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Marketing für Yogalehrer – so füllst du deine Yoga-Kurse mit Leichtigkeit

Nervt es dich, ständig Flyer auszulegen und deine Yoga-Kurse dann immer nur zur Hälfte zu füllen? Weißt du, dass dein Angebot für viel mehr Menschen hilfreich sein könnte – aber du weißt nicht, wie du sie erreichen sollst ohne aufdringlich zu werden?

Das Zauberwort heißt Online-Marketing!

Das Internet bietet dir einfache Möglichkeiten eine tragfähige Beziehung zu deinen Wunschklienten aufzubauen. Wenn du vergisst Werbung zu machen und dich darauf konzentrierst, Beziehungen zu entwickeln – bist du auf dem richtigen Weg!

Leere Yogakurse – warum kommen keine Schüler?

Ich bin seit über zehn Jahren selbständig und ich weiß genau wie frustrierend es sein kann, wenn man genau weiß, dass man etwas zu geben hat – und niemand kommt. Niemand sieht dich, niemand meldet sich an.

Viele Jahre dachte ich, dass ich nicht beeinflussen kann, wie viele Menschen sich für meine Angebote entscheiden. Ich dachte: „Andere sind besser als ich.“ Ich dachte: „Ich will nicht in den Konkurrenzkampf einsteigen.“ Ich dachte: „Ich bin nicht gut genug.“

Zu Glück hat mich mein Intuition angestupst und mich eingeladen, einen Weg zu erschaffen auf dem meine Klienten mich entdecken, sich für etwas Neues begeistern und nebenbei eine Beziehung mit mir entwickeln können.

Marketing bedeutet, dass du eine Brücke baust.

Wie kannst du das als Yogalehrer machen?

(Übrigens gelten meine Tipps genauso auch für alle die im Wellness- oder Coaching-Bereich arbeiten, also weiterlesen!)

Bevor du mit deinem Marketing beginnst, musst du dich in deine Wunschklienten einfühlen und wahrnehmen, wo sie stehen. Schließlich kannst du keine Beziehung zu jemandem aufbauen, den du nicht kennst.

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Wo stehen deine Yogaschüler?

Wir leben in einer Welt in der unsere kindliche Bewegungsfreude und unser natürlicher Ausdruck schon relativ früh unterdrückt werden. Durch Schule und Ausbildung lernen wir, ständig in unserem Verstand zu sein und unseren Körper gar nicht mehr wahrzunehmen.

Du irrst dich, wenn du glaubst, dass deine Yogaschüler nur Leute sind, die sich für Yoga interessieren. Das sind vielleicht 20% deiner Schüler.

Doch was ist mit den 30% von Leuten, die sich in ihrem Körper nicht wohlfühlen und auf der Suche nach einem neuen Weg sind – aber noch gar nicht wissen, dass Yoga etwas für sie sein könnte?

Und was ist mit den 50% der Leute, die absolute Bewegungsmuffel sind und überhaupt noch nicht wahrnehmen, dass es ihnen im Körper nicht gut geht?

Vielleicht fragst du dich gerade, wie du Leute ansprechen sollst, die sich noch nicht für Yoga interessieren oder die Bewegungsmuffel sind. Das geht nicht durch Flyer – aber wenn du beginnst Onlinemarketing zu nutzen, kannst du eine Community aufbauen, in der Menschen ganz langsam in deine Yogakurse hinein wachsen können.

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Onlinemarketing für Yogalehrer

Facebook – tägliche Inspirationen und Gemeinschaft

Egal in welchem Bereich du selbständig arbeitest – du solltest eine Facebookseite für dein Business erstellen. Viele machen den Fehler zu denken, eine Facebook-Seite sei für „Werbung“ gedacht. So oft sehe ich Seiten auf denen jemand alle paar Wochen eine Ankündigung für seinen nächsten Yogakurs schreibt. Das ist nicht der Sinn von Facebook.

Doch was wäre wenn du dir überlegst, wie es deinen Klienten geht, was sie fühlen und vor welchen Herausforderungen sie stehen?

Was wäre wenn du deine Facebookseite füllst mit inspirierenden Bildern, kurzen Videos und hilfreichen Tipps für den Alltag.

Und bitte – keine Expertentipps für langjährige Yogis, sondern allgemein verständliche hilfreiche Tipps für jeden – auch für die, die mit Yoga nichts am Hut haben.

Auf Facebook erschaffst du eine Community von Menschen, die sich wohl fühlen wollen in ihrem Körper. Du gibst Anregungen, wie man den Körper wieder spüren kann und lädst du winzigen Übungen ein, die man am Schreibtisch ausprobieren kann.

Wenn du magst, schau mal auf meiner Facebook-Seite wie ich das mache. Meine Facebook-Seite ist eine liebevolle Community geworden – ein Raum für Begegnung und Austausch. Hier gibt es Videos, Bilder und immer wieder mal Audioaufnahmen die inspirieren einen neuen Weg einzuschlagen.

Als Yogalehrer musst du eine Brücke bauen. Eine Brücke die über den Abgrund der Bewegungslosigkeit führt. Du hast die Aufgabe mir zu helfen, meine Angst vor meinem Körper zu überwinden. Du hast die Aufgabe mir zu zeigen, dass ich beginnen kann – egal wie dick, dünn, krank oder gesund ich bin. Du hast die Aufgabe, meine Ängste zu spüren und sie mit mir gemeinsam aufzulösen. Du hast die Aufgabe, mein bester Freund zu sein, während ich mich langsam mit dem Gedanken anfreunde, dass Yoga ein Weg für mich sein könnte.

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Blog – Lösungen für Probleme

Wenn auf deiner Webseite nur steht wann deine nächsten Kurse stattfinden, schaue ich sie mir wahrscheinlich nur einmal an. Doch bis ich mich dafür entscheide, Geld für etwas auszugeben, muss ich zunächst eine vertrauensvolle Beziehung zu dir entwickeln – ganz besonders wenn du keine riesige Firma bist, die man bereits kennt.

Wenn du regelmäßig nützliche Blogbeiträge für deine Wunschklienten schreibst, haben sie einen Grund öfter mal bei dir vorbeizuschauen. Wenn du darauf achtest, über die Themen zu schreiben, nach denen deine Wunschklienten suchen und die Schlüsselwörter in deinen Beiträgen verwendest, besteht die Chance, dass du über Google gefunden wirst.

Um genau die richtigen Blogbeiträge zu schreiben, musst du wissen, nach was deine Wunschklienten suchen. Nein, sie suchen nicht nach Yogakursen 😉 Sie geben vielleicht „Nackenschmerzen“ in Google ein, oder „Erschöpfung“, „Burnout“, „Stress“ oder „Übergewicht“.

Dein Job ist es, mit deinem Blog Wege zu bauen, auf denen Menschen zu dir finden.

Wer ein Seelen-Business hat, für den ist Marketing keine Werbung, sondern ein Beitrag zur Heilung dieser Erde und der Menschen die auf ihr Leben. Du bist Brückenbauer, Heiler, Helfer, Vermittler, Freund und manchmal auf jemand, der einen liebevollen Schubs gibt.

Newsletter – Liebesbriefe und Erinnerungen

Wie schön wenn jemand deine Webseite im Internet entdeckt. Doch wie schnell passiert es, dass jemand weiterklickt und deinen Namen wieder vergisst und schon ist derjenige für immer verschwunden. (Mir ist das schon öfter mal passiert, dass ich eine interessante Webseite wieder „verloren“ habe.)

Damit sich deine Wunschklienten regelmäßig daran erinnern, dass es dich gibt, schreibst du einen Newsletter.

Stopp – dein Newsletter ist nicht für Werbung gedacht. Bitte verschicke nicht jede Woche deine neusten Angebote und Termine! Der hauptsächliche Bestandteil deines Newsletters sollte es sein, deinen Wunschklienten eine persönliche Email zu schreiben. Genauso wie du einer guten Freundin schreiben würdest.

Sprich von dir, erzähle was gerade so los ist, beantworte die neusten Fragen deiner Yogaschüler oder gib einen Bewegungs-Tipp, lade dazu ein deinen neusten Blogbeitrag anzuschauen – und erwähne deine Angebote nebenbei.

Je weniger Werbung du machst und je mehr du dich auf das Entwickeln einer persönlichen Beziehung konzentrierst, umso öfter wird dein Newsletter gelesen und weitergeschickt.

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Beginne dein Marketing in Leichtigkeit

Wenn du jetzt merkst: „Oh mein Gott, das kann ich doch nicht alles auf einmal machen“, dann stimme ich dir zu. Dein Marketing-Konzept zu entwickeln und aufzubauen kann bis zu drei Jahre in Anspruch nehmen. (Zumindest bis es fast von alleine läuft, eine lebendige Community entstanden ist und ständig neue Yogaschüler in deine Kurse kommen.)

Doch du kannst heute klein beginnen.

Fang einfach an einer Ecke an, da wo du spürst dass es jetzt besonders wichtig ist.

Erstelle eine Facebook-Seite. Schreibe einen Blogbeitrag. Richte einen Newsletter ein.

Jeder kleine Schritt den du gehst, ist ein Schritt in Richtung Erfolg. Es geht nicht nur um deinen persönlichen Erfolg – so arbeitet das Universum nicht. Wahrhaftiger Erfolg dient immer allen.

Erfolg bedeutet, dass immer mehr Menschen ihren Körper bewusst wahrnehmen.

Erfolg bedeutet, dass die tiefe Bewegungslosigkeit der heutigen Menschen heilen darf.

Erfolg bedeutet, dass Menschen sich verbinden und gemeinsam in Bewegung kommen.

Erfolg bedeutet, dass Menschen deine Unterstützung annehmen.

Erfolg bedeutet, dass Menschen dir vertrauen und sich an dich gewöhnen.

Erfolg bedeutet, dass jemand sagt: Ich möchte einen Kurs bei dir machen.

Erfolg bedeutet, dass du tun kannst was dich erfüllt.

Erfolg bedeutet, zu spüren dass du zur Heilung der Erde und der Menschen beiträgst.

Erfolg bedeutet…

P.S. Nächstes Jahr im Frühling findet wieder einmal mein Seelen-Business Intensivkurs statt. In diesem Kurs lernst du dein Seelen-Business auf die Beine zu stellen – von A bis Z. Du kannst dich jetzt unverbindlich auf der Interessenliste eintragen, dann erinnern wir dich, wenn es soweit ist.