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Warum wir im Moment so müde sind…

Zuerst dachte ich, dass ich so müde bin, weil ich angefangen habe unser Haus gründlich aufzuräumen und altes Gerümpel auszumisten. Doch das war es nicht. Dann dachte ich, dass ich so müde bin, weil ich wenig geschlafen habe. Doch das war es auch nicht.

Die Müdigkeit, die ich erlebt habe, war scheinbar unbeeinflusst von äußeren Umständen! Deshalb habe ich mich vor kurzem hingesetzt und tief nach innen gelauscht um herauszufinden, was da eigentlich gerade los ist in unserem Inneren. Gibt es eine allgemeine Dynamik? Was bewegt sich da energetisch? Was verändert sich im Moment?

Falls du dich auch fragst, warum du im Moment so müde bist und du dich gerne wieder beschwingt fühlen möchtest, möchte ich die Antworten zur Zeitqualität, die ich bekommen habe, heute mit euch teilen…

Update zur Zeitqualität: Was passiert gerade?

Als ich die derzeitige Zeitqualität wahrgenommen habe, fiel mir auf, dass wir momentan mehr als jemals zuvor aufgefordert werden, die Basis unseres Lebens und unseres Seins zu überprüfen. Was gehört wirklich zu uns und soll wachsen? Und was ist der Ballast den wir loswerden wollen?

Als ich vor einigen Wochen den Drang hatte, unser gesamtes Haus von oben bis unten einmal gründlich auszumisten, habe ich so viel Altes in Schubladen und Schränken entdeckt! Auch wenn es vordergründig nicht zu sehen war, so haben sich doch Dinge eingenistet, die unserem Wohlbefinden nicht länger dienen. Loslassen war Befreiung pur!

Auf der inneren Ebene durchlaufen wir gerade einen ähnlichen Prozess. Das Jahr 2018 gibt uns einen liebevollen Schubs und fordert uns auf, all das ans Licht kommen zu lassen, was in unseren inneren Kisten steckt, und klar zu entscheiden, ob wir es behalten wollen oder nicht – und das macht momentan ganz schön müde!

Übrigens – falls du neu auf meinem Blog bist und dich fragst, was ich mit dem Wort Zeitqualität meine: Ich erlebe, dass es eine allgemeine Entwicklung gibt, die unser Bewusstsein durchläuft. Wir alle spüren es – und auch wenn es sich bei jedem anders auswirkt, so gibt es doch Gemeinsamkeiten.

Wir spüren, wenn eine große Welle der Veränderung durch unser Leben rollt. Und so können wir über die Qualität der Zeit sprechen, die momentan mal wieder einiges in unserem Inneren durcheinander wirbelt.

Die Sehnsucht nach dem natürlichen Selbst

Das Jahr 2018 regt etwas in uns an, was in uns schlummert: Unser natürliches Selbst.

In jedem Menschen ist ein natürliches Selbst angelegt. Es gibt einen Bauplan für deine optimale Entfaltung – für das volle Erblühen deiner Seele in deinem Leben. Selbst wenn wir uns weit entfernt haben von unserem natürlichen Sein, so tragen wir doch eine tiefe Sehnsucht danach in uns.

Es ist ähnlich wie beim Gärtnern. Auf den Samentütchen, die man jetzt im Frühling kaufen kann befindet sich vorne drauf meistens ein Bild von prachtvollen Blumen, knallroten Tomaten oder perfekt ausgereiften Kürbissen. Doch jeder Gärtner weiß, dass nicht alle Samenkörner in diesem idealen Zustand enden 😉 . Und vor allem nicht auf Anhieb. Bei uns ist letztes Jahr aus den Karotten nichts geworden, unsere Radieschen wurden angeknabbert und die Tomaten waren zu spät dran. Doch in unserem Gärtnerherz schlummert der Wunsch, es nächstes Jahr wieder zu versuchen und diesmal ein kleines Stück weiter zu kommen auf dem Weg.

Bei uns Menschen ist es auch so. Für jeden Menschen gibt es einen „idealen Bauplan“. Ein wunderschönes Potenzial ist in jedem von uns angelegt. Doch oft haben wir nicht die geeigneten Wachstumsbedingungen und können uns nicht vollständig entwickeln. Wir haben jedoch eine tiefe Sehnsucht nach unserem vollständigen Sein und streben danach.

Vielleicht spürst du seit Beginn des Jahres manchmal Sehnsucht nach etwas, das du nicht in Worte fassen kannst? Vielleicht ahnst du, dass du viel mehr Fähigkeiten hast, aber du kommst nicht so richtig dran oder kannst sie nicht nutzen? Das sind typische Momente, in denen du dich nach deinem natürlichen Selbst ausstreckst und bemerkst, dass sich noch nicht alles entwickeln konnte.

Das Künstliche Selbst loslassen

Das Jahr 2018 berührt aber auch etwas anderes in unserem Inneren. Es ist nämlich nicht nur so, dass ein Teil von uns sich gar nicht entwickeln konnte und fehlt, sondern oft sind wir in Bedingungen aufgewachsen, die uns dazu gebracht haben, Dinge zu entwickeln, die in Wahrheit überhaupt nicht zu uns gehören.

Weil ich als Kind eher introvertiert war und bemerkte, dass ich damit nicht ganz so gut zurecht komme, habe ich als Jugendliche begonnen, genauso laut und extrovertiert zu sein, wie meine Schulkameraden. Ich habe eine künstliche Persönlichkeit entwickelt. Ich war laut, konnte reden, mit anderen scherzen – und sagte doch nichts.

Als ich meinen Partner Matthias kennengelernt habe, merkte ich schnell, dass ich nicht wirklich mit ihm kommunizieren kann, solange ich versuche oberflächlich stark zu sein. Das künstliche Selbst, das ich genutzt hatte, um meine Sensibilität zu verdecken, stand mir im Weg, wenn es darum ging ehrlich zu sein, zu meinen Gefühlen und Bedürfnissen zu stehen und meinem Partner zu erlauben, mich wirklich kennenzulernen und mir nahe zu sein. Mein Schutzraum war in Wirklichkeit ein Gefängnis.

Viele Menschen haben ein künstliches Selbst entwickelt, um zu überleben. Doch das künstliche Selbst ist eben – künstlich. Es ist niemals wirklich angenehm und niemals wirklich erfüllend. Das künstliche Selbst engt uns ein, stört die natürliche Entfaltung, und wir sehnen uns ständig danach, den unnötigen Ballast wieder loszuwerden.

Das künstliche Selbst ist nicht durch Liebe gewachsen und hat sich nicht auf natürliche Weise entwickelt. Es hat ist durch Schmerz entstanden, es hat sich in der Dunkelheit geformt und gehört in Wahrheit nicht zu uns.

Der große Klärungsprozess

Ich bemerke, dass das Jahr 2018 uns diese beiden Selbste – das natürliche Selbst und das künstliche Selbst – deutlich vor Augen führt. Wir spüren Sehnsucht, vielleicht sogar Ungeduld, im Streben nach unserem natürlichen Selbst. Und auf der anderen Seite wird uns das künstliche Selbst vor Augen geführt, das der Entwicklung unseres wahren Selbstes jetzt im Weg steht.

Es gibt zurzeit zwei Ziele, die wir haben:

  • Das natürliche Selbst soll gedeihen und vollständig werden.
  • Das künstliche Selbst soll von uns abfallen und sich auflösen.

Für jedes dieser beiden Ziele brauchen wir eine ganz eigene Herangehensweise:

Das natürliche Selbst braucht jede Menge Liebe, um behutsam nachreifen zu können. Unsere Fähigkeiten und Gaben wollen wertschätzend wahrgenommen werden, damit sie langsam ans Licht kommen können. Doch es genügt nicht mehr, nur liebevoll daran zu arbeiten uns zu stärken und zu entwickeln. Denn allein durch Liebe und bedingungslose Akzeptanz, nähren wir letztendlich auch das künstliche Selbst. Das künstliche Selbst verlangt nach einer anderen Umgangsweise.

Das künstliche Selbst fordert klare Unterscheidungsfähigkeit von uns. Damit das künstliche Selbst sich von uns ablösen kann, müssen wir deutlich erkennen, welche Bereiche in uns künstlich sind. Sobald wir das künstliche Selbst nicht mehr als Teil von uns betrachten, löst es sich auf. Und keine Sorge, die wahrhaftigen Körnchen, die in jedem künstlichen Selbst enthalten sind, kehren wieder zu dir zurück.

Wie unterscheiden wir das natürliche vom künstlichen Selbst?

Es mag auf den ersten Blick so aussehen als wäre es total schwierig, das natürliche Selbst (das unsere Liebe braucht) vom künstlichen Selbst (das wir loslassen dürfen) zu unterschieden. Doch es ist ganz einfach.

Denk einfach mal an den Unterschied zwischen einem gesunden Organ im Körper und vergleiche es mit einem Krebsgeschwür. (Ein drastischer Vergleich, aber sehr einleuchtend finde ich!)

Das natürliche Organ ist – natürlich. Es fügt sich ein in die natürliche Ordnung des Körpers und erfüllt einen tiefen Sinn. Es ist verbunden, eingebettet in das große Ganze. Es dient dem Ganzen und das Ganze dient ihm. Es hat eine Persönlichkeit, einen Stolz und eine Würde. Es ist eine Freude und ein Geschenk.

Das Krebsgeschwür tut nur so, als wäre es Teil von unserem Körper. Es folgt nicht der liebevollen Ordnung des Körpers, sondern einem eigensinnigen, zerstörerischen Willen. Es ist eine Belastung für den gesamten Körper. Es nimmt nur und gibt nichts. Es will sich durchsetzen, auch wenn es dabei dem gesamten Organismus schadet.

Das Schwert der Klarheit

Auf meinem inneren Weg wurde mir zuerst einmal deutlich, wie viel Liebe wir brauchen, damit sich unser natürliches Selbst vollständig entwickeln kann. So wie eine Pflanze, die viele Jahr nur spärlich gegossen wurde, so dass ihre Zweige vertrocknet und hart geworden sind, viel ausdauernde Pflege braucht, um sich wieder zu entwickeln und aufzublühen.

Das natürliche Selbst verlangt nach Geduld. Es verlangt nach Liebe, nach einem weichen Nest und nach Geborgenheit.

Doch was dem natürlichen Selbst beim Wachsen hilft, ist nicht der richtige Umgang mit dem künstlichen Selbst. Die Verlockung ist groß, die Schichten des künstliches Selbstes zu verhätscheln und zu sagen: „Ich bin eben so. Das ist ein Teil von mir, den ich akzeptieren muss.“

Wenn wir das künstliche Selbst behalten oder sogar weiter vergrößern wollen, können wir das natürlich auf diese Weise tun 😉 Doch wenn es uns ernst ist mit der Sehnsucht nach unserem natürlichen Selbst, brauchen wir das Schwert der Klarheit. Wir dürfen uns trennen von dem künstlichen Selbst, das nicht zu uns gehört und unserem Glück im Weg steht.

Wenn wir das Schwert der Klarheit in liebevolle Hände nehmen, erkennen wir:

Das ist mein natürliches Selbst. Ich gebe ihm liebevolle Unterstützung.

Das ist mein künstliches Selbst, es gehört nicht zu mir.

Sobald wir das künstliche Selbst nicht mehr als Teil von uns betrachten, löst es sich auf. Es hat keine eigene Kraft. Es wurde nur durch unseren Schmerz lebendig und darf sich jetzt auflösen. Es braucht keine Zeremonie, keinen wochenlangen Klärungsprozess – ein klares Erkennen genügt: „Das bin ja gar nicht wirklich ich.“

Was steckt hinter der Müdigkeit?

Falls du dich mittlerweile fragst, was all das mit der Müdigkeit zu tun hat, keine Sorge, ich habe das Thema nicht vergessen 😉

Ein Leben lang haben wir in einem Mischzustand gelebt. Die meistens von uns haben ein nur teilweise entwickeltes natürliches Selbst, und was uns fehlt haben wir durch ein künstliches Selbst ergänzt. Unser Körper „kennt“ diesen Mischzustand und unser Energiehaushalt hat sich daran gewöhnt in diesem Zustand zu funktionieren. Es ist ähnlich als hätten wir uns eine krumme Körperhaltung angewöhnt. Es ist nicht optimal, aber wir kennen nichts anderes.

Momentan regt die Zeitqualität unser natürliches Selbst an, sich zu entwickeln. Unser künstliches Selbst, das auf einmal im Weg steht, wird dabei manchmal recht unsanft ans Licht geholt und uns vor Augen geführt. Wir können uns jetzt entscheiden, ob wir in der krummen Haltung bleiben wollen, oder ob wir den zunächst unbequemen Weg der Veränderung beschreiten.

Wenn du in letzter Zeit eine enorme Müdigkeit spürst, die keinen erklärbaren Grund hat, kann es gut sein, dass du dich innerlich schon längst für den Schritt in die Veränderung entschlossen hast.

Du richtest dich innerlich auf. Du entscheidest dich dafür, deinem natürlichen Selbst vollständige Entfaltung zu erlauben. Du erkennst die Bereiche, in denen sich ein künstliches Selbst gebildet hat und beginnst sie loszulassen.

Die Müdigkeit ist der Vorbote für neuen Schwung

Der Klärungsprozess, der gerade auf allen Ebenen verläuft, wird uns auf Dauer zu viel mehr Lebenskraft und Schwung verhelfen. Denn unser Körper entwickelt seine natürliche Gesundheit und Kraft, wenn wir in unserer natürlichen Haltung sind. Doch bis es soweit ist gibt es Muskelkater und Momente großer Müdigkeit. Das Neue ist noch anstrengend.

Die Müdigkeit ist eigentlich eine Art von Trägheit, im physikalischen Sinne. Das Auto unseres Lebens ist jahrelang geradeaus gefahren und dein Körper war daran gewöhnt. Nun macht es eine Kurve und es drückt dich so richtig in den Sitz. Du spürst die alten Kräfte, die auf dem alten Weg weiter streben und das Neue, das dich in eine neue Richtung zieht. Ein seltsamer Zwischenmoment, der aber glücklicherweise nicht ewig anhält.

Mir hilft in diesen Übergangsphasen das Weiche Atmen. Manchmal genügen schon zwanzig Minuten Weiches Atmen im Liegen – und ich fühle mich als würden Welten von mir abgefallen und mein Körper ist auf auf der neuen Ebene ankommen.

Das Beschwingte Frühjahr

Ich erlebe auf meinem Entwicklungsweg, dass anstrengende Phasen meistens eine wundervolle Chance für Wachstum und Erneuerung beinhalten. Wenn wir uns dazu durchringen, die sperrigen Schichten des künstlichen Selbstes loszulassen, dann wartet dieses Frühjahr etwas ganz Besonderes auf uns.

In meiner Prophezeiung für 2018 habe ich mehrere Eimer über der Erde schweben sehen, randvoll gefüllt mit neuen, kraftvollen Energien, die nur darauf warten, ausgeschüttet zu werden. Und einer dieser Eimer war voller Fruchtbarkeit.

Gibt es einen Lebensbereich bei dir, der chronisch „unfruchtbar“ ist? Das muss nichts mit einem Kinderwunsch zu tun haben 😉 – es kann eine Schreibblockade sein, ein vergeblicher Beziehungswunsch, ein chronisches Tief in deinen Finanzen, gesundheitliche Probleme oder ein anderer Bereich, der sich nie entwickeln konnte.

Genau dieser Bereich darf im Frühjahr neu aufleben und die Blumen dürfen genau dort wieder erblühen. Ja, dafür brauchst du die Bereitschaft, das Schwert der Klarheit in deine Hände zu nehmen – doch es lohnt sich! Es wird leichter, die inneren Schritte zu gehen und die dabei aufkommende Müdigkeit auszuhalten, wenn uns das Leben eine Karotte vor die Nase hängt.

Was ist das Neue, das darauf wartet in dein Leben zu kommen zu dürfen?

Was ist der neue Lebensabschnitt, der sich gerade vorbereitet?

Was ist die neue Zukunft, an der du gerade bastelst?

Atme weich und richte deinen Blick immer wieder mal nach vorne. Wir gehen diesen Weg nicht umsonst, es gibt so viel Schönes, das auf uns wartet. Wir können es schon ahnen, an manchen Stellen zeigt es sich schon.

Die schönen Momente, die Lichtblicke, die du erlebst, sind wie die Schneeglöckchen, sie sind die Boten eines viel größeren Frühlings, der auf uns wartet. Bist du bereit, dein Leben vollständig erblühen zu lassen?

Alles Liebe,

P.S. In der Oase werden wir uns in Kürze einen ganzen Tag lang auf diese tiefe innere Heilung einlassen, die momentan geschehen möchte. Schon zu Beginn des Jahres kam der klare Impuls für einen Heilungstag, da wusste ich noch nicht genau warum 😉 Und jetzt macht es so viel Sinn und ich freue mich schon sehr darauf.

Einen Tag lang werden wir gemeinsam atmen, uns aus den alten Schatten herauslösen und Kontakt aufnehmen mit dem Schwung des Frühlings, der sich wieder einstellen möchte.

Momentan nehmen wir zwar keine neuen Teilnehmer in die Oase auf, ich bin aber am Planen, wann wir die Oase das nächste Mal öffnen werden. Falls du rechtzeitig erfahren möchtest, wenn es losgeht, abonniere meine wöchentlichen Emails. Da gebe ich euch rechtzeitig Bescheid.

 

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