Vor über zwanzig Jahren haben Matthias und ich mit unserer Arbeit begonnen – voller Hoffnung, dass ein neues Bewusstsein anbricht und sich alles positiv weiter entwickeln wird.
Ich erinnere mich noch gut an dieses Gefühl: Es wird einfach immer schöner, immer besser, alle Menschen kommen irgendwann mit auf diesem Weg. Diese Sichtweise war ehrlich gemeint und kam aus einem guten, hoffnungsvollen Kern. Aber sie war auch ein Stück weit naiv.
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Spätestens seit Corona wurde uns beiden sehr bewusst, dass dieser Weg nicht so geradlinig verläuft, wie wir dachten. Wir haben gemerkt, dass es tatsächlich Gegenkräfte gibt – Menschen, Strukturen, Dynamiken, die an alten Positionen festhalten und Veränderung nicht zulassen wollen. Nicht immer offensichtlich, oft versteckt hinter Worten, die zunächst gut und fortschrittlich klingen. Diese Erkenntnis war ernüchternd. Sie hat uns beide eine Weile beschäftigt, weil sie unser bisheriges Bild von einer stetig besser werdenden Welt infrage gestellt hat.
In diesem Gespräch erzählen wir, wie sich unsere Sichtweise über die Jahre verändert hat, welche Erlebnisse dabei besonders prägend waren und wie wir trotzdem nicht in Resignation gerutscht sind. Wir sprechen auch darüber, was uns geholfen hat, in dieser aufgewühlten Zeit einen inneren Ruhepunkt zu finden – von dem aus man klarer unterscheiden kann, was wirklich trägt und was nur schön klingt.
Wenn du in letzter Zeit manchmal etwas orientierungslos fühlst und den Eindruck hast, das Chaos der jetzigen Zeit einfach zu viel wird – dann lade ich dich ein, in diese Folge reinzuhören. Es ist ein sehr persönliches Gespräch, in dem wir nichts beschönigen, aber auch eine hoffnungsvolle Perspektive aufzeigen. Ich freue mich, wenn du dabei bist.
Anmeldebeginn: Morgenlicht-Ausbildung

Heute, am 14. Juli, beginnt die Anmeldung für die Morgenlicht Coaching-Ausbildung!
Wir leben gerade in einer besonderen Zeit. Vieles ist in Bewegung, vieles wird sichtbar, was lange verborgen war – und genau jetzt braucht es Menschen, die bereit sind, diesen Wandel wirklich zu tragen. Menschen, die sich auf Veränderung einlassen und dabei auch bereit sind, ihr eigenes Trauma zu heilen. Denn wer wirklich mitgehen will in das Neue, kommt an diesem Schritt nicht vorbei.
Ich glaube fest daran, dass diese Heilung nicht nur im Kopf stattfindet. Sie muss durch den Körper gehen – durch dein Nervensystem, durch die frühesten Schichten deiner Prägung. Genau das ist der Kern meiner Arbeit, und genau das gebe ich in der Morgenlicht-Coaching-Ausbildung weiter.
Körperorientierte Traumaheilung bedeutet für mich, nicht nur zu verstehen, was in dir vorgeht, sondern es wirklich zu fühlen und behutsam zu begleiten. Viele kennen das: Man weiß längst, was gut wäre, und trotzdem verändert sich nichts nachhaltig – weil echte Heilung tiefer sitzt als der Verstand, in deinem Nervensystem, in deinen frühkindlichen Prägungen.
In der Ausbildung lernst du genau diese Ebene kennen und mit ihr zu arbeiten. Langsam, behutsam – auf seelenvolle Weise. Ein halbes Jahr lang begleite ich dich dabei, Morgenlicht-Coach zu werden: Du lernst die Methode Schritt für Schritt, gehst dabei selbst durch tiefe Heilungsprozesse und entwickelst eine Arbeitsweise, die wirklich trägt.
Die Anmeldung läuft ab sofort und maximal eine Woche – oft sind die Plätze schon nach wenigen Tagen belegt, weil ich bewusst eine kleine, persönliche Gruppe halte. Wenn du spürst, dass dieser Weg zu dir gehört, dann warte nicht zu lange.
