Letzte Woche saß ich mit Matthias in unserem Garten. Wir fingen einfach an zu reden. Über früher. Über den Moment, als ich mit Anfang zwanzig mitten im Kunststudium war und plötzlich die gesamte Kulisse meines Lebens in sich zusammenbrach. Über seine Zeit in Amerika, wo er eines Tages auf der Autobahn saß und spürte: Meine Aufgabe hier ist erfüllt, ich könnte jetzt gehen. Über die Jahre danach, in denen wir beide nicht wussten, wohin der Weg führt – und trotzdem weitergegangen sind. Wie wir uns letztendlich über viele Zufälle kennengelernt haben und seitdem gemeinsam unterwegs sind.
Es wurde ein Gespräch, das ich so nicht geplant hatte. Und das mich selbst überrascht hat.
Weil wir plötzlich über Dinge gesprochen haben, die ich selten so offen teile. Zum Beispiel darüber, wie spirituelles Erwachen wirklich aussieht – nicht so, wie es manchmal romantisiert wird, sondern so, wie ich es erlebt habe: als Zusammenbruch. Als komplette Orientierungslosigkeit. Als Phase, in der ich manchmal nur noch wie ein Tier im Überlebensmodus funktioniert habe, ohne Raum für irgendetwas anderes.
Oder darüber, warum Heilung eigentlich der natürliche Zustand ist – und Nicht-Heilung das ist, was enorme innere Anstrengung kostet. Matthias hat das so schön formuliert, dass mir beim Zuhören etwas aufgegangen ist, obwohl ich das eigentlich schon weiß. Manchmal braucht es jemanden, der einem die eigene Wahrheit nochmal mit anderen Worten sagt.
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Ein Blick nach vorne: Wie geht es weiter?
Wir haben auch darüber gesprochen, was ich gerade spüre: dass sich etwas verschiebt. Dass viele Menschen, die ich kenne – vielleicht auch du – lange in einer Art Vorbereitungsphase waren. Innerlich gewachsen, gereift, geheilt. Aber noch nicht wirklich angekommen im Außen. Noch nicht richtig sichtbar. Noch nicht in Fluss.
Ich habe das Gefühl, dass sich das gerade ändert. Dass 2026 für viele von uns das Jahr ist, in dem wir anfangen dürfen, aus unserer Höhle herauszutreten.
Dieses Gespräch ist jetzt als Podcast und auf YouTube – und ich lade dich herzlich ein, dabei zu sein. Nicht weil es spektakulär ist. Sondern weil es ehrlich ist. Weil Matthias und ich einfach zwei Menschen sind, die sich hingesetzt haben und über das gesprochen haben, was wirklich war – und was gerade entsteht.
Anmeldung zum Morgenlicht-Onlinekurs

Diesen Sommer biete ich meinen Morgenlicht-Onlinekurs zum ersten Mal in einer begleiteten Version an. Das bedeutet: Du gehst nicht allein durch die sieben Module, sondern wir machen das gemeinsam – mit wöchentlichen Zoom-Calls, einem Forum zum Austausch und der Möglichkeit, deine Fragen wirklich einzubringen.
Der Kurs ist für dich, wenn du spürst, dass du an deinen Körper herankommen möchtest. Wenn du Muster erkennst, die immer wieder auftauchen, aber auf der mentalen Ebene nicht wirklich loslassen. Wenn du das Gefühl hast, dass da noch etwas in dir wartet – etwas, das sich gerne öffnen würde, wenn es nur den richtigen Raum dafür hätte.
Viele Menschen haben mir erzählt, dass sie in diesem einen Kurs weiter gekommen sind als mit jahrelanger herkömmlicher Therapie. Weil wir endlich dort ansetzen, wo Trauma wirklich sitzt: im Körper.
Die Anmeldung ist noch bis zum 9. Juni möglich, mit 50% Ermäßigung.
Der begleitete Kurs startet am 15. Juni und läuft bis Ende Juli.
Ich freu mich sehr, wenn wir uns da begegnen. 🌿
