Lebe deine Bestimmung

Entwickle ein Seelen-Business das dich trägt

Lebe deine Bestimmung

Entwickle ein Seelen-Business das dich trägt

Trage dich ein und erhalte den Bestimmungsfinder & wöchentliche Inspirationen via E-Mail

Hohe Erwartungen – warum die Angst vor Misserfolg uns blockiert

Einige Teilnehmer meiner Onlinekurse berichten, dass sie bereits selbständig waren und es nicht geklappt hat. Meistens schwingt da eine tiefe Enttäuschung mit, das Gefühl versagt zu haben oder nicht gut genug zu sein.

Es ist verständlich, denn wer möchte schon auf die Nase fallen, wenn er etwas Neues wagt? Dazu kommt, dass wir mit dem Gedanken aufgewachsen sind, dass alles was wir anfangen sofort gelingen muss. Raum für Fehler gibt es nicht.

Heute möchte ich mit dir teilen, wie ich meine Misserfolge in Chancen verwandelt habe und warum ich jedesmal wenn ich auf die Nase gefallen bin wieder aufgestanden bin.

Mein erster großer Misserfolg

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich vor vielen Jahren eines meiner ersten Seminare geplant habe. Eine Freundin erzählte mir von einem schönen Seminarraum, den sie für mich organisieren wollte, und ich sagte zu.

Ich hatte damals keine Facebookseite, denn Facebook gab es noch nicht 😉

Ich hatte keinen Newsletter oder einen Verteiler mit Leuten die sich für meine Arbeit interessieren.

Ich hatte noch niemals zuvor ein Seminar gegeben und ehrlich gesagt wusste ich nicht, was alles dazu gehört ein Seminar in die Welt zu bringen.

Doch wenn man Lea heißt, dann sagt man einfach Ja weil das Herz ruft und erst hinterher fragt man sich dann, wie das ganze funktionieren soll 😉

Ich habe einen Flyer erstellt und an verschiedenen Orten ausgelegt. Niemand hat sich gemeldet.

Ich habe das Seminar auf meiner Webseite angekündigt, die damals noch sehr wenig Besucher hatte. Niemand hat sich gemeldet.

Meine Freundin hat das Seminar in ihrem Bekanntenkreis angekündigt. Niemand hat sich gemeldet.

Der Termin rückte näher. Meine Verzweiflung wurde immer größer. Ich spürte, dass da eine liebevolle Stimme mich einlädt, Seminare zu geben. Und auf der anderen Seite merkte ich, dass sich absolut nichts tut.

Als dann eine Woche vor Seminarbeginn immer noch keine Anmeldungen da waren, haben wir das Seminar abgesagt. Vorher hatte ich immer noch die Hoffnung, dass ein Wunder geschieht. Ich dachte: „Naja, vielleicht melden sich ja alle Teilnehmer ein paar Tage vorher an?“ Doch dann war klar, dass nichts daraus wird.

Zuerst merkte ich einfach nur, dass ich bitterlich enttäuscht war. Warum ruft mich meine Seele in diese Richtung und dann lässt sie mich auf die Nase fallen? Ich habe mich in Grund und Boden geschämt und hatte das Gefühl, dass mich die ganze Welt auslacht und mir bestätigt, wie wertlos und überflüssig ich bin. „Es interessiert sich sowieso niemand für das was ich tue“, dachte ich traurig.

Misserfolge als Chance nutzen

Zum Glück habe ich einen Partner an meiner Seite, der mich auch in Zeiten von Misserfolg immer ermutigt hat meinen Weg weiter zu gehen. Matthias sagte: „Hey das macht doch nichts. Es war dein erster Versuch. Wir können gemeinsam überlegen wie wir es beim nächsten Mal anders machen.“

Ich schaute ihn nur groß an und sagte: „Nochmal machen? Beim nächsten Mal? Ich glaube du spinnst! Ich will nie wieder so auf die Nase fallen – ich werde nie wieder ein Seminar geben. Nie wieder!“

Aber schon während ich gesprochen habe, merkte ich, wie bitter und hart meine Stimme klang. Und eigentlich fühlte es sich liebevoller an zu glauben, dass dieser Misserfolg einfach eine Erfahrung auf meinem Weg ist und ich das Recht habe in aller Ruhe weiter auszuprobieren und meine Seminare mit der Zeit wachsen zu lassen.

Ich beschloss den Misserfolg anzunehmen – aber nicht aufzugeben.

Zuerst wurde mir klar was für hohe Erwartungen ich an mich hatte. Als ich mit Leuten sprach die seit Jahren Seminare geben, erzählten sie mir, wie lange es bei ihnen gedauert hat, bis ihre Angebote angenommen wurden.

„Du brauchst erstmal mehr Menschen die dich kennen und sich für deine Arbeit interessieren.“, sagte mir jemand. Vorher dachte ich, dass ich nur das richtige Seminar anbieten muss und dass die Teilnehmer wie ein Wunder vom Himmel fallen 😉

Doch wie viel schöner war die Vorstellung dass ich mich zunächst darum kümmere mit meinen Wunschklienten eine liebevolle Beziehung einzugehen und meine Arbeit erfahrbar zu machen. Dann fällt das Seminar nicht ins Leere sondern ich kann meinen Wunschklienten zuhören und verstehen welches Thema für sie wertvoll wäre. Ich kann warten bis ich spüre dass genug Interesse da ist und dann mein Seminar einbringen.

Fehler machen dürfen

Wenn ich zurückblicke dann hat dieser erste dicke fette Misserfolg entscheidend dazu beigetragen, dass ich heute in Freude meine Seminare gebe.

Ich habe gelernt, dass es nicht genügt auf der seelischen Ebene einen leidenschaftlichen Impuls zu spüren. Mir wurde klar, dass ich auf der menschlichen Ebene ein stabiles Fundament brauche. Das Potenzial mag noch so kostbar sein – es braucht einen Landeplatz um verwirklicht zu werden.

Dieser erste Misserfolg hat mich auch davor bewahrt zu leichtsinnig zu sein. Denn natürlich hatte ich mir vorher keine Gedanken darüber gemacht dass ich Stornokosten bezahlen muss, wenn das Seminar nicht stattfindet. Doch der Misserfolg hat mich gelehrt sehr vorsichtig zu sein und immer nur das Risiko einzugehen, das ich locker auf mich nehmen kann.

Natürlich will ich keine Fehler machen – wer möchte das schon?

Fehler zu machen ist erstmal sehr bitter und meistens tut es weh.

Wir fallen auf die Nase und fühlen uns klein, ohnmächtig und wertlos.

Doch aus dem ersten großen Misserfolg lernte ich, dass selbst in diesem Misserfolg eine liebevolle Chance drinsteckt. Ich merkte, dass meine Seele mich nicht im Stich gelassen hat. Ganz im Gegenteil, sie hat mich hinein geführt in das tiefe dunkle Tal, damit ich lernen und wachsen kann.

Aufstehen und weitergehen

Wenn ich an den Weg in die Selbständigkeit denke, kommt mir immer das Bild von einem Kind das Laufen lernt. Es spürt diesen leidenschaftlichen Impuls sich in die Welt zu bewegen. Doch der Körper ist noch so neu und wie man die Beine, die Füße und all das was dazugehört koordinieren soll, das weiß man nicht.

Wir folgen dem Impuls der Seele, und fallen hin.

Dann stehen wir wieder auf.

Wir folgen dem Impuls der Seele und fallen hin.

Dann stehen wir wieder auf.

Manchmal tut es weh, wenn man auf den Hintern plumpst oder sich den Kopf an der Tischkante anschlägt. Manchmal wird man wütend oder spürt Verzweiflung darüber, dass der Körper nicht das tut was man will.

Doch dann erleben wir, wie wir liebevoll in die Arme genommen werden. Jemand streicht uns über den Rücken und sagt: „Hey, ist doch alles halb zu schlimm. Du schaffst das. Lass dir Zeit.“ Jemand trocknet unsere Tränen und macht uns Mut es morgen wieder zu probieren.

Genau diese liebevolle Geduld brauchen wir, wenn wir uns auf den Weg in die Selbständigkeit begeben. Statt kalt und erbarmungslos von uns selbst zu erwarten, dass wir den ersten Schritt formvollendet bewältigen können, dürfen wir davon ausgehen dass wir Raum brauchen um Fehler zu machen.

Wir brauchen das Recht zu stolpern und hinzufallen.

Wir brauchen Zeit bis wir auf wackligen Beinen stehen.

Deinem Weg treu bleiben

Auch wenn es Momente gab, in denen ich am liebsten alles hingeschmissen hätte, so bin ich doch meinem Weg immer treu geblieben. Immer wieder habe ich mich mit der Liebe verbunden die mich auf meinen Weg gerufen hat.

Es vergeht kein Tag an dem ich nicht innerlich um Hilfe bitte:

Bitte zeige mir den nächsten Schritt.

Halte meine Hand und gib mir Kraft.

Bitte zeig mir den liebevollen Weg.

Da ist eine Liebe, die in jedem Menschen das berührt, was wir auf die Erde mitgebracht haben. Unser tiefstes Potenzial, unsere Weisheit und Größe. Oh, wir haben gelernt unseren inneren Schatz gut zu verstecken. Oft haben wir ein Leben lang geglaubt, dass wir nichts zu geben haben. Doch da ist dieser Ruf, der uns immer wieder aufweckt und einlädt, weiterzugehen.

Selbst wenn die ganze Welt uns bestätigt, dass wir wertlos sind – da ist eine Liebe die uns etwas anderes zuflüstert:

Ich habe dich ins Leben geträumt. Da ist so etwas Kostbares in dir. Möchtest du es entwickeln? Möchtest du dir Raum geben zu wachsen? Möchtest du anfangen, liebevoll mit dir selbst umzugehen. Möchtest du an das Schöne in dir glauben?

Wir müssen nicht darauf warten, perfekt zu sein. Wir brauchen uns nicht mit hohen Erwartungen quälen. Wir müssen uns nicht davon lähmen lassen, dass wir einen Schritt gegangen und dann hingefallen sind.

Wir dürfen weich atmen, aufstehen und weitergehen.

Und wer weiß, vielleicht finden wir den Schlüssel zu unserem Erfolg genau dann, wenn wir hinfallen?

Vielleicht liegt der Schlüssel einsam und vergessen am Boden. Und erst wenn wir direkt neben ihn fallen finden wir ihn…

Einladung zum kostenlosen Video-Event

Vom 15. Januar – 11. März 2018 findet mein Eichhorn Coaching Club statt. In intensiven Einzelsitzungen unterstütze ich 12 Teilnehmer dabei, die Essenz von ihrem Seelen-Business zu klären und ein Marketingkonzept zu entwickeln, das genau die richtigen Menschen zu ihnen bringt.

Im kostenlosen Video-Event am Montag, 02. Oktober um 20:00 Uhr erfährst du, wie dein Selbstwert mit deinem Geldfluss zusammenhängt und warum finanzielle Fülle durch die Balance von männlicher & weiblicher Energie zustande kommt. Wir machen eine heilsame Übung, die deinen Geldfluss in Schwung bringt. Danach gibt es Infos zum Eichhorn Coaching Club. Reserviere deinen kostenlosen Platz

Hat dir dieser Beitrag gefallen? Hier gibt es noch mehr: