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Zeitenwende Teil 2 – Nächste Schritte und wie es weiter geht

Hey ihr Lieben, heute muss ich mal wieder aus meinem persönlichen Leben berichten. Es ist so viel passiert in den letzten Wochen und es wird mir jetzt erst so richtig klar was eigentlich gerade los ist.

Dass wir gerade in einer besonderen Phase sind habe ich euch ja bereits hier und hier mitgeteilt. Meinem Gefühl nach sind wir genau jetzt zu einem tiefen inneren Ankommen eingeladen. Wir treten ein in einen Raum der Stille.

Ich möchte mit euch teilen, wie ich die aktuelle Phase unserer Entwicklung erlebe und welche Entscheidungen ich für die Zukunft getroffen habe…

…und plötzlich ist alles still

In meinem letzten Newsletter habe ich mit euch geteilt dass ich in den ersten Septemberwochen eine Welle von Aktivität erlebt habe. Obwohl ich an einem Tag mehr erledigt habe wie sonst in einer Woche war es einigermaßen ruhig. Ich konnte mich auf den intensiven Fluss des Lebens einlassen. Doch dann kam der Moment als mein Projekt abgeschlossen war. Plötzlich landete ich in einer tiefen Stille.

Es war nicht dieselbe Stille die ich normalerweise erlebe wenn ich ein Projekt abgeschlossen habe. Diesmal fühlte es sich so an als wäre ich in einem luftleeren Raum gelandet. Ich fühlte mich in einem Schwebezustand. Es gab keine Zukunft mehr, keine Energie die vorwärts strebt in das nächste. Es war als ob die ganze Welt stehen bleibt.

Als ich mit Freunden über diese eigenartige Stimmung sprach, erzählte jemand: „Als ich durch den Wald gelaufen bin, hatte ich das Gefühl alle Bäume würden andächtig und still dastehen und ganz konzentriert lauschen. Als würden die Bäume aufmerksam in die Stille lauschen. Als würden sie sich auf etwas vorbereiten.“

Eine andere Freundin bezeichnete diese Stille als Tiefe. Eine Tiefe die einlädt immer mehr hineinzusinken. Ich finde es immer spannend wahrzunehmen, wie jeder von uns eine ganz eigene Perspektive hat und die jetzige Zeit ganz individuell erfährt.

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Am Ende der Welt

Während unserem Spaziergang letzte Woche habe ich Matthias gesagt, dass mich die momentane Stimmung an den dritten Band vom „Herr der Ringe“ erinnert, wenn Frodo und Sam im grauen Zwielicht durch die verlassene Landschaft wandern um den Ring der bösen Macht endgültig loszuwerden. Die tiefe innere Müdigkeit und die tiefe Sehnsucht es endlich zu schaffen, kann ich heute viel besser nachvollziehen 🙂

In Tolkiens Geschichte vom Herrn der Ringe kommt die Lösung nicht von außen, durch ein mächtiges Heer von Kämpfern die das Böse besiegen. Die Lösung kommt durch den Mut und die Hingabe von einzelnen, die ungesehen und im Stillen den alten Ring der Macht ins Feuer der Verwandlung werfen. So sehe ich alle Menschen die sich seit Jahren im Stillen darauf einlassen, neue Wege zu beschreiten.

Die Hauptarbeit die wir leisten ist unsichtbar.

Doch sie ist unverzichtbar.

Während die Vorgänge in der Politik und der Gesellschaft immer grotesker werden, und viele vergeblich darauf warten, dass die Lösung von außen kommt, bereitet jeder von uns das Neue vor. Heimlich still und leise. Jeden Tag ein klein wenig mehr.

Wir sind verabredet

Als ich den Eintritt in die Stille wahrgenommen habe, fühlte ich mich als würde ich in einen heiligen Raum eintreten. In einen Raum in dem etwas ganz besonderes geschieht. Man wird still, weil man dieses Besondere spüren kann.

Diese Erkenntnisse hat vieles in mir aufgewirbelt, weil ich sofort einen Anteil in mir bemerkte, der sagte: „Ich bin noch nicht soweit!“ Ich weiß noch nicht genug. Ich kann noch nicht genug. Ich brauche noch zehn Jahre um mich weiter zu entwickeln.

Ich fühlte mich an einen damaligen Klienten von mir erinnert der zu mir kam, weil er, in seinen Worten, „seiner Seele wieder nahe kommen wollte“. Als wir mit der Vorstellung gespielt haben, dass seine Seele direkt vor ihm steht, sagte er sofort: „Ich kann sie nicht anschauen. Ich bin es nicht wert. Ich habe kein Recht dazu.“

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Sind wir endlich gut genug?

Auf einmal wurde mir bewusst, dass ich mein Leben lang davon ausgegangen bin, dass ich ein Ziel erreichen muss, dass ich als Mensch perfekt werden muss. Klar ist mir das im Kopf längst bewusst, dass wir keine Perfektion erreichen müssen, doch auf der tiefsten Ebene lief das Programm weiter.

Der Körper soll perfekt gesund werden.

Das Business soll sich perfekt entfalten.

Das Leben soll perfekt gelebt werden.

So viele Erwartungen. So viel Druck und Anspannung. Und auf einmal kam diese liebevolle Stille und sagte:

„Lass dieses perfekte Ziel los. Du darfst ankommen so wie du heute bist. Mit zerzausten Haaren. Mit aufgeschürften Knien. Verstrubbelt und unaufgeräumt und unperfekt. Du darfst ankommen so wie du bist.“

Und auf einer tieferen Ebene wurde mir bewusst, dass wir als Menschen nur einen Teil der Arbeit leisten können. Wir tragen bei was wir können. Doch der Rest, den wir uns ein Leben lang mit viel Druck und Härte abverlangen – der Rest kommt aus der Liebe. Der Rest wird uns geschenkt.

Wir sind richtig, so wie wir sind

Ich muss in letzter Zeit so oft an meinen Großvater denken. Immer wieder sagte er Dinge wie „Ja, mit Gottes Hilfe bin ich gesund geworden.“ oder „Ja, wenn Gott will dann…“ und wie sehr habe ich das missverstanden. Ich dachte es sei weitaus fortschrittlicher wenn wir als moderne Menschen alles selbst in die Hand nehmen.

Doch es war so berührend wahrzunehmen, dass der Teil den wir bis heute entwickelt und aufbaut haben genügt.

Wir sind gut genug.

Wir wissen genug.

Wir können genug.

Und es ist so erleichternd, das zu spüren. Denn so oft habe ich mir Sorgen gemacht wie das weitergehen soll mit dem Erwachen und der Geburt des Neuen Bewusstseins. Ich dachte „Oh weia, sind wir weit genug? Haben wir genug gelernt? Ist unser Herz wirklich offen?“ Und auf einmal stupst mich diese Liebe und sagt: „Ach Lea, du alte Perfektionistin. Genau da wo ihr heute steht, seid ihr wunderbar. Jeder von euch hat so viel geleistet und beigetragen.“

Es gibt keine Messlatte an die wir gehalten werden. Es geht um unsere grundlegende Einstellung. Ich habe das Gefühl dass selbst wenn wir nur einen Millimeter auf die Liebe zugegangen sind, dass wir aufgenommen sind, dass wir ankommen dürfen.

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Endlich ankommen

Bei mir lösen sich durch diese Erkenntnis gerade tonnenweise innere Anspannung.

Ein Missverständnis klärt sich auf. Ich dachte wir müssen den Weg in die Liebe komplett selbst zurücklegen. Ich wusste nicht dass wir nur bis zu dem Punkt gehen müssen, wo wir mit der Liebe verabredet sind. Und auch wenn wir auf allen vieren angekrochen kommen – das ist total okay 😉

Gestern sagte ich schmunzelnd zu Matthias: „Es fühlt sich so an wie wenn wir mit dem Auto durch die Waschstraße fahren. Beim Einfahren ist es immer so stressig, bis man endlich merkt, dass man in der richtigen Rinne steht und das Auto einrastet. Dann lässt man das Lenkrad los, geht vom Gas runter und merkt, dass eine andere Ebene steuert. So eine Entspannung. Man weiß dass es in diesem Moment nichts mehr zu tun gibt.“

So ähnlich empfinde ich es gerade. Wir haben gerackert und gestrampelt – um unser Ziel zu erreichen. Und die meisten von uns würden sagen: „Ich bin noch längst nicht angekommen. Ich bin längst nicht gut genug!“ Doch was wäre, wenn wir genau hier, genau jetzt mit der Liebe verabredet sind? Was wäre wenn genau jetzt das Strampeln aufhört und von einer viel größeren Ebene der gesamte Prozess unserer Entwickelung getragen würde?

(Für diejenigen von euch, die ebenfalls Fans vom Herrn der Ringe sind, sogar auch hier gibt es eine Übereinstimmung, Es ist so berührend, dass selbst Frodo und Sam ganz zum Schluss den letzten Schritt in die Freiheit nicht alleine schaffen. Am Ende kommen nämlich nochmal alle menschlichen Schwächen zum Vorschein, die den Ring der Macht doch lieber behalten wollen. Doch die Lösung kommt – sie kommt aus einer größeren Ebene. Durch Zufall wie manche sagen würden – durch die Liebe die uns entgegen kommt, würde ich sagen.)

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Wie geht es weiter?

Meinem Gefühl nach wird diese Phase der Stille uns noch bis Ende des Monats begleiten und tiefe Prozesse in jedem von uns auslösen. Wir dürfen uns mit unserer Menschlichkeit versöhnen und endlich aufhören, uns so unter Druck zu setzen. Wir dürfen ankommen und spüren, dass wir angenommen sind, wo wie wir sind.

Ich habe nicht den Eindruck, dass es still bleiben wird, ich empfinde die Stille als eine Phase der Sammlung. Wir dürfen unseren Platz einnehmen, innen und außen. Wir dürfen Liebe annehmen und tief durchatmen. Wir dürfen beginnen das Neue zu spüren.

Seitdem wir in den stillen Raum eingetreten sind, fühle ich zum ersten Mal deutlicher meinen Weg und die Aufgaben die auf mich zukommen werden – wenn die Zeitenwende weiter geht. Vorher hatte ich den Eindruck durch eine milchige Glasscheibe zu schauen und nicht genau sagen zu können, wie ich für meine Zukunft planen soll.

Nun tauchen im Nebel endlich wieder neue Perspektiven auf. Es ist schwer einzuschätzen, denn ich habe wirklich den Eindruck in eine völlig neue Landschaft zu schauen. Alles wirkt fließender, größer, mehr entfaltet und schwingender. Ich bin gespannt 🙂

Seelen-Business in der Zeitenwende

Viele Oasen-Bewohner haben in den letzten Wochen mitgeteilt, dass es gar nicht so einfach ist, sich zu motivieren das eigene Seelen-Business weiter auf die Beine zu stellen. Es gibt Momente, da weiß man gar nicht warum man das macht und Phasen wo die innere Entwicklung unsere gesamte Kraft fordert.

Doch gerade in dieser Beziehung spüre ich in den letzten Tagen wie sich auch hier die Weichen neu stellen. Es ist als ob auch in unserem Seelen-Business eine tiefe Stille eintritt in der wir ankommen dürfen. Statt weiter zu ackern, dürfen wir einen Moment innehalten und wahrnehmen was bereits da ist. Wir dürfen erkennen, was die Essenz von unserem Business ist und welche Aufgabe unser Business zukünftig haben wird.

Den Eintritt in ein Neues Bewusstsein würde ich vergleichen mit dem Eintritt in eine neue Landschaft. Was geschieht, wenn du dein Seelen-Business in diese neue Landschaft stellst? Was zeigt sich und was wird deutlich?

Für mich persönlich zeigt sich nochmal viel eindrücklicher, wie wichtig die Verbindung zwischen Seele und Business zukünftig sein wird. Was wir lernen, wenn wir ein Seelen-Business entwickeln, gehört eigentlich schon zum Neuen. Wir werden daran erinnert warum wir hier sind und was wir zu geben haben.

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Deine Gabe und deine Aufgabe

Ich glaube, dass wir sicher und geborgen sind und dass grundsätzlich eine Liebe da ist, in der wir ins Neue getragen werden – doch ich glaube auch, dass jeder von uns eine wichtige Aufgabe hat.

Es wird spannend wenn wir JA sagen zu dem was vielleicht schon seit Jahren in unserem Inneren anklopft und endlich gesehen und gelebt werden möchte. Wir befreien uns aus den Ketten der Abhängigkeit, aus den engen Mustern der alten Berufe und gestalten ein Seelen-Business, das so bunt, so lebendig und natürlich ist, wie es uns gefällt.

Für mich sind das schöne Aussichten.

Für mich bedeutet es, dass wir am Anfang stehen.

Für mich bedeutet es, dass unsere Zukunft in Liebe geboren wird.

Danke, dass du hier bist und diese Zeilen liest. Danke für die Verbundenheit, die durch die Weiten des Internets spürbar ist. Jeder von uns ist hier. Wir lauschen in die Stille, wir sind vorbereitet.

Es darf losgehen.

P.S. Falls du meine Hinweise zur Zeitqualität als heilsam empfindest und gerne noch mehr Unterstützung für deine persönliche und berufliche Entwicklung erhalten und dich mit Gleichgesinnten austauschen möchtest, komm in die Oase!

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