Spürst du es auch? Dieses Gefühl, als würde die Welt um dich herum immer chaotischer, während gleichzeitig etwas in deinem Inneren nach Aufmerksamkeit ruft? Du bist nicht allein. Wir durchleben gerade eine Zeit der Bedrängnis – eine Phase, in der äußere Umstände und innere Prozesse uns gleichzeitig herausfordern.
Wie ein Fluss, der durch eine schmale Schlucht fließt, werden wir momentan zusammengedrückt. Die Strömung wird stärker, das Wasser wirbelt auf, und alles, was bisher unter der Oberfläche verborgen lag, kommt zum Vorschein. Es ist unbequem. Es ist schmerzhaft. Und doch liegt in dieser Enge ein tiefes Geheimnis verborgen.
In den letzten Wochen habe ich viele Nachrichten von Menschen erhalten, die mir ihre Sorgen und Ängste anvertrauten. Sie beschrieben, wie herausfordernd nicht nur ihr Alltag, sondern vor allem ihre innere Befindlichkeit geworden ist. Es scheint, als würden wir durch eine Zeit gehen, die alles in uns zusammendrückt und manchmal fast die Luft zum Atmen nimmt. Wohin wir auch schauen – positive Entwicklungen oder Ausblicke, an denen wir uns festhalten können, scheinen zu fehlen.
Doch was, wenn diese Zeit der Bedrängnis kein Zufall ist? Was, wenn diese Bedrängnis Teil eines größeren Wandlungsprozesses ist, der uns zu etwas Neuem führen will?
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Der kosmische Geburtsprozess
Stell dir vor, unsere gegenwärtige Situation ist wie ein Geburtsprozess. Die Wehen haben begonnen, und wir befinden uns mittendrin. Diese kosmischen Wehen quetschen uns zusammen, manchmal so stark, dass wir körperlich das Gefühl haben, unser Brustkorb sei zusammengeschnürt. Die Enge ist spürbar – sowohl in der Welt um uns herum als auch in unserem Inneren.
Als ich neulich mit meinem Mann Matthias in der Bibel las, stießen wir auf Passagen aus der Offenbarung. Dieses letzte Buch der Bibel ist voller wilder Bilder und tiefer Dynamiken. Es beschreibt Zeiten der Bedrängnis, die so herausfordernd sind wie keine zuvor. Und während wir lasen, spürten wir beide: Diese Worte sprechen direkt zu unserer gegenwärtigen Situation.
Die zwei Wege durch die Bedrängnis
In dieser Zeit der Bedrängnis haben wir grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Wir können gegen den Prozess ankämpfen oder uns darauf einlassen.
Dagegen zu kämpfen bedeutet, alles zu unterdrücken, was in uns hochkommen will. Es bedeutet wegzulaufen – vor uns selbst, vor unseren Gefühlen, vor der Realität um uns herum. Viele Menschen wählen diesen Weg. Sie flüchten in Ablenkung, in Ideologien, in eine scheinbare Stärke. Sie bauen eine perfekte Fassade auf und tun so, als wäre alles in Ordnung.
Der andere Weg – der Weg durch die Enge hindurch – ist unbequemer, aber letztlich heilsamer. Er bedeutet, sich einzulassen auf den Schmerz, der aus unserem Inneren zum Vorschein kommt. Uralter Schmerz. Schmerz, der am Anfang unermesslich scheint und unergründlich und unüberwindbar. Schmerz, den wir geerbt haben von unseren Eltern und Großeltern. Menschheitsschmerz, den wir in uns tragen.
In meinem aktuellen Podcast lade ich dich dazu ein, die Zeit der Bedrängnis als Chance zu sehen und anzunehmen. Ich gebe dir Tipps, wie wir sicher und etwas leichter durch diese Phase hindurchkommen.
