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Den Sinn des Lebens finden

Wie viele Menschen sind deiner Meinung nach wirklich glücklich?

Ich habe schon sehr früh geahnt, dass etwas fehlt in dem Leben das wir heute führen. Ich glaube, dass wir etwas Wichtiges vergessen haben.

So begann meine Suche nach dem verlorenen Sinn des Lebens. Ich wollte herausfinden ob es möglich ist, glücklich zu sein und ich wollte wissen, was uns glücklich macht. Heute möchte ich mit dir teilen was ich unterwegs entdeckt habe.

Sind wir wirklich glücklich?

Über die Jahre hinweg sind mir viele unterschiedliche Menschen begegnet. Manche hatten einen leichten Start ins Leben, manche einen eher schwierigen. Ich habe mir ganz sicherlich einen schwierigen Start ausgesucht.

In meiner Jugend nachdem meine Familie explodiert war, gab es eine Phase, in der die Umstände so schmerzhaft waren und meine Situation so ausweglos schien, dass ich nicht mehr hier sein wollte.  Jeden Abend habe ich gebetet, manchmal mehrere Stunden lang. Mein Gebet war immer gleich: „Bitte lass mich sterben. Bitte, bitte, lass mich nicht mehr aufwachen. Ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr.“

Heute wünsche ich mir, dass ich mein 14-jähriges Selbst in die Arme nehmen könnte und ihr sagen könnte: „Halte durch, es wird bald besser. Du kommst hier raus.“

Inzwischen weiß ich, dass es viele Menschen gibt die von sich behaupten eine glückliche Kindheit gehabt zu haben und trotzdem gab es Zeiten, in denen sie nicht mehr hier sein wollten. Es ist eine traurige Realität, dass tiefe innere Leere und Sinnlosigkeit keine Seltenheit mehr sind.

Wie kann es sein, dass wir in einer Gesellschaft aufwachsen, in der wir äußerlich betrachtet so vieles haben und doch sind die wenigsten von uns wirklich glücklich?

Die Lösung beginnt im inneren

Kurze Zeit habe ich mich politisch engagiert. Ich war überzeugt dass „das System“ daran schuld ist, dass es uns nicht gut geht. Doch als mir eine Freundin berichtet hat, dass auf der letzten Demo einer unserer politischen Gegner so schwer verletzt wurde, dass er im Rollstuhl landete, konnte ich nur entsetzt erkennen, dass dieser Weg keine Lösung beinhaltet.

Ich habe bemerkt, dass wir nicht in der Lage sind wirklich etwas zu verändern, solange wir aus Hass, Angst oder Unzufriedenheit heraus handeln. Auf einmal merkte ich, dass jeder Mensch wie ein Scheinwerfer ist. Was in uns ist, das strahlen wir in die Welt. Sind wir voller Hass gegen eine bestimmte Gruppe, dann bringen wir nur noch mehr Hass in die Welt.

Unter großer Kritik meiner damaligen Freunde habe ich mich auf eine neue Suche begeben. Diesmal suchte ich nicht nach einer politischen Lösung, sondern ich wusste, dass ich zuerst eine tiefere Lösung in mir selbst finden muss.

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Die Liebe in uns entdecken

Ich habe nach Menschen gesucht bei denen ich das Gefühl hatte, dass sie der Wahrheit nahe sind, dass etwas durch sie leuchtet das mich berührt.

Ich war am Telefon mit einer Dame aus Amerika, die zu mir sagte: „Du musst wieder lernen, Liebe anzunehmen. Atme die Liebe deiner eigenen Seele ein.“ Dieser Satz stieß sofort auf eine Welle von Ablehnung in mir. Meine inneren Alarmglocken läuteten und ich fragte mich, in was ich da jetzt wieder reingezogen werden soll. „Liebe annehmen – so ein Schwachsinn!“, sagte eine sarkastische Stimme in mir.

Ich war durch die Erfahrungen in meinem Leben so hart geworden, so tief enttäuscht und verletzt, dass ich mich in einen stacheligen Igel verwandelt habe. Alles was von außen kam wurde erstmal abgelehnt, nichts berührte mich mehr. Und jetzt war da diese Frau, bei der ich eine Coachingsitzung genommen habe und sie sagte mir ich sollte mich öffnen und Liebe annehmen.

Ich schaute auf mein Leben und wusste, dass alle meine schlimmsten Erfahrungen genauso abgelaufen sind. Ich habe mich vertrauensvoll geöffnet und wurde enttäuscht, missbraucht, verletzt und ausgenutzt. Mich öffnen und Liebe annehmen war so ziemlich das letzte was ich ausprobieren wollte. Zumal ich überzeugt war, dass es keine Liebe gibt.

Der Schritt ins Vertrauen

Doch auch ein Igel kann einen mutigen Schritt machen. Also habe ich begonnen, Liebe einzuatmen. Mit jedem Atemzug hatte ich den sarkastischen Kommentar meiner Anteile in den Ohren: „Oh je Lea, was soll denn das wieder sein? Total peinlich was du da machst! Liebe – was soll dir das bringen? Die Welt ist so hart und grausam, du solltest eher lernen dich zu verteidigen, als weich zu werden und Liebe anzunehmen.“

Doch während die ersten weichen Atemzüge flossen und ich mitten im Lärm meiner eigenen Gedanken stand, spürte ich etwas. Es war wie eine leise Ahnung. Es fühlte sich auf keinen Fall an wie Liebe – zumindest nicht so wie ich mir das vorstellte. Es war keine donnernde Erkenntnis, es flogen keine Engel vom Himmel und es läuteten auch keine Glocken. Aber etwas in mir hat sich für einen kurzen Moment entspannt und es wurde für einen kurzen Moment ruhig in mir.

Ich wusste damals nicht, was für eine einschneidende Erfahrung ich da gerade machte. Erst im Nachhinein wurde mir klar, dass ich in diesem Moment eine Ahnung bekommen habe von dem was in meinem Leben so lange verloren war.

Die nächsten Jahre habe ich damit verbracht, zu üben, Liebe anzunehmen. Und ich beobachtete, dass sich mein ganzes Leben verändert, je mehr Liebe ich annehme.

Ich kam mir vor wie eine Wüste, in der auf einmal eine Quelle entspringt. Jeder weiche Atemzug brachte ein wenig Wasser in die Wüste. Mit der Zeit begann ein kleiner Bach zu fließen und es wuchsen Pflanzen am Ufer. Über die Jahre hinweg hat sich die Wüste in einen blühenden Garten verwandelt.

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Was wir suchen ist bereits da

Auch wenn es in meinem Leben schon sehr viel Harmonie gab und ich spürte, dass Gefühle wie Freude, Glück und Erfüllung nicht mehr ganz so selten waren, so gab es immer noch Momente, in denen ich das Gefühl hatte, alles wieder verloren zu haben.

Es war als würde ich mich in einer wackeligen Beziehung befinden. Es gab Tage da fühlte ich mich geliebt, lebendig, erfüllt und frei – und es gab Tage da fühlte ich mich elend, einsam und vollkommen abgeschnitten.

In dieser Phase begann der Wunsch in mir zu reifen, für immer in der Harmonie bleiben zu können. Ich wollte nicht mehr rausfallen aus der Freude. Ich wollte nicht mehr abstürzen in die Einsamkeit.

Du brauchst dich nicht anstrengen

Also begann ich mich anzustrengen und hart an mir zu arbeiten. Ich versuchte noch mehr Liebe anzunehmen und alte Verhaltensweisen die mich von der Liebe entfernt haben, loszuwerden. Ich versuchte ein besserer Mensch zu werden.

Was hat sich geändert? Nichts, außer dass ich innerlich gestresst und angestrengt war. Doch so leicht wollte ich nicht aufgeben. Ich habe weiter gesucht und gearbeitet, bis ich an den Punkt kam wo ich keine Lust mehr hatte.

Als es mir wieder einmal nicht so gut ging und ich eigentlich dachte, dass ich anfangen soll mich zu bemühen und wieder an mir zu arbeiten, hatte ich einfach keine Lust mehr. Etwas in mir sagte: „Weißt du was Lea, ich will nicht mehr kämpfen. Ich will mich nicht mehr bemühen.“ Also bin ich stehen geblieben.

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Etwas das immer da ist

Und in dem Moment habe ich eine erstaunliche Erfahrung gemacht. Die Liebe, von der ich glaubte, dass ich sie verloren habe und mühevoll wieder finden muss, war bereits da! Ich wunderte mich darüber und war erstaunt.

Zuerst kam es mir vor, als würde ich schummeln, denn normalerweise hätte ich mich erst einmal aus meinem Loch herausarbeiten müssen, bevor ich wieder Liebe wahrnehmen kann. Doch siehe da – selbst mitten in meinem dunklen Loch habe ich die Liebe entdeckt.

So habe ich begonnen in den unterschiedlichsten Situationen meines Lebens zu untersuchen, ob die Liebe noch immer da ist.

Wenn ich unzufrieden war oder wütend – die Liebe war da.

Wenn ich mich getrennt fühlte – die Liebe war da.

Wenn ich dachte ich mache alles falsch – die Liebe war da.

Wenn ich traurig war – die Liebe war da.

Ich musste jedesmal lachen, wenn ich diese Erfahrungen machte. Wie kann es sein, dass ich so viele Jahre um etwas gekämpft habe, das bereits da ist? Das gibt’s doch nicht. Es hat einige Zeit gedauert, in der ich jeden Tag geprüft habe.

Diese Phase meiner Suche war wirklich lustig, denn auf einmal war ich begeistert über besonders negative Situationen, schmerzhafte Gefühle oder Herausforderungen. Je dunkler das Loch war desto größer war meine Begeisterung wenn ich auch dort die Liebe gefunden habe 😉

Ich habe geprüft ob die Liebe wirklich überall ist. Selbst wenn ich sie nicht fühlen kann, wenn ich glaube sie verloren zu haben, wenn alles ausweglos scheint – und die Liebe war da. Immer. Unverändert. Ewig.

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Grundlos glücklich

Zu Beginn meiner Suche hatte ich die Hoffnung, dass ich etwas finde, das so toll ist, dass ich immer glücklich bin, immer froh, immer ausgeglichen. Ich muss schmunzeln wenn ich daran denke, denn ich glaube ein solcher Mensch würde mir furchtbar auf die Nerven gehen. So salbungsvoll, so perfekt, ständig milde lächelnd – einfach unerträglich 😉

Die Erkenntnis, dass ich nicht mehr kämpfen muss sickert immer noch durch tiefere Schichten meiner Persönlichkeit. Immer wieder einmal entdecke ich eine Ebene in mir, die noch aussieht wie ein wildes Schlachtfeld. Doch auch dort ist die Liebe bereits da und der Kampf darf enden.

Es ist als ob dieser unendliche Kampf langsam und in vielen kleinen Schritten endet.

Bin ich immer happy? Nein.

Bin ich immer zufrieden, glücklich und freudestrahlend? Nein.

Lächle ich immer salbungsvoll? Nein.

Halte ich mich für erleuchtet? Nein!

Aber es gibt einen großen Unterschied für mich.

Es ist als ob ich mein Leben lang einem Ziel nachgerannt bin und auf einmal erkannt habe, dass ich schon angekommen bin. Ich kann endlich stehen bleiben, zur Ruhe kommen und mich selbst und mein Leben zum ersten Mal wirklich wahrnehmen. Ich kann leben – statt zu überleben.

Wir geben was wir in uns tragen

Diese Liebe, die ich mein Leben lang übersehen habe, rückt immer mehr in den Vordergrund meines Lebens. Für mich ist es ein absolutes Glück, diese tiefe Liebe wiedergefunden zu haben.

Ich bin dankbar für die dunklen Phasen meines Lebens, die mich dazu gebracht haben, zu suchen. Ich bin dankbar für alle Wegweiser und Helfer denen ich unterwegs begegnet bin.

Ich habe etwas gefunden, das ich verloren hatte, aber das in Wirklichkeit immer da war.

Hm. Es ist sicherlich nicht das, was ich erwartet habe, als ich meine Suche begonnen habe.

Es ist besser 😉

Je mehr ich angekommen bin, umso größer wurde mein Wunsch, Wegweiser aufzustellen und andere Menschen zu inspirieren, die Liebe in ihrem eigenen Inneren zu entdecken.

Wir müssen nicht länger Teil des Hamsterrads sein, das sich seit Jahrtausenden dreht.

Wir können innehalten und entdecken, was immer schon da war.

Hier kann etwas Neues entstehen.

Ein neuer Anfang.

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