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Es wird Zeit den Kokon zu verlassen

Als ich mich auf das Jahr 2017 eingestimmt habe, sah ich in meinem Inneren einen wunderschönen Schmetterling. Er war noch nicht entfaltet, sondern dicht verpackt in seinem Kokon. Es wirkte ziemlich eng in diesem Kokon und mein Gefühl war, dass es Zeit wird, dass dieser wunderschöne Schmetterling sich befreit und entfalten kann.

Je mehr ich mich auf dieses innere Bild eingelassen habe, desto deutlicher wurde mein Gefühl, dass ich diesen Prozess, dieses tiefe Herauslösen aus alten Einschränkungen, gerne unterstützen wurde.

Ich merkte, dass ein Onlinekurs dafür nicht ganz das richtige ist, denn manche Entwicklungsschritte brauchen direkten Kontakt, Zeit und tägliches gemeinsames Arbeiten. So entstand die Idee, eine 5-tägige Transformationswoche anzubieten, die im Frühjahr zum ersten Mal stattgefunden hat. Heute möchte ich berichten, was wir erlebt haben…

Vertraut und neu

Die Schmetterling-Transformationswoche fand in der Nähe von Wiesbaden, im Seminarhaus Sampurna, statt. Ich fühle mich dort immer sehr wohl. Hier findet viel Yoga statt und es wirkt sehr leicht und angenehm. (Es mag auch mit daran liegen, dass die Anfahrt für Matthias und mich nur 90 Minuten dauert und unsere Hundebetreuung direkt auf dem Weg liegt 😉 )

Als wir am Montag mit unserer Gruppe im Seminarraum zusammengekommen sind, kam mir der Anblick plötzlich sehr vertraut vor. Denn meine ersten Seminare bewegten sich viele Jahre lang genau in dieser Gruppengröße, zwischen 7 und 15 Teilnehmern.

Wir saßen auf Stühlen im Kreis und in der Zimmerecke standen Matten, Decken und Kissen zum Liegen. Zunächst einmal ging es um das Kennenlernen und Ankommen. Jeder Teilnehmer erzählte was ihn zum Seminar geführt hat. Auf einmal füllte sich der Raum, man konnte spüren, wie viele der Themen, die gelöst werden wollten, schon seit vielen Wochen in der Vorbereitung waren.

Es kam mir vor als wären wir mitten drin in einer Entwicklung die sehr viel länger dauerte als nur diese eine Woche. Viele Monate vorher hatte es bereits begonnen im Kokon zu rumoren. Der Wunsch nach mehr Freiraum durfte reifen.

Ich bin immer wieder berührt, wie diese Gruppen zusammengeführt werden. Durch jeden Teilnehmer kamen wertvolle Impulse, berührende Offenheit und mehr Tiefe in diesen Raum. Es waren Teilnehmer aus der Schweiz, aus Österreich und Deutschland mit dabei, die aus allen Himmelrichtungen zusammen kamen.

Die Voraussetzung für Veränderung

Ich arbeite gerne ganzheitlich. Für mich ist es wichtig, die Heilung auf allen Ebenen geschehen zu lassen. Kennst du Seminare in denen man stundenlang in derselben Körperhaltung auf seinem Stuhl sitzt und langsam steif wird? Das ist nichts für mich!

Deshalb bewegen wir uns immer wieder zwischendurch. Mal weiche Bewegungen, die unsere Seele tiefer in den Körper bringen – mal kraftvolles Stampfen oder Hüpfen um alte Blockaden aufzulockern.

Für mich ist es auch wichtig eine gute Balance zwischen dem Aufnehmen von Neuem und dem Loslassen, bzw. Integrieren des Erlebten zu wahren. Ich kenne Seminare da wird der Hahn aufgedreht und drei Tage lang wird nur Energie übermittelt oder Wissen vermittelt. Das fühlt sich an als würde man drei Tage nur Einatmen. Dann geht man nach Hause und ist übervoll mit Neuem, das nicht integriert und schon gar nicht im Fluss ist.

Ich erlebe immer wieder, dass Pausen wichtig sind und dass weiches Atmen im Liegen dabei unterstützt, alles Fließen zu lassen und ein neues Gleichgewicht zu finden. Mein Ziel ist es, dem natürlichen Fluss der Heilung und Entwicklung zu folgen, der in der Gruppe existiert. Es ist wie eine innere Harmonie, an der ich mich orientiere.

Leiten oder Folgen?

Für mich als Seminarleiterin ist jedes Seminar ein spannendes Abenteuer das mich einlädt, zwei sehr unterschiedliche Fähigkeiten zu trainieren.

Ich lerne jedes Mal aufs Neue zu leiten und sowohl in ruhigen als auch in herausfordernden Momenten das Steuer fest in der Hand zu halten damit der Raum im Gleichgewicht bleibt und sich alle Teilnehmer auf ihre Heilung einlassen können.

Doch genauso trainiere ich jedes Mal der liebevollen Stimme meiner Seele noch hingebungsvoller zu folgen. Ich bin eingeladen meine Vorstellungen loszulassen und den liebevollen Hinweisen zu folgen, die in jedem Moment den Weg in die Heilung weisen.

Da ich inzwischen schon viele Jahre lang Erfahrung mit dem Leiten von Seminaren habe, bemerke ich deutlich, wie viel leichter mir das heute fällt. Natürlich fordert mich jedes Seminar und ich gehe verwandelt nach Hause – doch es gibt eine innere Ruhe, ein tiefes Vertrauen das über die Jahre hinweg gewachsen ist.

Die harten Nüsse knacken

Ich wusste schon im Vorfeld, dass dieses besondere Seminar durch die kleine Gruppe und die fünf gemeinsamen Tage einen Raum für intensive Heilung bietet. Es waren die harten Nüsse, die wir gemeinsam knacken wollten. Es war dieser Kokon, in dem wir vielleicht schon viele Jahrzehnte stecken, den wir abstreifen wollen.

Und ziemlich schnell ging es dann auch in die Tiefe. Schon in der Vorstellungsrunde haben eigentlich alle Teilnehmer zum Ausdruck gebracht, dass sie sich wünschen mehr in die Tiefe, in die Verbindung zu sich, zu kommen. Kein Wunder also, dass wir sofort in die tiefen Themen einsteigen konnten!

Im Seminar wurde so sehr deutlich, dass wir niemals freiwillig in einem Kokon sitzen, der eng ist. Meistens gibt es einen tiefen schmerzhaften Grund, der uns nicht erlaubt, unsere Flügel auszubreiten. Und so kamen wir immer wieder an tiefe Wunden und viele Teilnehmer gingen durch eine erlösende innere Befreiung.

Eine Teilnehmerin sagte zu mir: „Ich habe so gestaunt, dass du es einfach zulässt, wenn jemand weint und durch seine tiefen Erinnerungen geht, dass du nicht abbrichst, nicht versuchst es sofort in den Griff zu bekommen. Es durfte einfach sein. Du hattest das Vertrauen, dass der Weg durch diese Tiefe führt und auf der anderen Seite wieder ans Licht führt.“

Es tut oft weh dem zu begegnen, was uns ein Leben lang gequält und klein gehalten hat. Wir glauben vielleicht, wir seien unfähig eine liebevolle Beziehung zu haben oder erfolgreich in unserem Business zu sein – doch das stimmt nicht. Wenn etwas nicht fließt, gibt es immer einen Grund dafür. Die Ursache liegt oft tief, tief in unserem Inneren und wartet auf Transformation.

Meine Erfahrung ist, dass es sich immer lohnt, sich behutsam und bewusst diesen tiefen Wunden zu nähern und zu erfahren, dass selbst diese tiefe Abgründe sich mit Liebe füllen und komplett verwandeln. Innere Kontinente die untergegangen oder verloren waren, tauchen wieder auf.

Aus der Dunkelheit ans Licht

Als wir am tiefsten Punkt ankamen, kam auf einmal ein neuer Impuls in die Gruppe: „Nun wo wir das Alte angeschaut, erlöst und verabschiedet haben, nun darf es nach vorne gehen. Was wollen wir erschaffen? Was ist das Neue für das wir uns öffnen?“

Es war schön zu spüren, wie sich auf einmal eine Stimmung der Vorfreude, des Annehmens in unserem Raum breit machte. Es fühlte sich an als würden wir beschenkt werden. Als hätte das Leben nur auf diesen Moment gewartet.

Solange wir im Kokon versteckt waren, konnte das Neue uns nicht erreichen. Das neue Seelen-Business, das neue Zuhause und die neue Gesundheit – sie hatten keinen Platz im Kokon. Es war viel zu muffig und viel zu dunkel dort in unserem Versteck.

Doch auf einmal hatte das Leben Raum, sich zu entfalten.

Wir konnten die Flügel ausbreiten.

Es ist wertvoll wenn wir lernen, die Fülle des Lebens in liebevollen kleinen Schritten anzunehmen. Denn oftmals ist es als Mensch gar nicht leicht mit der Größe und Unendlichkeit der eigenen Seele in Berührung zu kommen und dann mit den menschlichen Augen auf unser kleines Leben zu schauen. „Wie soll ich das bloß umsetzen?“, fragt sich unser menschliches Selbst.

Die letzten Tage im Seminar verbrachten wir damit zu üben, die Fülle der Seele in behutsamen Schritten in unsere menschliche Realität zu bringen. Genau in der Geschwindigkeit, in der Intensität, die angenehm für uns ist. Wir legten das Fundament für eine dauerhafte Beziehung zu uns selbst, die uns jeden Tag dabei hilft, den liebevollen Weg in unserem Leben zu beschreiten.

Für mich ist es immer wichtig, das Seminar nicht getrennt vom Alltag zu belassen, sondern mit nach Hause zu nehmen, was du mitnehmen möchtest. Es ist dein Leben, das sich dauerhaft verwandeln möchte.

Gemeinsam schauten wir auf die bunte Blumenwiese der Möglichkeiten, die vor uns lag.

Für einen Moment schien die Zeit still zu stehen.

Und dann war es auf einmal Zeit die Koffer zu packen und wieder in alle Himmelrichtungen auseinander zu fliegen. Im Auto auf dem Weg nach Hause, als ich spürte wie die Energie des Seminars sich behutsam auflöst, merkte ich, dass ich mich auch verwandelt fühle. Etwas weiteres ist von mir abgefallen, etwas weiteres in mir durfte frei werden.

Danke liebe Seele für dieses wunderschöne Geschenk.

Danke für alle wundervollen Teilnehmer die mit dabei waren.

Noch mehr Schmetterlinge

Pssst, meine Seele flüstert, dass noch viele weitere Schmetterlinge ausschlüpfen wollen. 🙂 Deshalb wird es im Herbst vom 17.-22. September 2017 noch eine zweite Schmetterling-Transformationswoche geben!

Die Bewerbung beginnt nächste Woche am 08. Mai 2017 hier auf der Webseite.

Ich freue mich schon auf das gemeinsame Abenteuer mit euch – und all die neuen Schmetterlinge, die sich entfalten werden.

Liebe Grüße,