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Warum wir unangenehme Gefühle umarmen sollten

Da viele von euch mitgeteilt haben, dass momentan viele unangenehme Gefühle aufkommen – Emotionen und Körperempfindungen – wollte ich an dieser Stelle mal generell darüber sprechen, wie wir mit dem umgehen, was unangenehm ist.

Ich bin kein Freund von Schmerz und daher habe ich von klein auf zwei Vermeidungsstrategien gelernt: Entweder dem Schmerz aus dem Weg gehen oder stark sein und dagegen kämpfen. Doch eine wirkliche Lösung habe ich erst viel später entdeckt!

Möchtest du wissen, wie du unangenehme Gefühle in Fluss bringst und sogar durch sie wachsen kannst? Warum ich meinen Schmerz heute umarme, das möchte ich mit dir teilen!

Weg mit dem Schmerz!

Viele Jahre war ich Künstler darin, unangenehme Gespräche oder Auseinandersetzungen zu vermeiden. Aufschieben, Wegschieben und versuchen irgendwie drum herum zu kommen, das war mir vertraut. Es gab aber auch Situationen in meiner Kindheit, da musste ich stark sein, die Zähne zusammenbeißen und innerlich gegen den Schmerz ankämpfen.

Doch als mein Erwachen begann, stellte ich erstaunt fest, dass ich im Lauf von zwanzig Jahren einen wahren Schmerzberg angehäuft hatte. Alles was ich nicht vollständig gefühlt habe, alle Energien die sich angestaut hatten – waren immer noch da.

Was mache ich mit dem Ozean aus Tränen?

Was mache ich mit dem Berg aus Schmerz?

Ich wusste sofort, dass meine alten Strategien mich nicht weiterbringen und habe – nach einigem Suchen – einen neuen Weg entdeckt.

Unbewussten Schmerz ans Licht holen

Auf meinem Weg habe ich immer wieder einmal Menschen getroffen, die mir sagten wie wichtig es sei, meinen unbewussten Schmerz ans Licht zu holen. Mir wurde gesagt, dass dieses Bewusstmachen mich erlösen würde. Doch beim Ausprobieren merkte ich, dass es mir nach solchen Versuchen oft schlechter ging als vorher.

Ich merkte, dass es keine Rolle spielt, ob ich Schmerz verdränge, oder mein Inneres durchwühle um noch mehr Schmerz ans Licht zu zerren, solange ich nicht weiß, wie der richtige Umgang mit Schmerz aussieht.

In einer Welt voller Schmerztabletten können wir schon einmal in den Glauben verfallen, dass unangenehme Gefühle grundsätzlich falsch sind. Aber ich wollte erforschen, ob der Schmerz nicht doch ein Geschenk beinhaltet, das ich entdecken kann.

Den Schmerz umarmen

Ich habe schon öfter davon erzählt, dass ich vor einigen Jahren eine intensive Erfahrung mit einem unerklärlichen neuralgischen Schmerz hatte, der für einen Zeitraum von mehreren Monaten immer wieder blitzartig bei mir einschlug. Ich fühlte mich jedes Mal als würde meine linke Gesichtshälfte verglühen und konnte mich oft nur noch gelähmt auf den Boden sinken lassen.

Es gibt immer wieder Momente, in denen ich dankbar dafür bin, dass wir Haustiere haben, denn oftmals bringen sie uns Botschaften der Seele. Im Bezug auf meinen Schmerz war es unser Hund Noah, der eines Tages, als ich wieder einmal mit Schmerzen auf unserem Teppich lag, meine Hand ableckte.

In dem Moment öffnete sich mein Herz und ich wurde ganz weich. Ich spürte sein Mitgefühl und seine liebevolle Präsenz. Die Tränen flossen und der Schmerz, der normalerweise immer über eine Stunde andauerte, war innerhalb von Sekunden verschwunden.

Schmerz oder intensive Erfahrung?

Viele Monate beschäftigte ich mich damit, herauszufinden, warum sich mein Schmerz so schnell auflösen konnte. Ich begann zu beobachten, in welcher inneren Haltung ich meinem Schmerz begegnet bin.

Oft zog ich mich schon bei den ersten Anzeichen von Schmerz panisch zurück und verspannte mich innerlich: „Oh nein, nicht schon wieder. Nein, nein, nein, ich will das jetzt nicht fühlen!“, so reagierte ich.

Ich beobachtete, dass der Schmerz stärker wurde und länger dauerte, wenn ich innerlich am Kämpfen war. Je mehr ich mich behutsam auf das Schmerzgefühl einlassen konnte, umso mehr verwandelte es sich. Aus unerträglichem Schmerz wurde eine intensive, aber durchaus erträgliche Erfahrung.

(Übrigens spreche ich hier von Schmerzen, die ärztlich abgeklärt sind. Du solltest immer alles tun, was du tun kannst, um für deine Gesundheit zu sorgen! Ich spreche über die unangenehmen Gefühle und die Schmerzen, die wir nicht vermeiden können – oder die durch unseren inneren Entwicklungsprozess ans Licht kommen.)

Schmerz ist Energie, die fließen will

Je mehr ich mich mit dem Weichen Atmen beschäftigt habe, umso mehr wurde mir bewusst, dass Schmerz im Grunde nichts anderes ist als Energie, die ins Stocken geraten ist und wieder fließen möchte.

Da die meisten Menschen einen wahren Berg von unterdrücktem Schmerz in sich tragen, wird es höchste Zeit, dass wir lernen, wie wir diese steckengebliebene Energie erlösen!

Ich liebe das Weiche Atmen deshalb so sehr, weil man nicht gleichzeitig weich atmen und sich innerlich verkrampfen kann. So wurde das Weiche Atmen meine Medizin, wenn ich meinem Schmerz begegnen wollte.

Je mehr ich mich auf das Strömen meines Atmens einließ, umso mehr schmolz mein Widerstand. Die Energie konnte fließen und ich fühlte mich erlöst.

Aus dem Schmerz ins Genießen – geht das?

Mit den Jahren ist meine Angst vor unangenehmen Gefühlen geschmolzen. Ob es Existenzängste sind die mich plagen, Schmerzen im Körper oder einfach unangenehme Emotionen die hochblubbern – ich versuche es als Chance zu sehen, mich auf Heilung einzulassen.

Vor einigen Jahren stieg auf einmal eine Frage in mir auf, als ich gerade wieder mit unangenehmen Gefühlen zugange war:

„Kannst du so weich werden, dass du vom Schmerz ins Genießen kommst?“

Diese Frage überraschte mich. Schließlich denkt man, wenn man mitten im Schmerz ist, nicht gerade an Freude oder tiefes Wohlbefinden 😉 Doch ich bin immer neugierig und bereit, meiner Seele zu folgen. Mein neues Abenteuer wurde es, vom Schmerz ins Genießen zu kommen.

Wenn mir unangenehme Gefühle oder Schmerz begegnen – dann ist es nicht länger nur mein Ziel, sie fließen zu lassen. Ich übe, mich so tief auf den Fluss des Lebens einzulassen, dass ich wieder genießen kann. Und siehe da – am tiefsten Grund von jedem Schmerz – ist ein erlösendes Genießen.

Der Schmerz sagt: „Komm zurück in den Fluss des Lebens!

In der Tiefe wartet die Freude. In der Tiefe wartet das Wohlbefinden.

Sagst du Ja und lässt dich auf das Abenteuer ein?“

 

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