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Der Ausstieg aus dem alten Arbeitsbewusstsein

Wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen ihre innere Einstellung zu ihrem Beruf ändern. Die Sehnsucht danach, etwas zu tun was wirklich erfüllend ist und Freude macht, rückt immer mehr in den Vordergrund.

Auch die Frage, ob wir tatsächlich acht Stunden jeden Tag arbeiten müssen, drängt sich auf. In einer Welt, die so viel produziert was eigentlich niemand braucht, stellt sich die Frage: „Geht es auch anders? Gibt es einen ganzheitlichen Weg?“

Heute möchte ich dich einladen einen Blick auf das alte Arbeitsbewusstsein zu werfen das wir nun endlich loslassen dürfen. Es wird Zeit uns für ein neues, seelenvolles Arbeiten zu öffnen. Diese Veränderung beginnt tief in unserem Inneren…

Vom alten zum neuen Arbeitsbewusstsein

Da ich seit vielen Jahren Kurse und Fortbildungen für ganzheitlich denkende Menschen anbiete, die sich selbständig machen wollen, weiß ich, dass uns auf diesem Weg einige Herausforderungen erwarten.

Es ist leicht zu glauben, dass es Einige gibt, die deshalb erfolgreich sind, weil sie „besser“ sind als andere, doch das stimmt nicht. Ich beobachte eher, dass alle diejenigen erfolgreich werden, die es schaffen sich aus dem alten Arbeitsbewusstsein heraus zu lösen.

Denn wenn wir unsere innere Einstellung nicht ändern, wird selbst die schönste Selbständigkeit nur ein neues Gefängnis, oder ein neues Hamsterrad, das wir für uns erschaffen.

„Was ist denn das alte Arbeitsbewusstsein?“, fragst du dich vielleicht. Es ist die innere Haltung und die damit verbundenen Glaubensmuster, die wir durch Erziehung, Schule, Ausbildung und Beruf entwickelt haben.

3 Merkmale für das alte Arbeitsbewusstsein

Von Angst getrieben

Viele gehen arbeiten, weil sie das Gefühl haben, keine andere Wahl zu haben. Es treibt die Angst vor dem finanziellen Ruin, es treibt die Angst als nutzloser Schmarotzer verurteilt zu werden. Wenn wir uns von der Angst antreiben lassen, werden ganz bestimmte Nervenbahnen in unserem Inneren genutzt und unser Körper gerät in den Zustand des Überlebenskampfes. Oftmals verkrampfen sich unsere Muskeln, wir geraten in Stress und auf Dauer schadet dieser innere Druck unserer Gesundheit oder führt zum Burnout.

Härte und Unmenschlichkeit

In unserer heutigen Wirtschaft weht oftmals ein kalter Wind. Es geht selten um Menschen, um ganzheitliches Denken und Entscheidungen, die gut für die Gesundheit der Mitarbeiter – oder der Umwelt – sind: „Hauptsache wir machen Profit, nach uns die Sintflut!“ Da ich als Coach bereits sowohl mit Menschen, die im Managementbereich tätig sind, gearbeitet habe, als auch mit „einfachen Angestellten“, weiß ich, dass eigentlich alle im selben Stress drinstecken. Es wirkt wie ein wildes Rasen – und keiner weiß wohin wir eigentlich rasen und ob wir jemals irgendwo ankommen. Viele Leute sagen, nachdem sie durch einen Burnout aus diesem Wirbel rausgeschleudert wurden, dass sie zum ersten Mal seit Jahren wieder zur Ruhe gekommen sind. Verrückt oder?

Von außen gesteuert

Viele Menschen erleben Arbeit als etwas, das von außen gesteuert wird. Was du tun musst, sagt dir jemand anders. Wann du es tun sollst, sagt dir jemand anders. Wie lange du es tun sollst, sagt dir jemand anders. Natürlich ist es wichtig, dass wir lernen uns in bestimmte Situationen einzuordnen und an einer größeren Sache mitzumachen – doch wenn wir das immer tun müssen, verkümmert unsere innere Größe. Es gibt so viel Potenzial, so viel Kreativität und gute Ideen, die niemals ans Licht kommen werden, da wir von klein auf lernen den Mund zu halten und nicht aus der Reihe zu tanzen.

Unsere Berufe im Wandel

Ich glaube übrigens nicht, dass Arbeiten immer so gesundheitsschädigend und stressig war wie es heute ist. Meinem Gefühl nach hat sich unsere Welt in den letzten Jahrzehnten derart beschleunigt, dass aus ehemals ruhigen Berufen heute kaum zu ertragende Hamsterräder geworden sind.

Ich denke an eine Klientin von mir, mit der ich 2006 die gemeinsame Arbeit begonnen habe. Sie mochte ihren Beruf und hatte ein Team von fünfzehn Personen, das sie auf eine sehr ruhige Weise geleitet hat. Doch dann die ewig gleiche Geschichte: Einsparungen, eine neue Geschäftsleitung – und auf einmal war ihr Team nur noch halb so groß und musste doppelt so viel Arbeit erledigen wie bisher. Jedes Jahr stieg der Stress, und jedes Jahr wurde es hektischer.

Wenn ich an meinen Großvater denke, den ich als Kind oft beim Arbeiten beobachtet habe, konnte ich etwas völlig anderes beobachten. Ein Stolz und eine tiefe Ruhe mit der er seine Arbeiten geplant und dann ausgeführt hat. Achtsam, langsam und überlegt arbeiten. Pausen machen und zwischendurch die Sonne genießen. Ja, das gab es auch.

Meinem Empfinden nach leben wir mitten in einer Zeit des Wandels – doch es geht nicht darum immer mehr zu machen! Stattdessen sind wir eingeladen immer mehr Bewusstsein und ganzheitliches Denken in unser Arbeiten zu bringen. Dann verwandelt sich unser Arbeiten und wird seelenvoll, heilsam und erfüllend.

In Freude arbeiten – geht das?

Seitdem ich mich im Jahr 2005 selbständig gemacht habe, gab es vieles, das ich lernen musste. Doch die meiste Zeit und die intensivste Arbeit musste in meinem Inneren geleistet werden. Denn wie die meisten Menschen war auch ich daran gewöhnt mit Härte, Druck und Stress zu arbeiten. Ich dachte dass Arbeiten weh tun muss – denn sonst ist es ja keine Arbeit, oder?

Viele Jahre habe ich damit verbracht, mich aus dem stressigen Arbeitskampf zu lösen. Die Angst sollte mich nicht länger antreiben. Ich wollte aus einer neuen Quelle schöpfen. Ich weiß noch genau wie sehr ich mich gefreut habe als die ersten Momente der puren Freude in meiner Arbeit auftauchten.

Es war eine Reise in die Liebe zu mir selbst, in ein tieferes Vertrauen und in das Entfalten meiner wahren Kraft. Ich bemerkte, dass jeder Mensch eine Kraft besitzt, die fließen möchte und Ausdruck finden will. Statt mich anzutreiben lernte ich, meine Kraft fließen zu lassen. Kreativität, freudiges Schaffen und tiefes Eintauchen in einen meditativen Flow-Zustand haben mich begeistert.

(Einzige Nebenwirkung: Ich liebe meine Arbeit! Nein wirklich – das wird zwar oft so dahin gesagt, aber ich merke wenn ich eine längere Pause einlege, dass etwas in mir solche Sehnsucht danach hat, wieder tief einzutauchen und meine Arbeit zu genießen.)

3 Merkmale für das neue Arbeitsbewusstsein

Aus Liebe handeln

Wenn wir in unserer Mitte sind und uns sicher und geborgen fühlen, erwacht die kindliche Freude am Tun. Egal wie alt du bist, du trägst diesen unschuldigen, lebensfrohen Anteil in dir, der mit wachen Augen in die Welt schaut und etwas beitragen möchte. Da ist eine Liebe, die dein Handeln trägt. Da ist der Wunsch, etwas Gutes zu tun, was heilsam für alle Beteiligten ist. Wenn du aus Liebe handelst, schöpfst du aus dem Vollen. Dein Körper ist entspannt und lebendig zugleich. Handeln aus Liebe tut dir gut und es tut den Menschen gut die deine Handlung erreicht.

Wärme und Menschlichkeit

Wenn wir Liebe zu einer neuen Basis für unsere Arbeit (und unser Leben) machen, dann werden wir schnell merken, dass wir eine mitfühlende Haltung entwickeln. Während wir gestresst im Hamsterrad rasen sind andere Menschen oftmals Konkurrenten oder nervige Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg – doch wenn wir aus Liebe handeln erkennen wir, dass dieselbe Liebe die mich trägt auch dich trägt. Wir bemerken, dass wir am selben Strang ziehen und gemeinsam stärker sind. Diese Wärme schenkst du nicht nur anderen – sondern auch dir selbst.

Von innen geführt

Das schönste an der seelenvollen Art zu arbeiten ist für mich, dass ich mich von meinem Inneren führen lasse. So wie in der Natur jede Pflanze zum richtigen Zeitpunkt in ihre Entfaltung geführt wird, so gibt uns die Liebe im Inneren zur richtigen Zeit die richtigen Impulse. Folgen wir dieser inneren Führung, dann wissen wir wann es Zeit ist etwas Neues zu beginnen oder etwas Altes zu beenden. Wir spüren welche Aufgaben zu erledigen sind, weil sie vor uns aufleuchten und „reif“ sind. Ein schöner Nebeneffekt: Wir erreichen sehr viel mehr und müssen sehr viel weniger dafür tun wenn wir mit der natürlichen Kraft des Lebens im Einklang sind.

Seelenvolles Arbeiten

Wenn du seit einiger Zeit den tiefen Wunsch hast, in Freude zu arbeiten, bist du bereits mitten drin in der Veränderung! Du bist dabei, das alte Arbeitsbewusstsein wahrzunehmen und zu erkennen, dass du das nicht mehr möchtest.

Ja, diese Übergangsphase ist extrem unangenehm, denn jeden Tag spürst du so deutlich wo der Schuh drückt und wie unstimmig dieses ewige Rasen im Hamsterrad ist. Doch die neuen Lösungen liegen leider noch nicht auf der Straße – wir müssen sie erst entwickeln.

Wir leben in einer Zeit in der die tiefe Trennung zwischen Seele und Mensch heilen möchte. Das was uns ausmacht, was wirklich in uns steckt, will sich entfalten. Alte Strukturen die nicht mehr stimmig sind, dürfen schmelzen.

Wir brauchen eine Menge Geduld, um die Spannung zwischen der alten Welt und dem Neuen was uns ruft auszuhalten.

Wir brauchen jede Menge Vertrauen, um wahrzunehmen, dass das Neue nach dem wir uns sehnen, bereits da ist und dabei ist zu wachsen.

Wir brauchen Verbundenheit zur Liebe in unserem Inneren, die uns zuflüstert, dass wir es wert sind in Freude zu arbeiten.

Ich kann mir inzwischen gut vorstellen, wie sich unsere Welt anfühlen wird, wenn Menschen das tun was ihnen entspricht – und nur so viel, wie wirklich sinnvoll ist. Ich kann das tiefe Aufatmen spüren, die Erleichterung und die Rückkehr in einen nachhaltigen Umgang mit der Erde. Es ist zum Greifen nahe, und doch braucht es noch Zeit zum Wachsen.

Die Zeit ist reif uns innerlich für das Neue vorzubereiten –

Machst du mit?

P.S. Mein Onlinekurs „Löwentreffen – für alle die seelenvoll gestalten wollen“ der diesen Herbst stattfinden wird, lädt dich dazu ein, dich aus dem alten Arbeitsbewusstsein zu lösen und dich für seelenvolles Arbeiten zu öffnen. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest kannst du dich jetzt für unseren Newsletter eintragen.

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