Lebe deine Bestimmung

Entwickle ein Seelen-Business das dich trägt

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Ich muss euch von meinem Buch erzählen…

Hey ihr Lieben, ich bin gerade dabei mein erstes Buch zu schreiben und erlebe ein Abenteuer nach dem anderen! Es wird höchste Zeit euch zu berichten, was alles passiert ist.

In meinem Newsletter hatte ich erwähnt, dass ich dieses Jahr von einem Verlag eingeladen wurde, ein Buch zu schreiben. Wow, was für ein Geschenk 🙂

Immer wenn etwas Neues in mein Leben kommt, gibt es viele Chancen für Heilung und inneres Wachstum. Wenn du erfahren möchtest, was ich seit dem Einlassen auf den Schreibprozess gelernt habe, lies weiter…

Ein Seelen-Abenteuer

Die meisten von euch wissen, dass ich immer wieder einmal den Begriff „Seelen-Business“ für meinen Beruf verwende. Damit meine ich, dass ich meiner Seele erlaube, die in ihr angelegten Fähigkeiten einzubringen und mit anderen zu teilen.

Es gibt mehrere Phasen in meinem Seelen-Business, auf die ich zurückblicken kann:

Der verträumte Anfang, als ich noch keine Ahnung hatte, wohin mein Weg mich führt und mit klopfendem Herzen meine ersten Einzelsitzungen gegeben habe.

Das Einnehmen meines Platztes, als es darum ging sichtbar zu werden, klare Strukturen zu entwickeln und mit mehr Menschen zu teilen, was ich zu geben habe.

Nachdem das Einnehmen meines Platzes, das von gestalterischer Tätigkeit und Aktivität geprägt war, vorüber war, fragte ich mich, wie es jetzt weitergeht. Ich fühlte mich, als wäre ich auf einen hohen Berg gekraxelt – und was jetzt?

Genießen, was du erreicht hast, war die Einladung meiner Seele – obwohl ein Teil von mir am liebsten weiter kraxeln wollte. Zu Genießen was man erreicht hat und nicht mehr Wachstum zu erzwingen, war eine etwas außergewöhnliche Business-Entscheidung, aber es war so heilsam! Ich ließ mich tragen, genoss meine Arbeit und wartete ab.

Das Geschenk

Als dieses Jahr eine Email von einer lieben Lektorin des Integral Verlags (gehört zu Random House) mit der Frage bei mir ankam, ob ich schon einmal darüber nachgedacht habe, ein Buch zu schreiben, merkte ich: Das ist ein Geschenk. Das könnte der nächste Schritt sein.

Zunächst einmal durfte ich ein Exposé schreiben und kurz schildern, was für ein Buch ich schreiben möchte. Natürlich wusste ich nicht, ob mein Vorschlag überhaupt angenommen werden würde. Es war einfach eine Möglichkeit und ich war gespannt, was sich daraus ergibt.

Während ich an meinem Exposé bastelte, klopfte auf einmal eine Kindheitserinnerung bei mir an. Ich sah mich mit acht Jahren in meinem Kinderzimmer sitzen und einen Papierstapel zu einem Buch falten. Ich bemalte die Vorderseite, schrieb meinen Namen darauf und stellte mir vor, ich hätte ein Buch geschrieben. Ein warmes Gefühl strömte durch mich – obwohl ich keine Ahnung hatte was in diesem Buch drin stehen könnte 😉

Es passiert mir so oft, dass mein Leben mir Wünsche erfüllt, die ich selbst vergessen habe – oder die ich einfach nicht für möglich gehalten habe.

Der Weg durch das dunkle Tal

Nachdem ich das Exposé abgegeben habe, war ich natürlich ganz gespannt, ob es klappt oder nicht. Dann kam die positive Nachricht. Es kann losgehen!

Ich begann sofort, mir Notizen zu machen und Stichworte für die einzelnen Kapitel des Buchs zu sammeln. Ich war voller Freude und Zuversicht.

Genau zwei Wochen dauerte meine Begeisterung. Dann kam die Angst. 😉

Obwohl ich schon so lange jede Woche einen Blog schreibe und meine Schreibmuskeln trainiert habe, merkte ich doch, dass ein Buch noch mal etwas viel Größeres ist. Es kam mir vor, als würde ich eine ganze Welt erschaffen. Wie soll ich da den Überblick bewahren?

Selbstzweifel kamen natürlich auch auf. Ich kenne diese düsteren Momente, denn jedes Mal wenn ich mich zu einem neuen Schritt entscheide, rüttelt die Angst an mir und versucht mich zu bremsen.

Während dieser eisige Wind um mich fegte, hatte ich ein schönes Bild, das mir Mut machte. Ich sah, wie mir meine Seele ein schweres, leuchtendes Buch in die Hände legt. „Du musst es nicht schreiben, es ist schon fertig. Nimm es einfach nur an und lass es auf die Erde kommen.“ Auf einmal wurde alles wieder leichter.

Einen Schritt nach dem anderen gehen

Immer wenn ich dabei bin, etwas Neues auf die Erde zu bringen, gibt es wunderschöne Momente und unglaublich herausfordernde Momente. Doch entscheidend ist letztendlich, ob man kontinuierlich weitergeht.

Jeden Tag aufstehen, mich hinsetzen und weiter schreiben. Pausen machen, durch den Garten gehen, die Katzen streicheln und mit den Hunden spielen. Dann wieder hinsetzen und weiter schreiben.

Die eigene Bestimmung zu leben bedeutet für mich nicht nur einen möglichst stimmigen Beruf zu haben, sondern auch voller Hingabe und mit ganzer Kraft alles zu geben was man geben kann. Dazu gehört, im Vertrauen weiterzugehen, auch wenn es nicht einfach ist, auch wenn die Zweifel laut werden und eine Menge Arbeit da ist.

Das kreative Chaos

Weil ich noch nie ein „richtiges“ Buch geschrieben habe, musste ich nebenbei lernen, wie das geht 😉 Zuerst habe ich ziemlich viel geschrieben, was im (virtuellen) Papierkorb landete. Doch im Nachhinein bin ich froh, denn durch dieses anfängliche Schreiben bin ich in meinen Schreibfluss gekommen und konnte auf spielerische Weise beginnen.

Parallel dazu begann ich, die Struktur des Buchs wahrzunehmen. So wie die Äste eines Apfelbaums gebraucht werden, damit jeder Apfel Platz zum Wachsen hat, so brauchte mein Buch eine klare Struktur, die alle Inhalte in eine harmonische Ordnung brachte.

Ich brauchte immer wieder etwas Abstand von meinem Buch und oft fiel mir dann beim Spazierengehen oder Kochen ein, was der nächste Schritt ist. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass dieses Buch eine eigene Persönlichkeit hat und mir ganz deutlich sagt, was es will. Ich musste nur lernen, darauf zu hören 😉

Und ich musste lernen, dass unsere drei schnurrenden Kater mir beim Schreiben helfen wollten, zum Beispiel in dem sie über die Tastaur liefen, wenn ich mich kurz umdrehte 😉

Alles geben

Inzwischen ist der erste Entwurf meines Buchs fertig geschrieben. Wow, der erste Schritt ist geschafft. Nun bin ich dabei, alle Kapitel noch einmal zu überarbeiten.

Ich war letzte Woche ganz überrascht, wie wenig es bei den ersten beiden Kapiteln zu tun gab und klopfte mir innerlich schon auf die Schulter. Doch dann – oh Schreck – stolperte ich über das Kapitel 3. Ach du lieber Himmel! Ich merkte deutlich, dass hier noch etwas fehlt und so musste ich noch einiges neu schreiben.

Das Buch fordert mich wirklich heraus, aufs Ganze zu gehen und mehr zu teilen als jemals zuvor. In keinem Onlinekurs und in keinem Seminar bin ich jemals so in die Tiefe gegangen.

Ich bin gut darin, die wahre Kraft in meiner Arbeit und das was ich entdeckt habe eher im Hintergrund zu halten und nur ab und zu durch schimmern zu lassen. Mein Buch sagt mir aber: „Lea, hau rein! Gib alles, was du hast.“ Okay 🙂

Wie geht es weiter?

Bis zum 1. November muss alles fertig abgegeben sein. Die Zeit läuft! Es muss alles noch etwas ausgefeilt werden und ganz am Ende werde ich noch eine Einleitung schreiben, das habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben.

Da im Oktober auch noch die Ausbildung zum Erwachenscoach beginnt, auf die ich mich schon so freue, bin ich echt ziemlich gefordert, was meine Arbeit betrifft. Mein gemütlicher 3-Stunden-Tag ist im Moment eher zu einem knackigen 6-Stunden-Tag geworden. Aber das ist okay.

Heute (Montag) habe ich ein Fotoshooting fürs Buchcover und soll „in Szene“ gesetzt werden. Oh Schluck, drückt mir die Daumen! 😉

So, das war mein Bericht über mein Buch-Abenteuer. Ich finde es so schön, wie sehr ich innerlich gewachsen bin, seitdem ich mich auf dieses Abenteuer eingelassen habe. So viel Tiefe und Klarheit sind entstanden.

Was mir noch ein wenig Angst macht ist die Vorstellung, dass das Buch im nächsten Frühjahr tatsächlich veröffentlicht wird. Ahhh, ich kann noch nicht daran denken 😉 Damit beschäftige ich mich dann, wenn ich mit dem Schreiben fertig bin.

An dieser Stelle ein Dankeschön an alle meine treuen Blogleser – so schön dass ihr jede Woche hier vorbei kommt und wir gemeinsam weiter gehen. Schön, dass ihr da seid!

Alles Liebe,

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