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Können hochsensible Menschen als Coach arbeiten?

Viele Hochsensible erleben, dass sie die Stimmungen und Gefühle anderer Menschen übernehmen und davon belastet werden.

Ist es überhaupt möglich die Probleme von anderen Menschen mitzubekommen und ihnen zu helfen, ohne selbst darunter leiden zu müssen?

Warum sensible Menschen auf energetische Klarheit achten müssen, während sie mit anderen Menschen im Kontakt sind, das teile ich heute mit dir.

Hochsensibilität kann anstrengend sein

Mein Telefon klingelte, und als ich dranging hörte ich die aufgebrachte Stimme einer Klientin von mir, die gerade in einer Notsituation war. Sie erzählte unter einigem Schluchzen, dass ihr Ehemann die Scheidung einreichen möchte, und dass sie nicht weiß, was sie tun soll.

Eine Welle von Gefühlen erreichte mich, während ich ihr zuhörte. Ich fühlte ihre Angst, ihre Trauer und ihren Schmerz.

Wir vereinbarten einen Termin für den folgenden Tag und als ich den Hörer wieder auflegte, merkte ich, dass meine Hände zittern. Ich spürte die Welle von Gefühlen, die durch mein Inneres rollte noch einige Stunden später.

Meine Offenheit und Feinfühligkeit sind in meiner Arbeit als Coach enorm hilfreich für mich, weil ich sehr viel wahrnehmen kann. Doch diese Feinfühligkeit hat auch ihre Schattenseite. In den letzten zehn Jahren musste ich trainieren, Grenzen zu entwickeln.

Energetische Klarheit entwickeln

Ich spreche gerne von energetischer Klarheit, die wir entwickeln, wenn wir sensibel sind und uns wohl fühlen wollen, während wir andere Menschen durch die Höhen und Tiefen ihrer Entwicklung begleiten wollen.

In der Ausbildung zum Erwachenscoach, die im Herbst 2018 zum dritten Mal stattfinden wird, werde ich meine Teilnehmer dazu einladen, eine innere Haltung zu trainieren, die es möglich macht, in Leichtigkeit zu arbeiten.

Es geht nicht darum, sich angstvoll vor anderen Menschen zu verschließen oder zu versuchen, weniger zu fühlen. Aber wer viel wahrnimmt, muss lernen, wie man mit dieser großen Kraft auf balancierte Weise umgehen kann.

Schritt 1: Die Beziehung zu deinen Klienten klären

Um uns wohl zu fühlen, wenn wir andere Menschen coachen, müssen wir uns grundlegend bewusst machen, welche Rolle wir in ihrem Leben übernehmen wollen.

Die Mama die sich ausnutzen lässt

Neigst du manchmal dazu, die Mama für deine Klienten zu sein, die erlaubt, dass persönliche Grenzen überschritten werden und sich öfter mal ausnutzen lässt? Wer die Mama-Rolle spielt wird, immer das Gefühl haben, zu wenig zu geben und den Drang verspüren, Verantwortung für das Leben der Klienten zu übernehmen. Natürlich ist es absolut in Ordnung, wenn du als Mutter Verantwortung für deine Kinder und ihr Leben trägst, doch die Mama-Rolle hat in deinem Dasein als Coach nichts zu suchen.

Der allwissende allmächtige Erlöser

Eine andere Rolle, die zu energetischer Unklarheit führen kann, ist der allwissende, allmächtige Erlöser. Wenn du auf diesen Sockel kletterst, wirst du ständig Angst haben, dass deine Klienten hinter die Kulissen schauen und entdecken – oh Schreck – dass du auch nur ein Mensch bist. Als allmächtiger, allwissender Erlöser gibst du dir selbst keinen Raum für Entwicklung, sondern zwingst dich dazu, ein immer perfektes Bild abzugeben. Dadurch neigst du dazu, zu viel Verantwortung für deine Klienten zu übernehmen. Es kann sein, dass deine Klienten auf Dauer immer abhängiger von dir werden, denn du vermittelst ihnen, dass nur du Zugang zur Quelle des Wissens und der Stärke hast.

Die bessere Möglichkeit: Der Coach, der auch nur ein Mensch ist

Als ich mir überlegt habe, welche Rolle ich im Leben meiner Klienten spielen möchte, wurde mir klar, dass ich tatsächlich gerne ein Wegweiser oder Helfer sein möchte, der sie darauf aufmerksam macht, dass sie das, wonach sie suchen, bereits in sich tragen. Ich begleite Klienten gerne durch Wachstumsprozesse und helfe ihnen dabei, sich selbst mehr zu vertrauen und wahrzunehmen, dass sie in ihre wahre Größe hineinwachsen. Ich mache mir gerne bewusst, dass meine Klienten vollständige, wertvolle Wesen sind, die einen ganz eigenen Zugang zur Quelle von Weisheit und Liebe besitzen. Ich kann ihnen zeigen, wie sie sich tiefer verbinden können, doch all das steckt bereits in ihnen.

Ich übernehme keine Verantwortung für das Leben meiner Klienten, denn sie entscheiden selbst, wie sie ihr Leben gestalten und was sie tun oder nicht tun wollen. Ich gebe Tipps, aber lade jeden dazu ein, zu prüfen, was sich stimmig anfühlt.

Ich übernehme Verantwortung dafür, ehrlich zu sein und keine Versprechungen zu machen, die ich nicht erfüllen kann. Ich übernehme Verantwortung dafür, meinen Klienten auf Augenhöhe zu begegnen und ihre Entscheidungen zu respektieren. Ich freue mich über das, was in der gemeinsamen Arbeit entsteht.

Schritt 2: Deine energetischen Grenzen klären

Auch wenn du weißt, dass du die Probleme deiner Klienten nicht auf deinen Rücken laden solltest, kann es vorkommen, dass du die Gefühle, Energien und Stimmungen deiner Klienten aufsaugst wie ein Schwamm.

Das kann zum einen daran liegen, dass deine energetischen Grenzen unklar sind, dass sie Löcher haben durch die ständig fremde Energie einströmt, oder dass du deinen Raum nicht wirklich einnimmst. Wenn du lernst, deinen Raum einzunehmen und deine energetischen Grenzen stärkst, dann wirst du eine neue Leichtigkeit erleben, wenn du anderen Menschen begegnest. Du tauchst nicht länger in ihre emotionale Stimmung ein, sondern bleibst bei dir.

Als ich diese innere Haltung trainiert habe, kam es mir oft vor, als hätte ich um mich herum einen schützenden, liebevollen Raum, in dem es mir gut geht. Wenn ich einem Menschen begegne, der gerade leidet, kann ich Mitgefühl haben und ihm helfen, ohne in dieselbe Dunkelheit abzugleiten. Staunend bemerkte ich, dass meine Arbeit kraftvoller und heilsamer wird, wenn ich in meinem energetischen Raum bleibe.

Übrigens haben die Teilnehmer der letzten beiden Ausbildungen zum Erwachenscoach mitgeteilt, dass ihnen die Übungen für energetische Klarheit nicht nur beruflich geholfen haben, sondern auch im privaten Alltag und der Familie.

Schritt 3: Im Fluss des Lebens arbeiten

Manchmal glaubt man als hochsensibler Mensch, dass man irgendwie anders sein müsste, um erfolgreich zu sein. Härter, rauer, aktiver oder stärker vielleicht. Doch das stimmt nicht. Wahre Heilung wird nur dann möglich, wenn wir uns mit dem Fluss des Lebens verbinden können.

Jeder Klient, der zu dir kommt, befindet sich in einer bestimmten Phase seiner Entwicklung und bestimmte Lern- und Heilschritte sind reif und wollen geschehen. Statt dich anzustrengen und zu versuchen, deinen Klienten auf künstliche Weise etwas aufzudrängen, öffnest du einen Raum, in dem das geschehen darf, was jetzt natürlicher Weise geschehen möchte.

Du bleibst im Fluss. Was ist reif zu heilen? Was ist der natürliche, nächste Schritt? Du lässt dich von der Weisheit des Lebens führen und vermittelst die Erkenntnisse und Lernschritte, die aus deiner inneren Quelle strömen. Du bist nicht der „Macher“, du brauchst dich nicht anzustrengen, sondern du wirst getragen vom Fluss des Lebens.

Wundere dich aber bitte nicht, wenn eine Sitzung für dich genauso heilsam und lehrreich ist, wie für deine Klienten 😉 Und bitte wundere dich nicht, wenn dich deine Arbeit so erfüllt, dass du sie vermisst, wenn du mal Ferien machst.

Hochsensibilität und Coaching? Na klar!

Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen und sagen, dass meine langjährige Tätigkeit als Coach mich auch auf meinem persönlichen Weg so viel weitergebracht hat. Ich konnte so viel lernen, so viel heilen und so viele schöne Wachstumsprozesse begleiten.

Es gibt nichts Schöneres, als Menschen beim Wachsen zu begleiten.

Es ist so schön, zu sehen, wie die wahre Stärke eines Menschen sich langsam aus der Tiefe empor arbeitet. Zu beobachten, wie einschränkende Muster und Blockaden zu schmelzen beginnen. Zu staunen, wenn das Leben eines Menschen sich von innen her wandelt.

Hohe Sensibilität ist ein Zeichen unserer Zeit. Ich glaube, dass viele Menschen diese Sensibilität besitzen, weil sie eine Aufgabe haben. Ihre Feinfühligkeit wird gebraucht, damit wir uns als Menschen weiter entwickeln können.

Möchtest du deine Hochsensibilität auf positive Weise nutzen?

 

Die Ausbildung zum Erwachenscoach

Vom 08. Oktober – 18. November 2018 findet zum dritten Mal die Ausbildung zum Erwachenscoach statt – mit grundlegend neuen, auf die aktuelle Zeitqualität zugeschnittenen Inhalten!

Wir leben in einer Zeit des Wandels, in der wir Begleiter brauchen, die uns helfen unser volles Potenzial zu entfalten – möchtest du Erwachenscoach werden?

Die Ausbildung zum Erwachens-Coach vermittelt dir, wie man erwachende Menschen ganzheitlich auf ihrem Entwicklungsweg begleitet. Immer mehr Menschen erleben, dass sich in ihrem Inneren gewaltige Veränderungen vollziehen und wissen oftmals nicht, wie sie damit umgehen sollen.

In der Erwachenscoach Ausbildung findest du heraus, wie das Erwachen abläuft und welche Werkzeuge und Techniken man nutzen kann, um diesen Entwicklungsprozess zu meistern. Die Inhalte dieser Ausbildung lassen sich prima mit anderen Coachingmethoden, Therapie- oder Heiltechniken kombinieren!

Einführendes kostenloses Video-Event am 4. September

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Hättest du gerne eine Landkarte, die dir den Weg deiner inneren Entwicklung zeigt? Im kostenlosen Video-Event „Die Landkarte für dein Erwachen entdecken“ erfährst du, wie du den Zugang zu deiner tiefen, inneren Weisheit findest, und erfährst mehr über die Ausbildung zum Erwachenscoach.

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Bildquelle: Istockphoto © IBushuev

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