Hast du dich schon einmal gefragt, ob wir vielleicht längst in einem neuen Zeitalter angekommen sind?
Diese Frage begleitet mich seit den stillen Dezembertagen, in denen ich mir bewusst Zeit für Ruhe und innere Einkehr genommen habe. Während wir gewohnheitsmäßig ein weiteres Jahr zu unserer Zeitrechnung hinzufügen, spüre ich tief in mir: Etwas Grundlegendes hat sich verändert. Still, heimlich und leise hat eine neue Zeit begonnen.
In der Hektik unseres Alltags übersehen wir oft die feinen Risse im Fundament des Alten. Wir rasen durch die Tage, als gäbe es kein Morgen, und verpassen dabei die leisen Signale der Veränderung. Doch wenn wir innehalten und lauschen, können wir es wahrnehmen – dieses sanfte Flüstern einer neuen Ordnung, die sich ihren Weg bahnt.
Mein Körper hat mir im Dezember ein klares Signal gegeben: Es ist Zeit für Langsamkeit, für Rückzug, für das Anerkennen der winterlichen Qualität. Statt wie üblich gegen meine natürlichen Rhythmen anzukämpfen und mich in das vorweihnachtliche Hamsterrad zu begeben, habe ich auf diese liebevolle innere Stimme gehört. Ich habe meinen Podcast ruhen lassen und mir bewusst Zeit für mich genommen – ein Geschenk, das mir tiefe Erkenntnisse über die Natur unserer Zeit gebracht hat.
Diese Winterpause wurde zu einer Reise nach innen, auf der ich nicht nur meinen eigenen Heilungsprozess vertiefen konnte, sondern auch ein neues Verständnis für die Zeit gewonnen habe, in der wir leben. Eine Zeit des Übergangs, in der das Alte zerbröckelt und etwas Neues geboren wird.
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Die Umverteilung beginnt
Eine Dynamik, die ich immer stärker wahrnehme, ist eine Umverteilung von Macht und Bedeutung. Es ist, als käme alles an den Platz, wo es eigentlich hingehört – nicht vor den Menschen, sondern vor Gott. Wir kommen aus einer Zeit, in der die weltliche Macht im Vordergrund stand: Wer hat Geld, Anerkennung, Ruhm, Erfolg? Daran haben wir gemessen, wer wichtig ist und wer nicht.
Doch jetzt stellt sich eine neue Ordnung ein. An manchen Stellen wird sie schon sichtbar, an anderen noch nicht. Die weltliche Macht bröckelt und bröckelt. Wir sehen es zum Beispiel bei den klassischen Medien, die früher die Deutungshoheit hatten und bestimmten, was Menschen wissen, denken und kaufen. Jetzt haben wir plötzlich tausend Quellen von Menschen, die aus erster Hand berichten, was sie erleben. Die alte Medienmacht versucht sich noch aufrechtzuerhalten, während immer mehr Menschen auf und davon wandern und sich ihre eigenen Informationsquellen suchen.
Vor Gott sind manche Menschen, die niemand kennt, über die niemand spricht, riesig groß. Und andere, die Stars und Sternchen, sind vielleicht winzig klein, weil nicht das dahinter ist, was sie vorgeben zu sein. In meiner Wahrnehmung erleben wir eine Zeit, in der diese göttliche Ordnung immer sichtbarer wird.
Es ist, als hätten wir bisher eine Scheinwelt um uns herum gesehen – die weltliche Macht, die ihre Karten gemischt und Menschen nach Belieben hochgehoben oder untergezogen hat. Jetzt kommt eine tiefere Ordnung zum Vorschein, die göttliche Ordnung, in der sichtbar wird, wer wir wirklich sind, welche Wirkung wir haben, welchen Platz wir in dieser Welt einnehmen.
Die Tigerkraft – Das Symbol des Jahres 2026
Als ich in die Qualität des Jahres 2026 hineinspürte, erschien mir das Bild eines Tigers. Nicht eines niedlichen Plüschtiers, sondern eines kraftvollen, ernsthaften Raubtieres. Dieses Bild steht für mich für die Kraft und Stärke, die wir in diesem Jahr entwickeln dürfen.
Mein Motto für dieses Jahr ist: Kann ich lernen, mehr von der göttlichen Kraft anzunehmen? Mehr von der Kraft, die Gott mir in dieser Zeit geben möchte? Mich immer wieder darin zu stärken, weniger den Untergang alter Strukturen zu beobachten und mehr mit meinen Füßen in diese Stärke hineinzutreten?
Es geht nicht um eine Stärke, die aus mir kommt, aus meinem Wollen, meiner Bemühung oder meinem Verhalten. Es ist eine Stärke, die aus Gott kommt. Gott darf in diesem Jahr meine Stärke sein und mir zeigen, wie sich diese Tigerkraft im Alltag entfaltet.
Mehr dazu teile ich im aktuellen Podcast.
