Kennst du dieses leise Nein in dir, das dich immer wieder zurückhält?
Diese Stimme, die dir einflüstert: Tu es nicht, du schaffst das nicht, was fällt dir eigentlich ein?
In dieser Podcast-Folge spreche ich über etwas, das die meisten von uns kennen – ohne es wirklich zu bemerken. Ich nenne es die Haltung der Angst: ein Zustand ständiger innerer Anspannung, der sich so normal anfühlt, dass wir ihn gar nicht mehr als das erkennen, was er ist. Kein akuter Schreck, keine plötzliche Gefahr – sondern ein Grundrauschen, das im Hintergrund einfach immer da ist.
Vielleicht kennst du das Gefühl im Bauch, diese Enge im Brustkorb, den Atem, der nicht ganz frei fließen will. Viele von uns tragen ein Level von Angst in sich, das so alt ist, dass es zu einem Teil unseres Körpers geworden ist – wie ein Baustein, der schon im Fundament eingebaut wurde, lange bevor wir ihn bewusst wahrnehmen konnten.
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Wie wir erkennen, ob Angst uns steuert
Was mir besonders am Herzen liegt: Diese Haltung der Angst ist nicht unsere authentische innere Stimme. Sie ist etwas Verkrustetes, Traumatisches – und sie unterscheidet sich grundlegend von dem leisen, beweglichen Gefühl, das uns wirklich führt.
Die echte innere Stimme sagt uns individuell und liebevoll, was als Nächstes dran ist. Die Haltung der Angst sagt immer nur Nein.
In der Folge nehme ich dich mit hinein in diesen Unterschied. Warum so viele Menschen ihre Angst für ihre innere Stimme halten – und warum das ein Missverständnis ist, das uns auf unserem Weg immer wieder ausbremsen kann. Gerade wenn es um berufliche Entscheidungen, um Sichtbarkeit oder um wichtige nächste Schritte geht, meldet sich diese alte Angst besonders laut. Ich teile, wie ich das auf meinem eigenen beruflichen Weg immer wieder erlebt habe – und wie ich gelernt habe, zwischen beiden Stimmen zu unterscheiden.
Die Angst vor der Angst loswerden
Ich zeige dir, wie sich Angst körperlich bemerkbar macht – im Bauch, im Brustkorb, in den Schultern – und warum es so hilfreich ist, aus den Angstbildern im Kopf auszusteigen und stattdessen direkt ins körperliche Gefühl zu gehen. Ich spreche darüber, warum ich lieber von einem Angstzustand als von einer Angststörung spreche, und warum diese kleine Verschiebung in der Sprache so viel verändern kann.
Und ich erzähle dir, wie wir im Morgenlicht-Coaching genau an diesem Punkt ansetzen: nicht beim Trauma selbst, sondern zuerst bei der Sicherheit. Denn erst, wenn der Körper wieder lernt, sich sicher zu fühlen, wird überhaupt sichtbar, wie viel Angst eigentlich die ganze Zeit mitgelaufen ist.
Wenn du das Gefühl kennst, ständig auf der Bremse zu stehen, obwohl tief in dir längst etwas bereit ist für den nächsten Schritt – dann höre gerne rein. Vielleicht erkennst du dich in der einen oder anderen Beschreibung wieder, und vielleicht hilft dir diese Folge, ein Stück mehr Klarheit zu finden zwischen dem, was wirklich deine innere Stimme ist, und dem, was nur die alte Haltung der Angst ist, die dich schützen wollte – und die du heute nicht mehr brauchst.
Morgenlicht Coaching Ausbildung
Nächste Woche beginnt die Anmeldung! Die Morgenlicht-Coaching-Ausbildung ist der Teil meiner Arbeit, der mir persönlich am meisten am Herzen liegt, eine Ausbildung, die körperorientierte Traumaheilung mit der frühkindlichen Ebene verbindet. Denn unsere tiefsten Prägungen entstehen genau dort, auch wenn wir uns rational nicht daran erinnern können. Ich habe damals viele gefunden, die entweder mit dem Körper arbeiten, oder mit der frühen Kindheit – aber kaum jemanden, der beides verbindet. Also habe ich diese Verbindung selbst entwickelt.
In der Ausbildung lernst du, das Nervensystem wirklich kennenzulernen, körperorientiert zu arbeiten und gleichzeitig die jüngeren Anteile in einem Menschen wahrzunehmen und altersentsprechend zu begleiten. Das ist ein großer Unterschied zur klassischen körperorientierten Traumaheilung – und macht diese Methode so besonders. Es ist eine sehr weiche, sehr tiefe und zugleich präzise Arbeit.
Ich begleite jedes Jahr eine bewusst kleine Gruppe, ungefähr 20 bis 25 Menschen, damit alle mitwachsen können. Viele bringen das Gelernte in ihre bestehende Arbeit ein – als Coach, Lehrerin, Erzieherin, Heilpraktiker oder einfach für die eigene Familie. Andere machen sich damit als Morgenlicht-Coach selbstständig. Und ein schöner Nebeneffekt, den mir viele Teilnehmende bestätigt haben: Diese Arbeit gibt dir Kraft, statt dich auszulaugen.
Am 14. Juli startet die Anmeldung.
