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Ruhe finden – mitten im Chaos

Kennst du Momente, in denen dein Leben im Chaos versinkt? Plötzlich stehst du vor einem Berg unvorhergesehener Arbeit, deine Gesundheit ist angeschlagen, es gibt Missverständnisse in deiner Beziehung, deine Nachbarn schimpfen schon wieder über deinen wild wachsenden Naturgarten und inzwischen brennt dir das Essen an.

Ah, Hilfe! Deine Hilfsmittel und Techniken, mit denen du dich sonst schnell in deine Mitte bringst, scheinen ausgerechnet jetzt nicht zu funktionieren. Dein Inneres ist im Alarmzustand und deine Gedanken kreisen panisch, um eine Lösung zu finden.

Falls du solche (oder ähnliche) Momente kennst, bist du nicht alleine! Heute möchte ich mit dir teilen, dass genau diese Momente eine Chance für Entwicklung beinhalten, die wir nutzen sollten. Möchtest du mehr wissen?

Die zwei Wachstumsphasen

Diejenigen von euch, die Kinder haben, werden sicherlich schon einmal beobachtet haben, dass es Phasen gibt in denen sich die Kinder jeden Tag ein kleines Stück weiter entwickeln. Jeden Tag gehen sie ein paar Schritte mehr ohne Hilfe. Jeden Tag wachsen sie ein kleines Stück.

Meistens fühlen wir uns in linearen Wachstumsphasen sehr wohl, denn wir können das Wachstum überschauen und mit der Entwicklung Schritt halten.

Doch dann gibt es diese eigenartigen Phasen, in denen dein Kind plötzlich einen riesigen Entwicklungssprung macht. Das kann ein körperlicher Wachstumsschub sein – auf einmal sind alle Hosen zu kurz – oder ein innerer Entwicklungssprung, wenn auf einmal die Pubertät beginnt.

Dieses kreative Chaos fordert uns oftmals sehr heraus, denn alles scheint sich plötzlich in alle Richtungen auszudehnen. Wir haben nichts an dem wir uns festhalten können. Das alte Bild verschwindet und wir treten ein in eine chaotische Phase der Entwicklung. Ist die Phase abgeschlossen haben wir auf einmal einen völlig neuen Menschen vor uns.

Wachstumssprünge

Damit wir uns von einem Kind in einen Erwachsenen verwandeln können, müssen wir durch die seltsam chaotische Phase der Pubertät gehen. Wir taumeln tageweise (oder stundenweise) hin und her zwischen Kindsein und Erwachsensein. Wir sind weder Kind noch wirklich erwachsen.

Damit das Leben in uns eine neue Form finden kann, brauchen wir eine Phase von kreativem Chaos. Lineares Wachstum, bei dem wir jeden Tag ein wenig mehr neue Fähigkeiten entwickeln, genügt nicht, um unser volles Potenzial zu entfalten.

Genauso ist es auch, wenn wir Erwachsen sind, aber uns trotzdem stetig weiter entwickeln. Es gibt sicherlich einige Bereiche in unserem Leben, da lernen wir stetig etwas neues dazu und entwickeln uns auf lineare Weise weiter. Vielleicht machst du täglich Yoga und bemerkst von Monat zu Monat, wie manche Übungen dir leichter fallen?

Doch dann gibt es auch die chaotischen Wachstumsphasen, bei denen du das Gefühl hast, dass dein Leben unter deinem Hintern explodiert, dass alles zerfällt und du überhaupt nicht mehr weißt, wohin die Reise geht.

Kreatives Chaos

Wenn du zu den Menschen gehörst, die die zerstörerische Kraft von Chaos erfahren haben, dann bist du sicherlich nicht begeistert, wenn eine chaotische Wachstumsphase beginnt. Ich bin vor meinem achtzehnten Lebensjahr mehr als zwanzig Mal umgezogen und bin auf diese Weise mit dem negativen Chaos in Berührung gekommen. Erst viele Jahre später war es mir möglich, mich an einem Ort zuhause zu fühlen oder innerlich zur Ruhe zu kommen.

Doch es ist ein großer Unterschied, ob wir unser Leben durch eigenes Handeln ins Chaos stürzen, z.B. indem wir uns ständig neu entwurzeln, oder ob wir uns allgemein für Veränderung öffnen und dann beobachten, wie eine Phase von kreativem Chaos beginnt.

Das kreative Chaos ist grundlegend positiv. Es ist zwar ebenfalls wie eine Welle der Veränderung, die alles durch wirbelt – doch diese Welle der Veränderung führt dein Leben insgesamt in eine neue, positive Richtung. Das kreative Chaos schwemmt alte Strukturen weg, damit sich dein Leben in eine liebevollere, stimmigere Form ordnen kann.

Die Ruhe mitten im Sturm

Während es in den linearen Phasen deines Lebens möglich ist, dich tatkräftig in dein Leben einzubringen und viel zu bewegen, so ist in den Phasen von kreativem Chaos etwas völlig anderes gefragt: Jetzt geht es darum, die stille Mitte zu sein, um die das Chaos kreist.

Ich mag das Bild vom Sturm in dessen Mitte es absolut still ist.

Wenn wir keine Lust haben, von den kreativen Kräften der Veränderung hin und her geschleudert zu werden, dann sollten wir jetzt innehalten, weich atmen und einfach nur – damit sein.

Ich kann mich gut daran erinnern, als ich zum ersten Mal in einer solchen kreativen Chaos-Phase war und mein Inneres angefleht habe mir zu sagen, was ich tun kann um dieses Chaos wieder zu bändigen. Als der Hinweis kam ich sollte mich innerlich zurücklehnen und mitten im Chaos ruhen, staunte ich erstmal. Es kam mir paradox vor. Alles war in Bewegung, im Chaos, im Übergang, im unfertigen Zustand – und ich sollte mich ausruhen?

Mit dem sein was ist

Wenn du mitten in einer Phase von kreativem Chaos bist, bemerkst du vielleicht, dass dein Inneres von den Wellen der Veränderung aufgepeitscht ist. Oftmals schlägt unser Herz schneller, wir machen uns tausend Gedanken und spüren ein tiefes Unbehagen.

Ich glaube das liegt vor allem daran, dass die wenigsten von uns erlebt haben, wie heilsam das kreative Chaos ist. Wir wissen nicht, dass diese Kräfte für uns arbeiten und glauben, dass wir gegen sie kämpfen müssen. Wir verhalten uns wie ein Zirkusdompteur, der versucht eine Herde von Wildpferden zu bändigen – und dabei gar nicht sieht, dass diese wilden Tiere bereits einem wundervoll stimmigen Weg folgen.

Was können wir tun, um mitten im kreativen Chaos zur Ruhe zu kommen?

Im Körper ankommen

Ich beginne immer gerne mit dem Körper. Ich konzentriere mich auf das, was ich in meinem Körper wahrnehme. Fühle ich meinen Atem? Kann ich die einzelnen Bereiche meines Körpers wahrnehmen? Was für ein Gefühl bemerke ich im Körper?

Meinen Atem spüren

Nichts bringt mich so schnell in meine Mitte wie das weiche Strömen meines eigenen Atems. Der Atem ist wie eine liebevolle Pendelbewegung, die uns hin und her wiegt, bis wir unsere Mitte wieder spüren.

Halt spüren

Es gibt eine Geborgenheit, die uns gerade in bewegten Zeiten hält. Du kannst sie spüren, wenn du dein Gewicht nach unten sinken lässt. Spürst du den Boden unter dir, der dich liebevoll hält? Spürst du den Stuhl auf dem du sitzt? Je mehr du dich sinken lässt, umso ruhiger wird es in dir.

Die Chance in der Veränderung

Vielleicht werden die chaotischen Phasen unseres Wachstum niemals unsere Lieblingsmomente sein. Vielleicht spüren wir immer eine gewisse Anstrengung oder Herausforderung in diesen Zeiten. Das ist okay.

Doch wenn wir wissen, dass das kreative Chaos für uns arbeitet und unser Leben auf neue Weise zurecht rückt, werden wir staunen, sobald der Sturm der Veränderung vorüber ist.

Auf einmal sind Türen offen, die vorher zu waren.

Auf einmal fließt mehr Lebendigkeit als jemals zuvor.

Auf einmal spürst du, dass das Leben es gut mit dir meint.

Ankündigung: Die Oase öffnet am 5. Juni 2018

In der Oase, meiner Onlinecommunity für erwachende Menschen, gehen wir gemeinsam durch die Höhen und Tiefen der Veränderung. In der Oase gibt es jede Menge hilfreiche Atemerfahrungen und Meditationen, die dich im Alltag auffangen, wenn es gerade herausfordernd ist.

Das Schöne ist, dass viele Videos und Audioaufnahmen in der Oase kurz sind, so dass du sie schnell mal zwischendurch nutzen kannst – mitten im Leben.

Am 5. Juni öffnen wir die Anmeldung für neue Teilnehmer. Falls du diesen Sommer in die Oase einsteigen möchtest, merke dir den Termin schon einmal vor.

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