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Wann bin ich endlich fertig mit meiner Heilung?

Wann bin ich endlich fertig mit meiner Heilung?

Es gibt einen Satz, den ich mir über Jahre hinweg selbst gesagt habe – manchmal leise, manchmal ungeduldig, immer mit derselben Sehnsucht: Wann ist es endlich vorbei? Wann darf mein eigentliches Leben beginnen?

Meine Kindheit war geprägt von traumatischen Erfahrungen. Bis ich achtzehn war, ging es vor allem ums Überleben. Danach begann meine Suche – der Wunsch zu heilen, mich weiterzuentwickeln, zu verstehen, warum ich mir selbst so fremd war. Ich lernte, gut zu funktionieren. Nach außen freundlich, stark, zuverlässig. Innen aber brodelte es. Ich hatte gelernt, mir nichts anmerken zu lassen, selbst wenn ich innerlich am Limit war.

Diese Fassade hielt eine ganze Weile. Doch irgendwann begegnete ich einer tieferen Ebene in mir – der frühkindlichen, sogar vorgeburtlichen Ebene meiner Verletzungen. Und auf einmal brach etwas zusammen, das ich mühsam aufgebaut hatte. Ich verstand plötzlich, wie viel Mut es kostet, sich der eigenen tiefsten Dunkelheit wirklich zu stellen, statt ihr auszuweichen.

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Ich habe es mir anders vorgestellt

Und trotzdem blieb diese eine Haltung: Wann bin ich endlich fertig damit? Ich dachte, vielleicht zeigt mir die Karriere, dass ich es geschafft habe. Dann dachte ich, vielleicht eine eigene Familie. Beides zeigte mir schnell: Mit meinem Bedürfnis nach Ruhe, nach Rückzug, nach Pausen, war das nicht vereinbar. Mein Weg wollte etwas anderes von mir als das, was ich mir vorgestellt hatte.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch – dass dein Leben „richtig“ erst beginnt, sobald du mit deiner Heilung fertig bist. Sobald du genug aufgeräumt, genug verstanden, genug losgelassen hast. Diese Haltung trägt so viele von uns durch den Alltag, ohne dass wir sie bewusst bemerken. Sie fühlt sich an wie ein leises, hartnäckiges Trommeln mit den Fingern auf dem Tisch, während man wartet, dass das „wirkliche“ Leben endlich losgeht.

Warum ich jetzt Ja sage zu meinem Weg

In meinem Sommerurlaub habe ich etwas Wichtiges erkannt: Ich glaube, dass genau das mein Weg ist – nicht als Umweg zu einem anderen Leben, sondern als meine eigentliche Aufgabe. Ich möchte meinen Weg nicht mehr nur ertragen, sondern anerkennen, wertschätzen und mich wirklich darauf einlassen. Diese innere Erlaubnis hat mir sogar meine Fähigkeit zurückgegeben, wieder zu meditieren – etwas, das mir seit Jahren gefehlt hatte.

In der neuen Folge erzähle ich dir ausführlich, wie diese Erkenntnis in mir gereift ist, was sie mit meiner Beziehung zu Gott zu tun hat, und warum ich glaube, dass gerade jetzt besonders viele Menschen diese Arbeit brauchen. Ich erzähle dir auch von den kleinen, alltäglichen Dingen aus meinem Urlaub – vom Garten, von fermentierten Zucchini und davon, wie Matthias und ich gemeinsam mit dem Wetter arbeiten.

Wenn du dich manchmal auch fragst, wann du endlich „angekommen“ bist mit deiner Heilung – dann lade ich dich herzlich ein, reinzuhören. Vielleicht findest du in dieser Folge etwas von der Ruhe, die ich in diesem Sommer für mich entdeckt habe.

Ressourcen für dich

Im September geht es in der Oase, meiner Onlinecommunity um das Thema „Nein sagen“. Falls du einsteigen magst, hier geht es weiter.

Es gibt noch 1-2 Plätze für die nächste Morgenlicht Coaching-Ausbildung. Wenn du das Gefühl hast, dass du verstehen möchtest, warum frühkindliche Prägungen bei Menschen so tief wirken, und du diese Arbeitsweise in deinen Beruf oder dein Leben integrieren willst, dann melde dich gerne bei uns.

Ich weiß noch nicht sicher, ob es im nächsten Jahr wieder eine Ausbildung geben wird – möglicherweise schiebt sich ein anderes Projekt dazwischen. Wenn du also spürst, dass das jetzt dran ist, warte nicht zu lange. Schreib einfach eine E-Mail an support@leahamann.de, und schau dir die Beschreibungsseite mit allen Infos an: Infos & Anmeldung

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Viel Freude beim Hören –
Liebe Grüße,