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7 Momente wenn spirituelle Menschen uns auf die Nerven gehen

Ich gebe es ja gerne zu: Ich bin ein spiritueller Mensch. Mir ist es wichtig, mich verbunden zu fühlen und im Einklang mit mir zu sein. Aber es gibt durchaus Dinge, die mir in der spirituellen Szene ab und zu auf die Nerven gehen.

Wenn spirituelle Menschen beispielsweise von oben herab auf andere schauen oder jedem ihre neu entdeckte Technik oder das neuste Buch aufdrücken wollen, auch wenn sie niemand danach fragt, kann das ganz schön anstrengend sein.

Heute lade ich dich ein, mit mir gemeinsam einen humorvollen Blick auf die nervige Seite der Spiritualität zu werfen. Und wer weiß, vielleicht entdecken wir dabei ja einiges, was wir selbst loslassen könnten?

1. Glauben, man sei besser als andere

Natürlich kenne ich die nervigen Seiten der Spiritualität, weil ich bestimmt selbst in all die Fettnäpfchen getappt bin, die ich euch gleich aufzählen werde 😉

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich eine Zeit lang davon überzeugt war, dass man wer an sich selbst arbeitet und bewusster wird automatisch auf dem „richtigen“ Weg ist. Nicht nur das, man ist vielleicht sogar ein Stück besser als andere.

Oh weia, wie überheblich mir das heute vorkommt! Als ob man von außen beurteilen könnte, wer spirituell ist und wer nicht. Es gibt so viele Menschen die eine tiefe ursprüngliche Beziehung zu ihrem Inneren haben und ihr Leben lang noch kein spirituelles Buch in der Hand hatten.

2. Alles besser wissen

Bist du schon einmal jemandem begegnet, der genau wusste, wie du alle deine Probleme auf einmal loswirst? Und das alles natürlich nur mit seiner speziellen Technik?

Viele spirituelle Menschen leben im Glauben, dass sie ihr Leben und sich selbst mit der richtigen Technik in den Griff bekommen. Und dann wenn alle Blockaden gelöst sind und alle karmischen Knoten durchtrennt, dann ist man ein starker Mann – oder eine starke Frau.

Für mich ist diese Haltung nicht anders, als der Glaube, dass man die Welt (und die Menschen) mit Maschinen oder Geld in den Griff bekommen könnte. Für mich geht es in diesem Leben nicht darum, alles zu wissen, sondern ganz im Gegenteil zu erkennen, dass das Leben immer noch eine Überraschung für uns bereit hält. Es gibt immer etwas zu lernen. Wie schön wenn wir uns eingestehen, dass wir nicht alles wissen (müssen).

3. Spirituelle Menschen, die immer happy und ausgeglichen sein wollen

Natürlich ist es schön, wenn wir uns für mehr Lebensfreude und innere Erfüllung öffnen, und auch zeigen, wenn es uns gut geht. Doch immer wieder bemerke ich wie anstrengend es ist, wenn jemand immer so tut, als sei er happy und ausgeglichen.

Es fühlt sich an als ob einige spirituelle Menschen in einem Freude-Korsett drinstecken, in dem keine anderen Emotionen und Erfahrungen mehr Raum haben. Alles muss immer positiv sein. Alles muss immer schön und erfüllend sein.

Wie erholsam, wenn wir erkennen, dass wir als fühlende Menschen durch herausfordernde Phasen gehen! Vor allem wenn wir uns ehrlich auf unsere innere Entwicklung einlassen gibt es immer wieder einmal schwere Phasen in denen uns nicht zum Lachen zumute ist. Und das ist okay!

4. Es ist doch alles nur Illusion!

Immer wieder einmal begegnen mir Leute, deren einziges Ziel es ist, dieses Leben und die Welt mit all ihren Erfahrungen als reine Illusion zu erkennen – und damit zu „durchschauen“. Oftmals sind es ganz kluge Köpfe, die in jeder Diskussion um ernsthafte Anliegen mit der Aussage: „Aber das ist ja doch alles nur Illusion!“ trumpfen wollen.

Sicherlich haben wir als Menschen lange Zeit einiges ausgeblendet, was wichtig ist. Unser tieferes Sein und der Zugang zu tieferen Ebenen des Lebens haben wir vergessen und uns komplett auf die materielle Seite des Lebens konzentriert.

Doch ganz ehrlich – jemand der die gesamte materielle Welt als Illusion abstempelt ist für mich nur auf die andere Seite desselben Ungleichgewichts gekippt. Wie schön ist es wenn wir den Zugang zur tieferen Ebene haben und uns gleichzeitig liebevoll den alltäglichen Herausforderungen stellen!

5. Wenn jeder als Klient behandelt wird

Oh ja, dieses nervige Verhalten kenne ich selbst nur zu gut! Dann beschwert sich mein Partner Matthias bei mir, dass ich ihm nicht zuhöre, sondern immer gleich mit guten Ratschlägen und Lösungsansätzen beglücke. (Auch wenn er das gerade gar nicht möchte.)

Gerade wer als Coach oder in anderen therapeutischen Berufen tätig ist, kennt das sicherlich gut, dass es manchmal schwer fällt, die „Klienten-Brille“ abzusetzen und anderen Menschen einfach nur auf der menschlichen Ebene zu begegnen.

Zuhören – ohne jemandem gleich die neuste Technik aufzudrängen.

Da sein – ohne innerlich zu überlegen was der andere alles noch lösen muss.

Es tut gut, das immer wieder zu üben, wenn wir nicht wollen dass unsere wichtigsten Menschen sich genervt vor uns zurückziehen!

6. Der Erleuchtungsstress

Vielleicht kennst du sie auch – die ewigen spirituellen Arbeiter. Sie sind in ihrem ganz eigenen Hamsterrad unterwegs. Bei ihnen geht es vielleicht nicht so sehr ums Geld, sondern es geht um andere Ziele, die sie durch harte Arbeit erreichen wollen: Innere Leichtigkeit, Wohlbefinden, Ausgeglichenheit oder Erfüllung.

Einige spirituelle Menschen verfallen in eine Art Dauerstress und haben die Vorstellung, dass sie alle ihre ungelösten Probleme eigenhändig bearbeiten und auflösen müssen. Da wird stundenlang meditiert (natürlich in vollem Erleuchtungsstress) oder ständig positives Denken geübt (im Dauerkampf gegen negative Gedanken). Puh – so anstrengend!

Ich finde es wichtig, dass wir bemerken, dass unsere Arbeit zwar beitragen kann zu unserer Entwicklung, doch unser inneres Wachstum ist natürlich. So wie wir das Gras nicht aus der Wiese ziehen müssen, so müssen wir uns auch nicht mit Gewalt auf eine neue Entwicklungsstufe ziehen.

Es gibt Zeiten da ist unser Einsatz gefragt – und dann dürfen wir uns entspannt zurücklehnen und wahrnehmen, dass vieles von ganz alleine heilt. Lösungen reifen in der Stille. Geschenke fallen uns in den Schoß, wenn wir offen dafür sind.

7. Guru guru guru

Über die Machtspiele in der spirituellen Szene habe ich schon öfter geschrieben. Es gibt immer noch so viele Menschen, die sich hinter der Rolle eines spirituellen Meisters verstecken und sich dann von ihren Anhängern bejubeln oder anhimmeln lassen.

Natürlich gibt es Situationen in denen wir von anderen lernen oder uns begleiten lassen. Doch das geht auch ohne Guru-Gehabe. Von Mensch zu Mensch lernt es sich so viel leichter. Es ist so viel schöner zu wissen, dass derjenige, von dem du lernst, ebenfalls am Lernen ist und auch nicht alles weiß. Es ist so gut zu wissen, dass du als Lernender nicht weniger wertvoll bist.

Es ist auf Dauer nicht befriedigend, in der Rolle des spirituellen Meisters festzuhängen. Ich vermute sogar, dass dadurch die eigene Entwicklung gebremst wird, weil alle sagen: „Du bist ja schon perfekt!“. Es kann zu Stagnation führen, wenn niemand da ist, der einem hilft die eigenen Schattenseiten zu betrachten und dann weiter zu wachsen.

Na, findest du dich in meiner Aufzählung wieder? Kennst du diese spirituellen Fettnäpfchen selbst oder aus dem Umgang mit Freunden? Ich finde es immer heilsam, wenn wir mit einer Prise liebevollem Humor auf uns selbst schauen – so können wir wachsen.

Je mehr wir die Extreme der spirituellen Szene loslassen und bemerken, dass wir uns im Grunde einfach nur wieder verbinden wollen, desto mehr holen wir unsere Spiritualität auf den Boden und kehren zurück in die Einfachheit des Lebens.

Das was im Inneren leuchtet, strahlt am hellsten, wenn wir nicht so viel Aufhebens darum machen und es als etwas völlig natürliches erkennen.

Alles Liebe für dich,

P.S. Am 21. November nehmen wir neue Teilnehmer in der Oase auf

Die Oase, meine liebenswerte Onlinecommunity öffnet vom 21. November – 05. Dezember ihre Türen.

Falls du gemeinsam mit anderen in das Jahr des Adlers starten möchtest, bist du eingeladen dich auf der Interessenliste einzutragen.

Du erhältst weitere Infos zur Oase und wir laden dich am 28.11. zu einem kostenlosen Video-Event ein.

 

 

 

 

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