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Negative Kommentare – so schützen sich sensible Menschen

Ist es nicht seltsam, dass wir uns an jede bissige Bemerkung erinnern können, selbst wenn sie schon Jahre zurück liegt? Worte haben eine Wirkung, die uns entweder stärkt oder blockiert.

In einer Welt, in der immer mehr Menschen kommentieren und ihre Meinung ausdrücken, wird es höchste Zeit, dass wir lernen, mit negativen Kommentaren umzugehen.

Heute möchte ich mit euch teilen, wie wir als sensible Menschen unser Herz öffnen – ohne uns zertrampeln zu lassen. Magst du mehr erfahren?

Negative Kommentare und die Angst vor Ablehnung

Von klein auf suchen wir instinktiv nach Liebe und Anerkennung. Wir sehnen uns danach, liebevoll gesehen zu werden.

Doch manchmal erleben wir auf unserem Weg zum Erwachsenwerden etwas anderes. Wir erleben, wie es sich anfühlt, unsichtbar zu sein. Wir erleben, dass niemand uns wirklich sieht, dass sich niemand dafür interessiert, wer wir wirklich sind und was in uns steckt.

Liebe macht sichtbar – und ein Mangel an Liebe macht unsichtbar.

Viele Menschen leben in dieser Unsichtbarkeit. Sie wissen nicht, dass sie wertvoll sind. Sie ahnen nicht, was sie zu geben haben. Und die meiste Zeit fühlen sie sich überflüssig und wertlos.

Doch die Suche nach Liebe hört niemals auf. Selbst wenn wir gelernt haben, ganz still und angepasst zu sein, so hofft ein kindlicher Anteil in uns immer noch darauf, dass jemand voller Liebe wahrnimmt, wer wir sind.

Das innere Kind das nach Anerkennung sucht

Die meisten Menschen, die den Mut haben etwas zu teilen – einen Blogbeitrag, einen Post auf Facebook, ein neues Angebot oder ein Produkt – wissen, wie unsicher man sich in dem Moment fühlt.

Es fühlt sich an, als ob man einen Teil der eigenen Seele in die Welt bringt.

Und auf einmal sind alle inneren Kinder, die sich nach Anerkennung sehnen, ganz laut. Sie hoffen und warten auf positive Rückmeldungen, auf Kommentare auf Anerkennung.

Unsere inneren Kinder warten darauf, dass endlich jemand sagt: „Ich sehe dich. Du bist wundervoll. Wie schön dass du so etwas Kostbares in die Welt bringst. Das ist wirklich wertvoll. Danke, dass es dich gibt.“

So schützen wir uns

Für mich persönlich war es sehr befreiend zu erkennen, dass ich liebevolle Anerkennung brauche – jeden Tag. In rauen Mengen 😉 Ich brauche jeden Tag Liebe und ermutigende Worte. Aber ich kann selbst wählen, wo ich danach suche.

Mein erster Punkt auf meiner täglichen To-Do-Liste ist das Annehmen von Liebe. Über das Weiche Atmen verbinde ich mich jeden Tag mit der Liebe, die mich erreichen möchte. Ich lausche auf die liebevolle Stimme in meinem Inneren, die mir meinen Weg zeigt. Sie erinnert mich daran, wer ich bin und was meine Aufgabe ist. Sie zeigt mir wie wertvoll ich bin – und wie viel ich noch lernen kann.

Es ist für mich nicht okay, meine liebeshungrigen inneren Kinder in eine oftmals unachtsame Welt auszusenden. Dort werden sie doch nur zertrampelt, verletzt und enttäuscht. Für mich war es wichtig, meine inneren Kinder in meine Mitte zu begleiten. Sie dürfen dort sein, wo es warm und gemütlich ist. Sie dürfen in Liebe und Wärme baden.

Der beste Schutz vor Verletzungen ist, deine Bedürfnisse zu erfüllen. Jeden Tag.

Negative Kommentare sind Worte, die zerstören

Kürzlich erzählte eine Kursteilnehmerin, dass es ihr immer noch zu schaffen macht, wie verächtlich ein Schullehrer mit ihr gesprochen hat. So viele Jahre hat sie geglaubt, dass sie nicht in der Lage ist, kraftvolle Worte zu finden, die ihre Arbeit sichtbar machen.

Es ist erstaunlich, wie machtvoll unsere Worte sind! Liebevolle Worte können uns ermutigen den nächsten Schritt zu gehen und uns zu entfalten. Negative, Hasserfüllte, unachtsame Worte können uns dazu bringen, uns zu verschließen, zurückzuziehen oder sogar unseren Lebenswillen zu verlieren.

Worte sind machtvoll.

Sobald wir öffentlich auftreten – auch wenn es nur im ganz kleinen Rahmen ist – prallen negative Kommentare auf uns ein. Es kann die bissige Bemerkung einer Arbeitskollegin sein: „Na, du hast auch wieder ein paar Pfund zugenommen, oder?“ Es kann der spöttische Blick von Bekannten sein, die sich über deine „seltsame Energiearbeit“ lustig machen. Es kann der gehässige Kommentar auf Facebook sein. Es kann die Email sein, randvoll mit giftigen Bemerkungen, die du kurz vor Feierabend unbedingt noch lesen musstest, und die dir den Schlaf raubt.

Negative Bemerkungen haben alle eins gemeinsam:

  • Sie wollen, dass du dich schämst.
  • Sie wollen, dass du tief in deinem Inneren an dir zweifelst.
  • Sie wollen, dass du deine Stärken auf einmal als Schwächen empfindest.
  • Sie wollen, dass du aufgibst.
  • Sie wollen, dass du dich zurückziehst.
  • Sie wollen, dass der vergiftete Pfeil mitten in dein Herz trifft und dich lähmt.

Übrigens finde ich es immer wieder bemerkenswert, wenn ich sehe, dass die Leute, die hasserfüllt und bissig schreiben, meistens selbst überhaupt nichts einbringen. Sie sitzen in ihrem Sumpf aus Frust und Bitterkeit und anstatt sich zu öffnen und etwas Konstruktives einzubringen, nutzen sie ihre Energie für Zerstörung.

Lebst du im Hass oder in der Liebe

Es gibt auf dieser Erde nur zwei grundlegende Wege, denen wir folgen können:

Liebe oder Hass.

Sehr viele Menschen folgen dem Hass. Das ist nicht unbedingt eine bewusste Entscheidung. Doch verletzte Menschen, denen es nicht gut geht, neigen dazu, mit Hass und Ablehnung zu reagieren. Jeder der Gedanken, die ihnen kommen, ist zynisch, genervt, bissig und giftig. Jede Bemerkung ist ein Pfeil. Überall wo sie sind, wird die Luft stickig und eine Atmosphäre von Angst und Konkurrenzkampf breitet sich aus. Jeder macht sich klein, um bloß nicht den nächsten Schlag abzukriegen.

Wo Hass regiert kann nichts wachsen.

Wer wirklich kreativ ist, entscheidet sich automatisch für die Liebe.

Liebe ist die einzige Macht, die wirklich etwas hervorbringen kann. Liebe lässt uns wachsen, schenkt uns Ideen und hilft uns, unsere Stärken zu entdecken. Liebe ist ansteckend und inspirierend. Sie weckt das Schönste in uns – und anderen.

Wie regierst du dein Königreich?

Als ich begonnen habe, hasserfüllte Kommentare auf meiner Facebookseite zu löschen und Leute zu sperren, gab es einige unerwartete Reaktionen. „Lea, sag mal, du musst doch den Leuten das Recht geben sich zu äußern! Jeder hat doch das Recht auf seine Meinung!“

Ich finde es wundervoll, dass wir in einem Land leben, das uns das Recht gibt, eine eigene Meinung zu haben und diese auch zu äußeren. Doch die Räume in meinem Leben – ob online oder offline – werden von mir persönlich gestaltet. Ich bestimme, was dort stattfindet und was nicht. Nur weil jemand das Recht hat, gegen Ausländer zu hetzen, muss ich ihm noch lange nicht erlauben, das in meinem Wohnzimmer zu tun 😉

Jeder hat das Recht seine Meinung zu äußern. Doch in meinem Raum gelten meine Regeln.

Jeder Mensch hat das Recht zu wählen, welche Art von Miteinander und Kommunikation in seinen Räumen stattfindet. In meinen Räumen üben wir liebevolles Miteinander. Wir begegnen jedem Menschen – auch denen, die eine andere Meinung haben als wir selbst – mit Respekt. Wir tauschen uns lebhaft aus, diskutieren über die unterschiedlichsten Standpunkte – und bleiben dabei liebevoll. Wer Hass gegen andere richtet, fliegt raus.

3 goldene Regeln für kreative Menschen

Ich glaube es gibt drei Dinge, die man beachten sollte, wenn man sich auf lange Sicht in Freude ausdrücken möchte:

  • Täglich Liebe annehmen
  • Eine klare Hausordnung entwickeln
  • Hass schnell entsorgen

Wenn du dich täglich mit der Liebe verbindest, wirst du gelassener und zufriedener. Du weißt wer du bist und brauchst das niemandem zu beweisen. Es ist für dich okay, wenn Menschen die mögen – oder nicht mögen. Du stehst fest verwurzelt da. Eine schöne Idee ist es, positive Rückmeldungen in einer „Lovebox“ zu sammeln und in herausfordernden Zeiten zu lesen.

Du entscheidest, was in deinen Räumen stattfindet und was nicht. Wenn du für dich entscheidest, was du in deinen Raum einlädst und was nicht, fühlst du dich nicht länger als Opfer, sondern du gestaltest dein Leben bewusst. Du entscheidest, was du annimmst und was nicht. Du ziehst Menschen an, die sich damit wohlfühlen.

Du hast das Recht, hasserfüllte Kommentare zu löschen. Ohne Diskussion. Dein Raum – deine Regeln. Mit Hass zu diskutieren ist Zeitverschwendung. Verbringe deine Zeit lieber damit, mit den Menschen zu kommunizieren, die auf liebevoller Ebene mit dir sprechen. So hast du mehr Energie für das, was wahrhaftig ist.

Liebevolle Worte sprechen

Merkst du, dass es bestimmte Dinge gibt, die du bis jetzt noch zurück gehalten hast? Aus Angst vor negativen Kommentaren oder Bemerkungen? Gibst du dem Hass noch die Erlaubnis, dich klein zu halten und deine wahre Kraft zu verbergen?

Merkst du, dass es Zeit wird, deine liebevollen Worte zu sprechen und deine Wahrheit in die Welt zu bringen?

Ich glaube, dass der Hass heute deshalb so laut ist, weil so viele liebevolle Menschen schweigen. Ich spüre, dass es wichtig ist, dass wir unsere Stimme und unseren Ausdruck befreien! Es wird Zeit aufzustehen und deine Weisheit zu teilen.

Liebe Grüße,

P.S. Falls du dich angesprochen fühlst, lade ich dich zur Seelen-Business Schreibwerkstatt ein, die vom 09. April – 13. Mai stattfinden wird. Wir befreien deinen Ausdruck und sorgen dafür, dass endlich sichtbar wird, was du zu geben hast und wie wertvoll es ist. Die Anmeldung beginnt am 27. Februar 2018

Hast du das kostenlose E-Book „Worte die bewegen“ schon runtergeladen? Das geht hier.

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