter ich mit meinem kleinen Mädchen geatmet habe, umso mehr hat sie mich wahrgenommen. Zunächst war ich für sie nur eine von diesen „blöden Erwachsenen“, die einen nur enttäuschen. Doch mit der Zeit hat sie meine Energie wahrgenommen.

Mein kleines Mädchen hat gelernt, dass ich ihr zuhöre. Es spielt keine Rolle was sie erzählt, ich bin da und höre zu. Ich habe Mitgefühl mit ihr. Ich bin auf ihrer Seite.

Mein kleines Mädchen durfte erkennen, dass ich sie nicht zu etwas überreden möchte. Ich will sie nicht aus dem Weg räumen, damit es mir leichter fällt, mich in der Welt zu zeigen. Ich habe ein ehrliches Interesse daran, diesem kleinen Mädchen zu helfen.

Irgendwann konnte ich sie einladen gemeinsam mit mir zu atmen. Mit jedem weichen Atemzug haben wir die Berge von unerlöstem Schmerz langsam schmelzen lassen. Atemzug für Atemzug ein klein wenig mehr.

Nach Hause kommen

Mit der Zeit habe ich das kleine Mädchen eingeladen, nach Hause zu kommen. Ich habe ihr erzählt dass es in meinem Inneren ein Seelenzuhause gibt, wo alle inneren Kinder willkommen sind.

Langsam und vorsichtig hat sie sich auf den Weg gemacht. Sie hat immer noch ihren Tarnmantel umgelegt, nur zur Sicherheit, doch sie machte erste Schritte auf dem Weg.

Ich habe die Kleine zu meiner Seele begleitet. Meine Seele hat sie liebevoll in die Arme genommen und ihr geholfen, die schmerzhafte Vergangenheit vollständig zu entlassen. In den Armen der Seele konnte sich ihr ernstes Gesicht wandeln. Ein zartes Lächeln tauchte auf.

Die Verwandlung geschieht

Erst wenn unsere Anteile in die tiefe heilsame Liebe in unserem Inneren eintauchen, können wir erfahren, wer sie wirklich sind.

Das unsichtbare Kind, das sich bisher ängstlich versteckt hat und bei jedem Versuch, mich in der Welt zu zeigen, total ausflippte, zeigte auf einmal eine andere Seite. Die Kleine begann Geschichten zu erzählen und Bilder zu malen.

Aus dem unsichtbaren Kind wurde ein freudestrahlendes Bündel voller Lebendigkeit. Bald habe ich ihr Malstifte hingelegt und gezeigt, wo sie ihre Geschichten schreiben darf. Mein kleines Mädchen ist nicht mehr getrennt von mir, sondern ihre Fähigkeiten fließen in mein Leben mit ein.

Möchtest du sichtbar werden?

Viele Menschen die ihr Seelen-Business starten wollen, stolpern genauso wie ich über diesen Punkt wo es darum geht, sichtbar zu werden. Die unsichtbaren Kinder stellen sich quer, undefinierbare Ängste werden wach – und es macht einfach keinen Spaß mehr.

In der Bärenschule für erfolgreiches Coaching begleite ich dich dabei, deine unsichtbaren Kinder zu integrieren. Wenn die Vergangenheit erlöst ist, kann der natürliche Ausdruck von dir zum Vorschein kommen. Du zeigst der Welt, was du zu geben hast.

Die Anmeldung beginnt am 28. Juni 2016

Infos und kostenloses E-Book hier

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