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Ist es peinlich, spirituell zu sein?

Ganz ehrlich, manchmal fühle ich mich seltsam, wenn ich über das spreche, was ich wahrnehme. Ich spreche über die Seele, über Energiefelder und die Liebe, die uns trägt.

In einer Welt, die sich gerne auf das konzentriert, was man mit den menschlichen Augen sehen und mit den Händen berühren kann – ist es manchmal eine Herausforderung, spirituell zu sein.

Heute möchte ich mit euch teilen, warum ich mich lange nicht getraut habe, zu teilen was ich wahrnehme – und was in meinem Leben geschehen ist, seitdem ich es tue. Ist es peinlich spirituell zu sein?

Was ist eigentlich „normal“?

Ich glaube wir alle wachsen mit der Vorstellung auf, was „normal“ ist und was nicht.

Es ist „normal“, wenn wir die Welt um uns herum mit unseren Augen sehen. Aber wenn wir unsere Augen schließen und mit unseren intuitiven Sinnen wahrnehmen, verlassen wir den Weg des Normalen.

Wenn wir darüber diskutieren, was in der Zeitung steht, ist das „normal“. Aber wenn wir in die Natur gehen, uns mit der Erde verbinden und wahrnehmen, durch welche Entwicklungsschritte die Menschheit gerade geht, ist das weniger normal.

Wenn wir jemandem raten, sich mehr anzustrengen und härter zu arbeiten, um sein Ziel zu erreichen, ist das „normal“. Aber wenn wir jemanden einladen, die energetische Blockade zu lösen, die ihn zurückhält, scheint das weniger normal.

 Die Alte tickt nicht mehr richtig

Ich muss gestehen, dass ich viele Jahre versucht habe, „normal“ zu sein. Ein paar Mal habe ich es fast geschafft, aber irgendwie ging es dann doch immer daneben. Ich konnte einfach nicht aufhören, Dinge wahrzunehmen, zu sagen und zu tun, die nicht normal sind.

Weil ich spürte, dass ich irgendwie anders bin, habe ich lange Zeit einen Tarnmantel getragen. Ich wusste, dass ich nicht so sein kann, wie ich wirklich bin. Deshalb gab ich vor, jemand anders zu sein.

In meiner Schulzeit hatte ich immer wieder Freundinnen, die mir sagten, was ich machen soll. Ich ersuchte mich so zu verhalten, wie sie, so zu sprechen wie sie und so zu denken wie sie. (Meistens klappte es nicht.)

Irgendwann wurde es unglaublich anstrengend, mich zu verstecken. Ich bemerkte, dass ich niemals eine echte Beziehung – sei es Freundschaft oder Partnerschaft – haben kann, solange ich mein wahres Ich verberge.

Wenn die Seele sich einmischt

Meine Fassade begann zu bröckeln.

Mit dem Beginn meines inneren Erwachens hatte ich einfach keine Zeit mehr mich zu verbstecken und eine Rolle zu spielen. Mein sorgfältig ausgebautes Selbstbild fiel in sich zusammen wie ein Kartenhaus.

Meine größte Angst war, dass jemand merkt, dass ich total seltsam bin.

Was ist, wenn mich andere für total verrückt halten?

Eine Weile hielten mich diese Ängste klein. Sie schwebten wie eine dunkle Wolke über mir und hielten mich davon ab, auszudrücken, was ich zu geben habe.

„Die Alte tickt nicht mehr richtig“, schrieb ein freundlicher Zeitgenosse unter ein Video von mir. Zuerst bin ich erschrocken, denn genau davor hatte ich so lange Angst gehabt. Ich wollte sichtbar werden – aber möglichst ohne aufzufallen 😉

Doch nachdem ich den Satz mehrmals gelesen hatte, musste ich kichern. Ja, dachte ich, diese Alte tickt tatsächlich nicht richtig. Ha, ich bin total bekloppt und seltsam. Und weißt du was? Das ist total okay!

Aus der Reihe tanzen

Es tat wirklich gut, nicht länger zu versuchen, um die Anerkennung der „normalen Welt“ zu kämpfen. Warum soll ich mich weiter verstellen, zurückhalten und schweigen? Es war befreiend, mir die Erlaubnis zu geben aus der Reihe zu tanzen.

  • Ich begann meine Wahrnehmung zur Zeitqualität zu teilen – ohne mich dafür zu entschuldigen oder zu rechtfertigen.
  • Ich begann meine Prophezeiung auf Youtube zu veröffentlichen, ohne darüber nachzudenken, wer das alles sehen könnte und welche Reaktionen das verursachen könnte.
  • Ich zeichne lustige Bildchen von Energiefeldern, die niemand sieht.
  • Ich sitze mit geschlossenen Augen vor der Kamera und leite Energiearbeit an, die es eigentlich gar nicht gibt.

Ich begann meine Spiritualität, wie ich wahrnehme und wie ich lebe nicht länger zu verstecken. Ich muss niemanden von meinem Weg überzeugen, aber ich erlaube mir, meinen Weg zu gehen.

Danke an meine Kritiker

Wer auch immer das war, der diesen Kommentar vor vielen, vielen Jahren unter eines meiner ersten Videos geschrieben hat – ich danke dir! Wahrscheinlich hattest du nicht die Ansicht, mich zum Lachen zu bringen und mich damit aus meinem Versteck zu locken, aber genau das hast du gemacht.

Ich bin dankbar, dass es mir heute immer mehr egal ist, was über mich gesagt wird. Ich bin dankbar, dass ich einbringe, was ich zu geben habe, auch wenn es nicht ganz „normal“ ist. Ich bin dankbar, dass andere spirituelle Menschen den Mut finden sich zu zeigen.

Es gibt so viele Menschen, die anders ticken.

Und das ist okay.

Du musst niemandem gefallen. Du musst dich nicht verstecken. Letztendlich darfst du sein, wie du wirklich bist. Du darfst sehen was du siehst. Du darfst fühlen was du fühlst. Sagen was du sagst.

Es wird Zeit aus der Reihe zu tanzen und zu dir zu stehen!

Liebe Grüße,

P.S. Falls du Lust hast gemeinsam mit anderen aus der Reihe zu tanzen, dann könnte dich die Ausbildung zum Erwachenscoach interessieren, die im Herbst 2018 stattfinden wird. Die Plätze für die Ausbildung zum Erwachenscoach füllen sich rasend schnell.

Wenn du dabei sein möchtest, kannst du dich hier anmelden.

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