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Die innere Haltung für Coaching mit Leichtigkeit

Heute beginnt die Anmeldung zur Awakening Coach Ausbildung!!!

Ich möchte gerne eine Frage beantworten, die mir mehrfach gestellt wurde:

„Wird es mir nicht zuviel, wenn ich Begleiter für erwachende Menschen werde?“

Die Frage ist verständlich, denn viele erwachende Menschen haben mit ihrem eigenen Prozess und ihrer eigenen Entwicklung eine ganze Menge zu tun.

In der Ausbildung zum Awakening Coach lernst du jedoch eine innere Haltung kennen, die dir erlaubt in Leichtigkeit zu arbeiten. Deine Arbeit als Awakening Coach wird sogar deine eigene innere Entwicklung unterstützen!

Wie du in Leichtigkeit coachen kannst, das teile ich in diesem Beitrag mit dir.

Begegnung auf Augenhöhe

Den größten Stress machen wir uns meistens selbst. Wenn wir von uns erwarten, perfekt zu sein, setzen wir uns unnötig unter Druck. Wir glauben, dass wir immer perfekt sein müssen, um als Coach tätig zu sein. Doch wer ist schon immer perfekt?

Zum Glück gibt es einen einfachen Weg, diesen inneren Stress zu vermeiden.

Es beginnt damit, dass du dich nicht auf den Sockel der Perfektion stellst und so tust als wärst du perfekt. Du darfst Mensch bleiben – mit deinen Stärken und Schwächen. Wenn du hin und wieder deine eigenen Erfahrungen mit deinen Klienten teilst, wird eine Begegnung auf Augenhöhe möglich.

Auch wenn wir die Verantwortung für das Leben und Handeln unserer Klienten übernehmen, wird es anstrengend. Schließlich ist es eine Qual dir die ganze Zeit Gedanken und Sorgen um deine Klienten zu machen.

Du vermeidest schlaflose Nächte indem du nur dort Verantwortung übernimmst, wo es für deine Arbeit als Coach sinnvoll ist. Du übernimmst die Verantwortung pünktlich zu sein, deine Arbeit so gut wie möglich zu tun und den Verlauf der Sitzungen zu gestalten.

Was deine Klienten nach Ende der Sitzung tun, liegt nicht in deiner Hand.

Durch das Loslassen unnötiger Verantwortung, kannst du ruhiger schlafen und entspannter durch dein Leben gehen. Du kannst dich dafür öffnen, neue Klienten willkommen zu heißen, weil die Basis deiner Arbeit stimmt.

Deine Wunschklienten kennenlernen

Für viele feinfühlige Menschen ist es schwer ihr Angebot zu veröffentlichen, weil sie Angst haben, dass Menschen zu ihnen kommen, mit denen sie nicht arbeiten wollen.

Öffnen können wir uns nur dann, wenn wir genau wissen wofür wir uns öffnen. Und natürlich nur dann, wenn wir spüren, dass das Neue für das wir uns entscheiden, liebevoll und heilsam für uns ist.

Wenn du dich dafür entscheidest, als Coach tätig zu werden und deine Klienten in ihrer Entwicklung zu unterstützen, bedeutet das nicht, dass du mit jedem arbeiten musst. Genauso wie du dir deine Freunde sorgfältig auswählst, darfst du dir auch auswählen, mit welchen Menschen du arbeiten möchtest.

Es ist hilfreich, klare Erwartungen an deine Klienten zu haben. (Ja, selbst wenn du ein spiritueller Mensch bist, darfst du Erwartungen haben!) Du darfst z.B. Pünktlichkeit erwarten, Zuverlässigkeit in der Bezahlung deiner Arbeit, achtsamen Umgang im Miteinander…

Je mehr du weißt, wer deine Wunschklienten sind, umso mehr kannst du dich genau für diese Menschen öffnen. Auf deiner Webseite und in deinem Ausdruck lädst du diese Menschen ein.

Überforderung? Nein Danke!

Als Coach haben wir einen klar abgegrenzten Aufgabenbereich. Es gibt Dinge, die wir tun können – und Dinge die wir nicht tun können (oder wollen).

Oft wird mir die Frage gestellt, wie man damit umgehen soll, wenn ein Klient zu einem kommt, der mit seinem eigenen Leben nicht mehr zurecht kommt und enorme psychische oder physische Probleme hat.

Die Antwort ist einfach: Klienten, die ein Anliegen haben was nicht deiner Kernkompetenz als Coach entsprichst, leitest du weiter an einen Psychologen, Ärzte, Therapeuten oder andere Beratungsstellen.

Als Coach bist du nicht „Mädchen für alles“. Du brauchst nicht versuchen, alle Bedürfnisse deiner Klienten zu erfüllen, sondern du konzentrierst dich auf deine Stärken und arbeitest mit Klienten, die genau das brauchen, was du anbietest.

Der Vorteil: Du bleibst entspannt, fühlst dich gut mit deiner Arbeit und deine Klienten sind zufrieden.

Energetische Klarheit

Leichtigkeit entsteht, wenn die innere Ebene und die äußere Ebene unseres Lebens miteinander in Harmonie sind.

Wenn du auf der äußeren Ebene gelernt hast, deinen Klienten auf Augenhöhe zu begegnen und genau die richtigen Klienten in deinem Seelen-Business willkommen zu heißen, wird es Zeit auch auf der inneren Ebene für Klarheit zu sorgen.

Wenn du merkst, dass es dir während deiner Arbeit als Coach nicht gut geht oder wenn du dich danach müde und ausgelaugt fühlst, dann liegt das oft an einem energetischen Kuddelmuddel.

Solange energetisches Kuddelmuddel herrscht – wenn sich deine Energie mit der deiner Klienten vermischt und nicht ausreichend Abstand zwischen euch herrscht, wird deine Arbeit belastend auf dich wirken. Doch zum Glück kannst du die energetische Ebene ganz einfach klären.

Schritt 1: Erkenne das energetische Kuddelmuddel

Um energetische Klarheit zu schaffen, zeichne dir zunächst ein Bild von der jetzigen Situation. Zeichne dein Energiefeld und das Energiefeld deines Klienten. Zeichne ein, wo du die Energie deiner Klienten aufnimmst – oder wo sich deine Energie zu deinen Klienten verirrt:

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Schritt 2: Deine Energie zurückholen und fremde Energie entfernen

Erlaube allen Energien deiner Klienten, die du aufgenommen hast, zu deinen Klienten zurückzukehren und erlaube deiner eigenen Energie, die zu deinen Klienten rüber gerutscht ist, zu dir zurückzukommen.

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Schritt 3: Mehr Abstand zwischen dir und deinen Klienten

Erlaube mehr Abstand zwischen deinem Energiefeld und dem Energiefeld deiner Klienten. Dieser innere Abstand hat nichts mit körperlicher Nähe oder Distanz zu tun. Es kann sein, dass deine Klienten dir während der Sitzung direkt gegenüber sitzen und du innerlich 15 Meter inneren Abstand zu ihnen hast. Wähle den Abstand mit dem du dich wohl fühlst. Wenn du genug inneren Raum hast, kannst du entspannt arbeiten.

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Schritt 4: Stärke deine Grenze

Atme weich und stärke die Grenze deines energetischen Feldes. Du kannst dir vorstellen, dass dein Atem in die Grenze deines Energiefelds einströmt und sie stärkt. Wenn du möchtest schließe deine energetische Grenze bevor du eine Sitzung beginnst – das ist sehr hilfreich, vor allem wenn du dazu neigst, die Energie deiner Klienten aufzunehmen.

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Wenn energetische Klarheit zwischen dir und deinen Klienten herrscht, wirst du dich während deiner Arbeit getragen und entspannt fühlen und danach zufrieden und erfüllt. Deine Arbeit soll sich wundervoll anfühlen – zuerst einmal für dich selbst.

Je öfter du diese energetische Klärung vor und nach deinen Sitzungen machst, umso leichter wird deine Tätigkeit als Coach. Du wirst kraftvoll und klar in deinem Ausdruck, weil auf der energetischen Ebene alles an seinem Platz ist.

Das Schönste ist: Je mehr du deine Arbeit als Coach so einrichtest, dass es dir gut geht, desto mehr wird deine Arbeit zu einem heilsamen Geschenk für dich.

Du schätzt dich selbst wert. Du bleibst in deiner Mitte. Du wahrst deine Grenzen.

Du wählst den liebevollen Weg – für dich und deine Klienten.

P.S. Wir werden diese innere Haltung während der Ausbildung zum Awakening Coach trainieren, so dass du in Leichtigkeit arbeiten kannst.

Melde dich bis zum 14. Juni 2015 zum Frühbucherpreis an!