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Medialität – so trainierst du deine Intuition und lernst mehr wahrzunehmen

„Ich kann nichts wahrnehmen!“ – diesen Satz hörte ich jahrelang fast täglich in meinen Einzelsitzungen. Kaum hatte ich jemanden eingeladen wahrzunehmen, was innerlich los ist, stießen wir auf eine Mauer.

„Ich kann keine Energien wahrnehmen. Ich sehe auch nie innere Bilder oder bekomme Botschaften. Andere erzählen immer wie viel sie bei der Energiearbeit wahrnehmen – warum geht das bei mir nicht?“ – das bekam ich oft zu hören.

Zum Glück ist alles viel leichter als du denkst! Falls du deine Intuition trainieren und lernen möchtest, deine medialen Fähigkeiten aus ihrem Winterschlaf zu wecken, möchte ich dir heute ein paar Tipps mitgeben.

Wie du deine Medialität verlernt hast

Als Baby hattest du eine erweiterte Wahrnehmung. Du konntest intuitiv wahrnehmen, was in deinen Eltern vorging und ihre Stimmungen fühlen. Du hast nicht nur wahrgenommen, sondern auch versucht, mit deiner Umwelt zu kommunizieren.

Du hast versucht auf der feinstofflichen Ebene zu sprechen – von Seele zu Seele.

Wie erschreckend für die meisten von uns, als wir bemerkt haben, dass niemand uns hört!

Wir sind in eine Welt hineingeboren, die fast alle feineren Ebenen der Wahrnehmung ablehnt. In unserer Welt leben wir nach der Devise: Nur was man sehen, hören, reichen oder schmecken kann existiert, alles andere gibt es gar nicht.

Wenn ein Baby keine „normalen“ Worte spricht – dann sagt es also auch nichts.

Die verschlossene Tür zur Intuition öffnen

Es kann gut sein, dass du noch eine Weile versucht hast, deine medialen Fähigkeiten einzusetzen – doch irgendwann war der Wunsch, mit den Menschen in deinem Leben in Kontakt zu sein größer.

Du hast deine „komische“ Medialität nicht mehr benutzt, sondern gelernt „richtig“ zu sprechen und wahrzunehmen. Ohne Seele, ohne feinstoffliche Sinne, ganz reduziert – und einseitig.

Und vielleicht hast du gar nicht bemerkt, dass dir etwas fehlt, dass dir unterwegs etwas verloren gegangen ist – doch beim Versuch Energiearbeit zu machen oder deine innere Stimme wahrzunehmen fiel dir auf einmal auf: „Ich nehme nichts wahr.“

Willkommen im Club! Die meisten Menschen haben ihre medialen Fähigkeiten verlernt. Doch wenn du möchtest, kannst du beginnen deine erweiterten Sinne wieder zu neuem Leben zu erwecken.

Du wirst staunen wie praktisch es ist, nicht länger nur die dünne Oberfläche der Realität zu spüren, sondern ganzheitlich wahrzunehmen.

Zurück zum natürlichen Wahrnehmen

Zwar war ich als Kind immer noch sehr feinfühlig, aber mit der Zeit habe ich gelernt, mich anzupassen und „normal“ zu werden. Als ich mich jedoch auf meinen inneren Entwicklungsweg machte, bemerkte ich, dass ich den Zugang zu meiner Wahrnehmung brauche.

Ich wollte wissen, was die liebevolle Stimme in mir sagt.

Ich wollte wahrnehmen, was der tiefere Grund für Probleme in meinem Leben ist.

Ich sehnte mich nach mehr Klarheit. Ich wollte hinter die Kulissen meiner Realität schauen.

Mein erster Schritt auf diesem Weg führte mich – in die Natur.

Tatsächlich saß ich einige Zeit oft am Wasser, machte einsame Spaziergänge und verbrachte Zeit mit Felsen und Bäumen. In der Natur kommuniziert alles auf diese ganzheitliche Weise. Man kann zwar die äußere Form von Pflanzen, Bäumen oder Felsen sehen, doch ihr tiefes Wesen erschließt sich erst, wenn man still wird und wahrnimmt.

So saß ich da und habe dem Gesang der Felsen gelauscht oder die Geschichten von Bäumen angehört. Zugegeben, ich kam mir zu Beginn ziemlich blöd vor und es dauerte oft sehr lange, bis ich innerlich entspannt genug wahr um etwas zu spüren. Doch je mehr ich übte und spielerisch an die Sache ranging, umso mehr nahm ich wahr.

Die richtige innere Haltung zum Wahrnehmung

Am Anfang ist es wichtig, dass wir eine innere Haltung trainieren, in der das erweiterte Wahrnehmen ganz leicht ist. Später wird das so normal, dass du nicht mehr darüber nachdenkst, aber am Anfang hilft es sehr.

Entspanne deinen Körper

Vielleicht magst du dich kurz ausschütteln? Vielleicht möchtest du einen Spaziergang machen und innerlich loslassen? Vielleicht magst du deine Augen schließen und deinen Körper sinken lassen?

Richte deine Aufmerksamkeit nach innen

Im Alltag sind wir es gewohnt, den Sinnen zu folgen, die nach außen gerichtet sind. Unsere Augen streben in die äußere Welt, die uns umgibt. Wenn du magst, schließe deine Augen und erlaube dem Fluss deines Sehens rückwärts zu fließen. Statt weg von dir zu schauen, darf dein Sehfluss nun nach innen strömen.

Stille wahrnehmen

Ganz ehrlich – als ich versucht habe meine innere Stimme wahrzunehmen, war ich zuerst sehr frustriert. Egal wie sehr ich mich bemühte, ich spürte immer nur eine große Stille in mir, die sogar etwas beängstigend war. Doch meine Hartnäckigkeit lohnte sich. Ich tauchte jeden Tag in diese innere Stille ein und stellte meine Fragen. Und siehe da – erste leise Ahnungen wurden deutlich. Später tauchten dann Worte auf. Zunächst immer nur einzelne Worte wie z.B.: Zartheit, Frieden, Geborgenheit. Ich atmete diese Worte ein, verbrachte Zeit mit ihnen und merkte wie viel Inhalt in einem Wort drin sein kann. Ich lernte so viel – durch ein einziges Wort.

Atme ein was du wahrnehmen möchtest

Das weiche Atmen ist ein tolles Werkzeug, um deine Wahrnehmung wieder anzukurbeln. Es bringt dich raus aus dem Verstand, rein in den Körper und den Fluss deiner Energie. Wenn ich etwas wahrnehmen möchte, dann „atme ich damit“. Ich lehne mich zurück und lasse meinen Atem strömen. Oft kommen über diesen weichen Atem alle Informationen, die ich brauche.

Wahrnehmung Prüfen und Vertrauen entwickeln

Es gibt viele innere Stimmen, und nicht alle sind liebevoll und heilsam. Wenn du magst, dann lerne auf die leise Stimme in dir zu hören, die immer liebevoll ist und die dich immer dabei begleitet, dich weiter zu entwickeln und zu lernen. Mit der Zeit kannst du den Unterschied fühlen – diese liebevolle Stimme fühlt sich warm, beruhigend, ermutigend und heilsam an. Andere Stimmen, die verzerrt, kreischend, metallisch oder fremd wirken, darfst du ignorieren. Je mehr du auf die liebevolle Stimme hörst, umso mehr wird dein Vertrauen in deine Wahrnehmung wachsen.

Der Trick für alle die „Nichts“ wahrnehmen

Als ich meine Coaching-Tätigkeit begann, musste ich mir dann schnell etwas einfallen lassen, wie ich den Klienten von mir helfen kann, die behaupten nichts wahrnehmen zu können. Wenn jemand sagte: „Ich kann da nichts wahrnehmen“, hakte ich nach und fragte: „Wie fühlt sich dieses „Nichts“ denn für dich an. Hat es eine Farbe, ein Gefühl, eine Form?“

Und auf einmal mussten die meisten zugeben, dass dieses Nichts eigentlich nur ein grauer Deckmantel ist, kalt, abweisend, benebelnd – je nachdem. Sie konnten also doch etwas wahrnehmen! Mit etwas Geduld und einer zähen Beharrlichkeit haben wir auch die weiteren inneren Bilder und die inneren Ahnungen wieder hervor gekramt.

Diese Übung kannst du natürlich auch selbst machen. Stelle dir eine Frage, der du nachgehen möchtest. Schließe deine Augen. Atme weich. Erlaube dir wahrzunehmen. Wenn „Nichts“ auftaucht, dann gib dich nicht damit zufrieden, sondern erforsche behutsam, welche Qualität dein Nichts hat, bis du deiner Wahrnehmung näher kommst.

Goldene Regeln für mediales Wahrnehmen

Immer locker bleiben

Wenn du in deiner Mitte bist und dich bewusst und aus einer entspannten Haltung heraus für deine Wahrnehmung öffnest, wirst du klarer wahrnehmen. Jede Form von Druck oder angestrengtem Streben verschließt oder verzerrt deine inneren Sinne.

Gezielt wahrnehmen

So wie es unzählige Fernsehsender gibt, so gibt es auch unzählige Ebenen, die wir wahrnehmen können. Du bist kein Müllschlucker der alles aufnehmen muss, sondern du solltest dich innerlich klar entscheiden, was du wahrnehmen möchtest. Es ist hilfreich ein klares Ziel zu haben, wenn du wahrnimmst.

Lass dich nicht reinlegen

Oftmals begegnen uns negative Energien, wenn wir unsere Wahrnehmung trainieren. Sie wollen uns reinlegen, uns Angst machen oder locken uns mit verführerischen Versprechungen in Sackgassen. Prüfe alle Energien und nimm wahr, ob sie wirklich liebevoll, ruhig, balanciert und angenehm für dich sind. Wenn nicht – Hände weg!

Klare Grenzen

Nur weil du irgendwann wieder mehr wahrnehmen kannst, heißt das nicht, dass du ständig alles wahrnehmen musst. Du solltest lernen, in deiner eigenen Mitte zu ruhen und die Liebe in deinem Inneren zu spüren, wenn du gerade nichts im außen wahrnehmen möchtest.

Die Macht deines medialen Sehens

Wenn Klienten von mir erzählen, was sie erlebt haben, wenn sie an Leute geraten, die von sich behaupten „hellsichtig“ zu sein, dann fällt mir auf, dass dabei oft ein Machtspiel mitschwingt. So nach dem Motto: „Ich kann wahrnehmen. Ich darf wahrnehmen. Du jedoch kannst und darfst das nicht.“

Mich gruselt es dabei immer, denn ich spüre eine große Lüge darin. Jeder Mensch besitzt zahlreiche mediale Sinne, und jeder von uns kann sich dafür öffnen, diese erweiterte Wahrnehmung zu trainieren. Wenn wir unsere Wahrnehmung nutzen, um Macht über andere auszuüben, um gut dazustehen oder besonders schlau tun zu können, sollten wir es besser lassen 😉

Übrigens – je mehr Menschen auf entspannte Weise ihren Zugang zur Wahrnehmung wieder entdecken, umso seltener wird es, dass wir andere über uns stellen oder blind glauben was uns jemand erzählt.

Ich mag das sehr gerne, wenn jeder seine Wahrnehmung teilt und jeder prüft, was sich für ihn stimmig und liebevoll anfühlt. Ganz ohne Machtspiel oder Drama – wir begegnen uns auf Augenhöhe.

Na, hast du Lust deine Wahrnehmung zu trainieren?

Dann leg los und viel Freude dabei!

Alles Liebe,

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