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Narzissmus – aus der Opferrolle aussteigen

Ist dein Partner ein Narzisst? So erkennst du die Dynamik

Hey ihr Lieben,

letzte Woche ist mein 6-wöchiger Beziehungsworkshop zu Ende gegangen. Wow, das waren wirklich 6 sehr intensive Wochen. Es war so schön Schritt für Schritt den heilsamen Blueprint für Beziehungen zu entdecken und zu integrieren.

Eines der Themen, die wir in der Gruppe bewegt haben, war Narzissmus in Beziehungen. Narzissmus bedeutet, dass man – meistens bedingt durch frühes Trauma – nicht in der Lage ist, andere Menschen vollständig wahrzunehmen. Andere Menschen sind dann entweder sklavenartige Fans, die alles für einen tun, oder Feinde, die man unterdrücken oder bekämpfen muss, bis sie sich fügen.

Das Thema Narzissmus boomt momentan so richtig – und auch wenn ich es wichtig finde, sich damit auseinanderzusetzen, mag ich es nicht so sehr, wenn man andere Menschen zu schnell mit einem Label versieht. Da Narzissmus und narzisstische Tendenzen ein breites Spektrum sind, möchte ich dazu einladen, das Thema differenziert zu betrachten und eine Vielzahl von möglichen Lösungswegen wahrzunehmen.

Opfer-Täter Dynamik beginnt in der Kindheit

Unser gesundes Ich entwickelt sich in der frühen Kindheit. Diese primäre Entwicklung beginnt schon im Mutterleib und erstreckt sich bis zum 3. Lebensjahr. Wir sind in dieser Phase besonders angewiesen auf Liebe und Unterstützung, um uns selbst wahrnehmen zu lernen und das Fundament für unser eigenes Sein bilden zu können.

Wenn wir in der ersten Entwicklungsphase Ablehnung oder innere Kälte erleben, dann kann sich unser Ich jedoch nicht vollständig entwickeln. Statt ein gesundes Ich zu entwickeln müssen wir Wege finden, um in einer feindlichen Umgebung zu überleben.

Als kleines Kind haben wir die Tendenz, die Schuld für mangelnde Liebe bei uns selbst zu suchen. Wir beginnen uns innerlich aufzuopfern für unsere Eltern – in der Hoffnung dass sie uns irgendwann lieben werden. Damit beginnt eine endlose Opferdynamik, die uns ein Leben lang begleiten kann. Immer zu versuchen, es jemand anderem recht zu machen, immer im Schatten von anderen zu existieren. Und ja, die frühen Prägungen durch narzisstische Eltern können dazu führen, dass wir unbewusst an Partner geraten, die ebenfalls narzisstische Züge haben.

Gesunde Beziehungen entwickeln

Ich finde es sehr ermutigend, wenn man bemerkt, dass man als erwachsener Mensch nicht länger gefangen ist in der Opferrolle – auch wenn es sich zunächst so anfühlen mag. Als Erwachsene haben wir die Möglichkeit, die fehlende Liebe anzunehmen und unser gesundes Ich nachträglich zu entwickeln. Wir können lernen uns selbst wahrzunehmen und unsere Grenzen, unsere Bedürfnisse und den eigenen Willen zu spüren.

Solange wir in der Opferrolle stecken, befinden wir uns in einer kindlichen Haltung und warten unbewusst auf die Erlösung, auf die Liebe von jemand anderem, damit wir dann endlich lebendig werden dürfen. Wir brauchen nicht länger darauf zu warten, sondern können selbst beginnen aus der Opferrolle auszusteigen!

In meinem Podcast teile ich, wie man die Opfer-Täter Dynamik beenden und sich aus der Opferrolle befreien kann.

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Viel Freude beim Hören –
Liebe Grüße,

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