Lebe deine Bestimmung

Entwickle ein Seelen-Business das dich trägt

Lebe deine Bestimmung

Entwickle ein Seelen-Business das dich trägt

Trage dich ein und erhalte den Bestimmungsfinder & wöchentliche Inspirationen via E-Mail

Ich bin nicht gut genug! Lässt du dich von Selbstzweifeln bremsen?

Viele Menschen haben eine ungefähre Idee, was sie gerne beruflich machen würden.

Manche möchten Coaching, Heilarbeit oder Seminare anbieten, andere vielleicht Kunsthandwerkprodukte, Heilkräuterwanderungen oder Yogakurse.

Doch etwas hält uns davon ab zu sagen: Hier ist etwas das ich kann! Hier ist mein Angebot!

Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht so aussehen mag, als gäbe es niemanden, der keine Selbstzweifel hat – selbst diejenigen, die bereits mit ihrer Arbeit erfolgreich sind, haben Angst und Selbstzweifel, die sie überwinden müssen.

In der Schule wurden wir bewertet, in unseren Ausbildungen unter Druck gesetzt und heute haben wir alle Angst, etwas falsch zu machen, und uns zu blamieren. Wir alle stehen die ganze Zeit dermaßen unter Druck und erwarten von uns selbst, perfekt zu sein, dass es unmöglich scheint, ein eigenes Angebot in die Welt zu bringen.

Zum Glück können wir die Selbstzweifel überwinden, die uns davon abhalten, uns einen Beruf zu erschaffen, der uns wirklich erfüllt. Es ist sogar ganz einfach!

Vorbilder können inspirieren – oder deprimieren

Als ich mich selbstständig gemacht habe, habe ich mich oft mit Leuten verglichen, die ihre Arbeit schon seit Jahrzehnten machen. Ich habe mich dafür geschämt, dass ich noch keinen Bestseller geschrieben habe, dass ich nicht zu internationalen Kongressen eingeladen werde und im Fernsehen auftrete. Es war deprimierend für mich, diese Vorbilder wahrzunehmen.

Außerdem hat mir die Vorstellung Angst gemacht, all das machen zu müssen, was meine Vorbilder machen. Ich dachte, ich müsste dann auch einem breiten Publikum gegenüberzustehen. Schon allein die Vorstellung, vor einer Gruppe sprechen zu müssen, brachte damals meine Knie zum Zittern. So haben mir meine Vorbilder eher Angst gemacht.

„Kleine“ und „große“ Vorbilder

Irgendwann fiel mir auf, dass es keinen Sinn macht, mir nur Vorbilder zu suchen, die mir in ihrer beruflichen Entwicklung so weit voraus sind. Schließlich möchte ich auch Vorbilder haben, an denen ich mich heute orientieren kann und die mir Mut machen, meinen nächsten Schritt zu gehen.

So habe ich mir Vorbilder gesucht, die genau da stehen, wo ich hinmöchte. Als ich meine erste Webseite vorbereitet habe, schaute ich mir andere kleine Webseiten an. Als ich mein erstes Seminar geplant habe, ließ ich mich von Leuten inspirieren, die schon eine Weile kleinere Seminare geben. Es tat mir gut, diese Vorbilder wahrzunehmen und hat mich auf meinem Weg bestärkt.

Natürlich habe ich immer noch Vorbilder, die mir weit voraus sind. Das sind Menschen, die mir helfen die tiefere Ausrichtung meiner Arbeit für die kommenden Jahre vorzunehmen. Diese „großen“ Vorbilder zeigen mir, wo ich in einigen Jahren sein möchte, die „kleinen“ Vorbilder zeigen mir meinen nächsten Schritt.

Positive und negative Erwartungen

Es gibt Erwartungen an uns selbst, die uns klein halten und bremsen. Diese Erwartungen müssen wir unbedingt loslassen. Doch natürlich gibt es auch positive Erwartungen, die unserer tiefsten Wahrheit entsprechen. Diese Erwartungen helfen uns dabei, zu wissen, was uns wichtig ist.

Erwartungen, die du unbedingt loslassen solltest

  • Die Erwartung von Anfang an perfekt zu sein
  • Die Erwartung niemals Fehler zu machen
  • Die Erwartung alle deine Klienten zufriedenzustellen
  • Die Erwartung, dass dein Angebot jedem gefallen muss

Erwartungen an dich selbst, die du behalten solltest

  • Du kannst von dir erwarten, dass du am Anfang unsicher sein wirst
  • Du kannst von dir erwarten, in jedem Moment dein Bestes zu geben
  • Du kannst von dir erwarten, aus deinen Fehlern zu lernen
  • Du kannst von dir erwarten, ehrlich zu sein

Sammle Erfahrungen und entwickle Selbstvertrauen

Nichts nimmt uns die Angst so wirkungsvoll wie eine positive Erfahrung. Wenn du Angst hast vor einer Gruppe zu sprechen, dann ist es hilfreich zunächst in einer lockeren Atmosphäre einigen guten Bekannten etwas mitzuteilen. So kannst du tief in deinem Inneren spüren, dass nichts Schlimmes passiert, wenn du vor einer Gruppe sprichst.

Wenn du Angst davor hast, deine Einzelsitzungen direkt für zahlende Klienten anzubieten – vor allem wenn du dir noch unsicher darüber bist, wie du dein Angebot genau aussehen soll – dann lohnt es sich, zunächst einmal in deinem Bekanntenkreis zu fragen, ob jemand Interesse hat eine kostenlose Probesitzung bei dir zu nehmen.

Dabei gewinnst du – weil du Erfahrungen sammelst und Feedback bekommst – und deine Bekannten gewinnen, weil sie von dir kostenlose Unterstützung erhalten. Du kannst sie sogar darum bitten, dir eine kurze schriftliche Rückmeldung im Tausch gegen die Einzelsitzung zu geben.

Liebe und Geduld für deinen Neubeginn

Neben dem Mut, mit deinem Angebot präsent zu werden, brauchst du jede Menge Liebe und Mitgefühl für dich selbst. Jeder der anfängt, beginnt zunächst einmal klein. Du brauchst Geduld mit dir selbst und eine gewisse Großzügigkeit dir selbst gegenüber.

So wie ein Kind Zeit und Raum benötigt, um Laufen zu lernen, so brauchst auch du Zeit und Raum um mit deinem Angebot selbstsicherer zu werden. Letztendlich entscheidest du darüber, ob du dir die Chance gibst, deinen Beruf zu entwickeln. Nicht perfekt, nicht angepasst an eine Schablone – sondern so einzigartig wie du es bist.

Was du geben kannst ist unendlich wertvoll. Vertraue dir!

Gib dir die Chance zu beginnen, lass dir Zeit zu experimentieren und Erfahrungen zu sammeln. Lerne dich selbst auf neue Weise kennen und nimm wahr, was dich so besonders macht. Du wirst staunen!

Bild: Istockphoto | © nicholas

Hat dir dieser Beitrag gefallen? Hier gibt es noch mehr: