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Heilung und Erwachen: Wie wir den Weg in eine neue Zeit gemeinsam gehen

Heilung & Erwachen

Ganz oft erwähne ich meinen Mann Matthias in meinen Podcasts. Das liegt auch daran, dass wir beide sehr oft über diese Themen sprechen: Heilung, spirituelle Entwicklung und die Zeitqualität die wir gerade wahrnehmen. Höchste Zeit, dass ich Matthias einmal in den Morgenlicht-Podcast einlade! Das hat nun endlich geklappt.

In diesem besonderen Gespräch mit meinem Mann Matthias sind wir tief in diese Themen eingetaucht. Wir haben über unsere persönlichen Wege gesprochen, über die Herausforderungen und Durchbrüche, die uns geprägt haben. Und vor allem haben wir darüber gesprochen, was gerade jetzt in dieser besonderen Zeit mit uns Menschen geschieht. Denn wir stehen an einem Wendepunkt – einem Moment, in dem das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch nicht vollständig sichtbar ist. Wie eine Raupe, die sich im Kokon befindet und noch nicht ahnt, welch wunderschöner Schmetterling aus ihr hervorgehen wird.

Diese Phase ist nicht einfach. Sie fordert uns heraus, konfrontiert uns mit unseren tiefsten Wunden und gleichzeitig mit unserem größten Potenzial. Doch genau darin liegt die Einladung: Wir dürfen wieder vollständig werden. Wir dürfen heilen, was lange gebrochen war. Und wir dürfen entdecken, wer wir wirklich sind – jenseits aller Verletzungen und Prägungen.

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Was Heilung wirklich bedeutet

Heilung ist so viel mehr als das Verschwinden von Symptomen oder das Überwinden einer schwierigen Phase. Heilung bedeutet, wieder vollständig zu werden. Es geht darum, dass Teile von uns, die auseinandergebrochen sind oder den Kontakt zueinander verloren haben, wieder zusammenfinden. Stell dir vor, du bist wie ein wunderschönes Mosaik, dessen Steinchen über die Jahre verstreut wurden. Manche liegen im Schatten, andere sind unter Schichten von Schmerz begraben. Heilung ist der Prozess, bei dem diese Steinchen wieder an ihren rechtmäßigen Platz zurückkehren.

Matthias beschreibt es so: Wir leben seit langer Zeit in einem fragmentierten Zustand. Die Seele ist über Jahrtausende hinweg immer tiefer in die materielle Welt abgesunken, in diese Dichte, in diese physische Schwere. Dabei ging Stück für Stück etwas verloren. Und dann kamen noch die individuellen Verletzungen hinzu – all die schmerzhaften Erfahrungen, die wir in unserem Leben gemacht haben. Besonders in der modernen Zeit, in der wir oft ohne tiefe Verbindung zur Natur aufwachsen, ohne die liebevolle Ordnung einer intakten Familie, ohne den schützenden Raum einer echten Gemeinschaft.

Viele von uns wurden im Krankenhaus geboren, unter kalten, technischen Bedingungen. Wir wuchsen auf in einer Welt, die zwar materiell reich ist, aber spirituell verarmt. Eine Welt, in der die wichtigsten Fragen – Warum sind wir hier? Was ist der tiefere Sinn unseres Daseins? – nicht mehr gestellt werden. Als Kind hatte ich oft das Gefühl, in einer glitzernden Kulisse zu leben, hinter der nichts Echtes existiert. Niemand sprach über die wirklich wichtigen Dinge. Es ging nur um Einkaufen, Arbeiten, Funktionieren.

Die Sehnsucht nach dem Ganzen

Doch in vielen von uns lebt eine tiefe Sehnsucht. Eine Ahnung, dass es mehr geben muss. Dass wir für etwas Größeres bestimmt sind. Diese Sehnsucht ist wie ein innerer Kompass, der uns den Weg weist – auch wenn wir manchmal nicht verstehen, wohin er uns führt. Sie ist der Beweis dafür, dass in uns noch die Erinnerung an Ganzheit lebt, an einen Zustand, in dem wir vollständig waren.

Matthias erzählt von seiner eigenen Reise, die schon früh begann. Mit 18 Jahren spürte er zum ersten Mal, dass etwas nicht stimmte. Panikattacken zeigten ihm, dass unter der Oberfläche seines Lebens tiefe, ungelöste Schichten lagen. Durch einen glücklichen Zufall – oder war es göttliche Führung? – stieß er auf die Primärtherapie von Arthur Janov, dieselbe Therapieform, die auch John Lennon gemacht hatte. Diese Therapie war revolutionär, weil sie erkannte: Es gibt traumatische Ebenen in uns, die wir wieder durchleben und erfahrbar machen müssen, damit sie sich lösen können.

In unserem Gespräch vergleichen wir unsere Erfahrungen mit Heilung und sprechen über das nächste Seminar „Wecke den Tiger“, für das die Anmeldung bereits begonnen hat.

Wecke den Tiger Seminar – jetzt anmelden

Wecke den Tiger

Für dieses Jahr kam mir das Bild des Tigers. Eine riesige Kraft, aber auch eine sehr weiche, geschmeidige Kraft. Eine, die klar nach vorne geht, aber wendig bleibt. Das ist nicht die alte Hau-Ruck-Kraft, bei der wir uns künstlich anstrengen müssen. Es ist eine Kraft, die in uns ist und jetzt rauskommen möchte. Unsere eigene, wahre Kraft.

Diese Kraft ist bereits da. Wir müssen sie nicht generieren, sondern uns nur dafür öffnen. Wir müssen lernen, sie durch uns strömen zu lassen. Doch wenn wir verwirrt sind von alten Vorstellungen und Gedanken, versuchen wir immer noch, alles mit der alten Kraft zu machen. Dann wundern wir uns, warum wir stecken bleiben und warum nichts Neues entsteht.

Deshalb ist es jetzt so wichtig, uns neu zu zentrieren und die Grundlagen für die nächsten Jahre zu legen. Uns fit zu machen und vorzubereiten, damit die Basis stimmt. Dazu lade ich dich im Seminar „Wecke den Tiger“ ein, das an drei Wochenenden im Frühling stattfinden wird – 6.-8. März, 17.-19. April und 29.-31. Mai.

Infos & Anmeldung hier.

Ein Weg voller Vertrauen

Wenn ich zurückblicke auf die letzten Jahre, dann sehe ich einen Weg voller Herausforderungen. Seit Corona liegt eine niedergedrückte Stimmung über vielen von uns. Innerlich durchlaufen wir tiefste Prozesse. Manchmal ist das Schöne verloren gegangen, ist uns entglitten. Doch jetzt ist die Zeit, uns wieder richtig zu fokussieren. Uns auf das auszurichten, was kommt.

Ja, die alte Welt stirbt. Ja, es gibt das Böse, und wir müssen es anerkennen. Doch wir müssen es nicht selbst besiegen. Wir müssen einfach nur klar bleiben, unseren Platz einnehmen und uns weiterführen lassen.

Lass uns gemeinsam diesen Weg gehen. Lass uns einander stärken, ermutigen, tragen. Denn wir sind nicht allein. Wir sind Teil einer großen Bewegung von Menschen, die erwachen, die heilen, die sich auf das Neue einlassen. Und gemeinsam werden wir erleben, was Gott vorbereitet hat. Die Reise geht weiter.

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Viel Freude beim Hören –
Liebe Grüße,