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Still sein und vertrauen

Auch wenn ich in den letzten Jahren ausgiebig geübt habe, meinen  Ausdruck zu entwickeln und einzubringen, was ich weiß, so spürte ich dieses Jahr auf einer gewissen Ebene doch auch eine ganz andere Einladung.

Das Leben sagte zu mir: Sei still.

Tatsächlich fühlte es sich sehr stimmig an, mich etwas zurückzuziehen und still zu werden, weniger auf Social Media präsent zu sein, mehr bei mir zu bleiben. Es war als würde ich eine andere Seite von mir kennenlernen – und in der Stille habe ich etwas entdeckt…

Still sein und warten

Oft werde ich gefragt, woher ich meine Inspiration bekomme. Neulich sagte jemand: „In deinen Videos sprudelt es ja einfach so aus dir heraus – wie machst du das?“ Und dann kam die Frage: „Hast du keine Angst, dass dir die Ideen ausgehen könnten?“

Doch mein Weg hat nicht damit begonnen, dass ich etwas zu sagen hatte. Ganz im Gegenteil! Ich hatte nichts zu sagen, nichts zu geben und wusste nicht, wohin die Reise geht.

Statt so zu tun als wüsste ich etwas, entschied ich mich dafür, dazu zu stehen. Ich schloss meine Augen, ließ meinen Atem fließen und wartete. Ich öffnete meine Hände und begann anzunehmen, was die Stille mir geben wollte. Ich teile was ich annehme.

Still sein und zuhören

Mein Weg hat mich gelehrt, dass es eine Weisheit gibt, die größer ist als ich. Mit meinem Verstand kann ich sie nicht begreifen, aber wenn ich still bin und zuhöre, kann ich ein klein wenig von dieser Weisheit annehmen.

Als ich begann täglich aus dieser liebevollen Quelle zu schöpfen, konnte ich Videos aufzunehmen und Blogbeiträge schreiben. Ich bemerkte, dass diese Quelle niemals ausgeschöpft ist – im Gegenteil. Je mehr ich daraus schöpfe, umso mehr beginnt zu fließen!

Dieses Jahr hat mich daran erinnert, wie gut es tut, still zu sein und zuzuhören. Zu spüren, dass eine tiefere Liebe zu mir spricht. Zu spüren, dass es nichts zu sagen gibt. Ich durfte still sein und zuhören. Mitten in der Hektik der heutigen Zeit. Still sein und zuhören.

Still sein und arbeiten

Ich bin so froh, dass ich in den vergangenen Jahren gelernt habe, in Freude zu arbeiten. Morgens aufstehen mich verbinden, wahrnehmen was zu tun ist – und es in Liebe tun. Zu wissen, dass ich meinen Beitrag leiste. Zu wissen, dass ich tue, was zu tun ist.

Die Stille hat meiner Arbeit gut getan. Und wie passend, dass genau in dieser stillen Phase die Möglichkeit zu mir kam, ein Buch zu schreiben. Auf einmal merkte ich, dass diese Stille eine Voraussetzung dafür war, das Buch schreiben zu können.

Stille erschafft einen heiligen Raum, in dem wir tief eintauchen und Neues hervorbringen können. Ich glaube das fehlt uns heute. Alls sind nur am Schauen was die anderen machen, am Konsumieren von Informationen und Eindrücken – doch wirklich Einzigartiges wächst in der Stille.

Still sein und vertrauen

Die Stille war auch eine Herausforderung für mich, denn auf einmal wurde mir bewusst, dass nicht ich diese tiefen Rhythmen meines Lebens bestimme. Ich hätte mit Gewalt versuchen können, weiterhin aktiv und im Wirbel des Ausdrucks zu bleiben.

Dieses Jahr hat mich auf die Probe gestellt. Als ich stiller wurde – vor allem auf Facebook, hatte ich für einen Moment Angst, alles zu verlieren. Ich merke immer wieder, wie das Leben mich prüft. Bist du bereit, dich wirklich einzulassen auf deinen Weg – oder ruderst du angestrengt gegen den Fluss deines Lebens?

Die Stille hat mich eingeladen zu erkennen, dass nicht ich es bin, die mein Leben trägt. Nicht ich bin es, die mein Business trägt. Nicht ich bin es, die meinen Blog, meine Videos oder mein Buch füllen muss.

In der Stille habe ich mich neu verbunden. Mein Leben ist viel tiefer und viel reicher geworden. Und jetzt bin ich gespannt, wie es weitergeht. Danke liebe Stille!

Ich darf still sein – und vertrauen.

Ich werde aufgefangen in der Stille.

Ich darf die tiefe Liebe fühlen, die mir den Weg zeigt.

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