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Warum sind wir momentan so angespannt?

Fällt dir auch manchmal auf, wie negativ und angespannt momentan viele sind? Es scheint schon seit Monaten so, als hätten die meisten schlechte Laune. Viele sind innerlich total gereizt und es kommt immer wieder mal zu Aussetzern, wo jemand ausrastet und seine Negativität rauslässt.

Was ist los mit uns? Rein oberflächlich betrachtet, müssten wir zufrieden sein, schließlich sind wir in der westlichen Welt durchschnittlich wohlhabender als zuvor, leben auf der äußeren Ebene im Frieden – warum sind wir dann so mies drauf?

In meinem Blog diese Woche möchte ich mit euch teilen, was meiner Wahrnehmung nach gerade los ist. Ich möchte euch ein paar Tipps geben, wie wir aus der Negativität rauskommen, falls sie uns im Griff hat, und wie wir mit Menschen umgehen, die gerade mitten drin stecken.

Die Veränderung, die nicht in der Zeitung steht

Es gibt einige äußere Anzeichen der großen Veränderung, die bereits im Mainstream der Gesellschaft ankommen: Der Klimawandel, das Auseinanderbrechen von traditionellen politischen Bündnissen, das Wanken all unserer Werte, die fehlende Vision für die Zukunft…

Doch solange wir nur einzelne Zeichen an der Oberfläche sehen, gleichen wir blinden Leuten, die einen Elefant betasten. Jeder nimmt nur einen kleinen Bruchteil wahr, aber niemand sieht das große Ganze.

Wir befinden uns in einem gewaltigen Bewusstseinswandel.

Unsere Erde ändert ihre Schwingung.

Im Inneren von jedem Menschen vollzieht sich ein tiefer Wandlungsprozess.

Hört sich abenteuerlich an, oder? Und doch, wenn du tief in dein Inneres reinspürst, wirst du wahrscheinlich bemerken, dass sich seit einiger Zeit alles wandelt.

Alles verändert sich im Moment.

Wie du wahrnimmst.

Wie du fühlst.

Alles rutscht und taumelt und es ist oft gar nichts mehr da, an dem wir uns festhalten können. Wir erwachen. Wir entwickeln uns weiter. Wir verlieren die gewohnte Kontrolle und geraten hinein in den sprudelnden Fluss des Lebens.

Der Bewusstseinswandel betrifft uns alle

Wenn ich mich mit anderen Menschen austausche, die bewusst ihren eigenen Weg gehen und an sich arbeiten, dann werde ich oft gefragt, was aus den Menschen wird, die sich nicht bewusst auf die Veränderung einlassen.

Je mehr ich den Bewusstseinswandel auf unserer Erde beobachte, umso klarer wird mir, dass wir uns dieser tiefgreifenden Veränderung nicht entziehen können. Es spielt keine Rolle, ob uns bewusst ist, dass sich in der Tiefe eine große Veränderung vollzieht oder nicht – es betrifft uns alle.

Solange die Erde unser Zuhause ist und unsere Füße hier auf dem Erdboden stehen, sind wir den einströmenden Wellen der Veränderung unterworfen. Wer offen ist, lernt jetzt auf den Wellen der Veränderung zu surfen – und wer gegen die Veränderung ankämpft und sich verhärtet, dem geht es so mies wie nie zuvor.

Das kleine Selbst stirbt

Im alten Bewusstsein, das gerade vorübergeht, haben wir nur einen kleinen Teil von uns selbst bewusst wahrgenommen und gelebt. Als hätten wir auf der Spitze eines Eisbergs gelebt und der größte Teil von uns war im Unterbewusstsein.

Jetzt findet eine große Neuorientierung statt.

Alles, was vorher unbewusst war, kommt in unser Bewusstsein.

Ich bezeichne den Teil von uns, den wir nicht bewusst wahrgenommen haben gerne als Seele. Der Teil unserer Kraft, unserer Weisheit und Tiefe, der so lange getrennt von uns wahr, taucht nun auf. Und das kleine Selbst ist eingeladen, in die Seele einzutauchen und sich in ihr aufzulösen.

So wie eine Raupe sich im Inneren ihres Kokons vollständig auflöst und ihre alte Form, ihr altes Bewusstsein und ihre alte Realität aufgibt, um sich in einen Schmetterling zu verwandeln, so darf unser kleines Selbst sich auflösen und in der Ganzheit unseres Seins aufgehen.

Im Grunde werden wir erlöst aus einer sehr unnatürlichen Trennung. Doch auch wenn diese Veränderung auf der tiefsten Ebene positiv ist und uns zurückführt in unser wahres Sein, so löst sie in unserem kleinen, menschlichen Bewusstsein eine riesige Angst aus.

Das kleine Selbst kann nicht wirklich begreifen was da vor sich geht und stemmt sich manchmal mit aller Kraft gegen das, was geschieht. Ich will die Kontrolle behalten, sagt das kleine Selbst. Ich will festhalten. Ich will dass alles wieder so ist wie es früher war.

Verdrängung? Das funktioniert nicht mehr!

Lange Zeit haben wir die Möglichkeit gehabt, unangenehme Gefühle und Erfahrungen zu verdrängen. Wir haben sie runtergeschluckt und die Tür zu unserem Inneren fest verschlossen. Das funktioniert jetzt leider (oder zum Glück) nicht mehr.

Menschen, bei denen der Erwachensprozess so richtig losgeht, bemerken, dass alles an die Oberfläche kommt, was vorher verdrängt war. Die ganze Kindheit sprudelt aus dem Inneren hoch und alle ungeheilten Verletzungen sind auf einmal wieder da.

Das ist keine leichte Zeit, auch für diejenigen von uns, die sich bewusst auf diesen Prozess einlassen und lernen, die unangenehmen Gefühle fließen zu lassen.

Es ist ein wenig so wie wenn man ein Leben sein Konto überzogen hat und dann kommt die Bank uns sagt: „Wir schließen in zwei Wochen und bis dahin müssen alle Schulden beglichen sein.“ Bevor wir uns für das Neue öffnen können, muss unsere Vergangenheit erlöst werden.

Der große Aufräumprozess

Während wir durch unser Erwachen gehen, nehmen wir täglich vieles wahr, was sich lösen möchte. So als würden wir unser Zuhause ausmisten und jeden Tag die Kisten voller Müll sehen, die darauf warten abgeholt zu werden.

In dieser Phase kann es passieren, dass wir nur noch Müll sehen und jede Hoffnung verlieren, dass dieser Aufräumprozess irgendwann ein Ende haben wird.

Gerade in dieser Phase sind wir anfällig dafür, in eine innere Negativität abzustürzen. Nicht mehr leben wollen, keine Perspektive mehr haben oder ganz einfach ängstlich in die Zukunft zu schauen – das alles gehört dazu.

Das Neue wahrnehmen

Ich kann mir vorstellen, wie sich eine Raupe fühlt, die dabei ist sich aufzulösen. Ich kann mir vorstellen, dass sie Angst hat, dass sie glaubt zu sterben und vielleicht auch, dass alles zu Ende ist.

Doch das Loslassen und die Auflösung alter Strukturen ist nur ein Teil der Veränderung!

Wie fühlt es sich wohl an, wenn sich mitten in der aufgelösten Suppe unseres Lebens auf einmal sternartige Zellen positionieren, die etwas Neues andeuten? Wie fühlt es sich wohl an, wenn der zarte Schmetterling sich – scheinbar aus dem Nichts – entwickelt?

Wie fühlt sich das Neue an?

Wenn wir keine Lust haben, in Negativität und Hoffnungslosigkeit abzurutschen, dann müssen wir genauso intensiv, wie wir loslassen, auch beginnen das Neue anzunehmen. Wir müssen beginnen wahrzunehmen, dass nicht nur das Alte stirbt, sondern etwas Neues geboren wird.

Je mehr du das Neue spürst, umso leichter wird es.

Gemeinsam erwachen

Vielleicht bist du jemand, bei dem der Prozess des Erwachens schon eine Weile am Laufen ist. Vielleicht bist du jemand, der sich fragt was seine Aufgabe ist und was du einbringen könntest. Wenn du magst, dann gebe ich dir einen Hinweis mit auf deinen Weg.

Mitten im Wirbel der Veränderung, brauchen wir Sterne, die hell leuchten und uns zeigen, wo das Neue entsteht.

Wir brauchen Menschen, die keine Angst haben vor der Veränderung – und die lernen, den Herausforderungen zu begegnen.

Niemandem fällt es leicht, mit einer so tiefgreifenden Veränderung umzugehen. Ich weiß, dass viele erwachende Menschen sich für schwach halten oder für defekt, weil sie sich mitten in ihrem Heilungsprozess befinden. Aber wenn wir ehrlich sind, ist diese scheinbare Schwäche in Wirklichkeit eine große Stärke. Wenn wir in der Lage sind, nachzugeben und uns auf die Veränderung einzulassen, sind wir fähig, mit dem Leben zu fließen.

Es kommt eine neue Zeit

Es kommt eine neue Zeit, in der die (scheinbar) Starken die Schwachen brauchen. Denn sie haben gelernt, sich dem Fluss der Veränderung anzuvertrauen. Eine Zeit, in der die Starken schwach sind und die Schwachen stark.

Es kommt eine Zeit, in der sich alles wendet und wir einander mehr brauchen, als je zuvor.

Wir brauchen eine Liebe, die uns die Hand reicht und sagt: Ich weiß warum du so gereizt bist. Ich weiß, warum du so kurz angebunden und unhöflich bist. Ich weiß wie es dir geht. Und ich liebe dich, so wie du bist. Du bist ein Teil von mir. Und ich bin ein Teil von dir. Du bist ein Teil des neuen Schmetterlings, genauso wie ich.

Wir erwachen gemeinsam.

Wir brauchen Menschen, die uns sagen: Es ist alles okay.

Wir sind wunderbar gehalten. Jetzt ist genau der richtige Moment für diesen Wandel. Nicht nur für das Kollektiv, sondern für jeden einzelnen Menschen – auch für dich. Die Liebe, die uns trägt, sieht nicht nur das große Ganze, sie sieht auch ganz persönlich ins Innere von jedem Einzelnen von uns und weiß, was wir brauchen.

Das Leben weiß den Weg. Lassen wir uns vertrauensvoll darauf ein und gehen mit?

P.S. Weil ich so deutlich spüre, dass wir mehr Menschen benötigen, die das Erwachen unterstützen und dafür sorgen, dass wir gemeinsam harmonisch ins Neue gehen können, findet diesen Herbst zum dritten Mal die Ausbildung zum Erwachenscoach statt. Ich sage euch rechtzeitig im Newsletter Bescheid, wenn die Termine festehen. Ich freue mich drauf!

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