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Stagniert meine Entwicklung?

Stagniert meine Entwicklung?

Hey ihr Lieben,

es gibt Momente auf dem Heilungs- und Entwicklungsweg, da scheint es nicht voran zu gehen. Manchmal scheinen innere Prozesse quälend langsam und es sind noch keine nennenswerten Fortschritte sichtbar. Die Frage kann auftauchen: Stagniert meine Entwicklung?

In meiner aktuellen Podcastfolge lade ich dazu ein, genauer hinzuschauen und zu entdecken, ob es da wirklich eine Stagnation gibt – die du mit ein paar kleinen Dingen verändern kannst – oder ob du lernen musst, deine Veränderung deutlicher wahrzunehmen.

Konzentrierst du dich zu sehr auf das Trauma?

Es kann passieren, dass wir auf unserem Heilungsweg in einen „Trauma-Sumpf“ geraten. Weil wir uns mit inneren Wunden beschäftigen, spüren wir ständig das Verletzte und Zerbrochene in uns. Wir achten mehr auf das Trauma als auf das Finden von neuen heilsamen Ressourcen.

Ist dein Alltag heilsam?

Wenn wir durch Phasen innerer Veränderung gehen, übersehen wir manchmal die einfachen Grundbedürfnisse unseres Menschseins. Wenn alles zu stagnieren scheint, lohnt es sich, diese 5 Punkte zu überprüfen:

  1. Habe ich einen heilsamen Tagesrhythmus?
  2. Bekomme ich ausreichend Bewegung, frische Luft, Sonnenlicht, lebendige Nahrung und Wasser?
  3. Habe ich Ressourcen gefunden, die für mich heilsam sind?
  4. Nehme ich Unterstützung an?
  5. Bin ich Teil einer förderlichen Community?

Siehst du deine Veränderung noch nicht?

Manchmal können wir unsere Fortschritte nicht sehen, weil wir nicht richtig hinschauen. Oft warten wir darauf, dass bestimmte Schwierigkeiten völlig weg sind – statt zu sehen, dass unser Umgang mit der Schwierigkeit sich vollkommen verändert hat. Wenn du magst, dann steck dir realistische Ziele. Statt zu sagen „Diese Angst soll weg sein“, nimm dir lieber vor „Mit dieser Angst entspannter umzugehen“.

Machst du dir zu viel Druck?

Manchmal gibt es erstarrte Schichten, die innerhalb von einem Heilungsprozess zum Vorschein kommen, die sich tatsächlich in einem Zustand der Lähmung befinden. Oft reagieren wir unbewusst darauf, in dem wir uns antreiben oder mit Anstrengung gegen diese Schwere angehen. Doch diese Anteile brauchen keinen Druck – sondern Wärme, Ruhe und jede Menge Geborgenheit. So schmelzen diese stagnierenden Schichten dann von ganz alleine.

Falls du mehr über das Schmelzen von Freeze-Zuständen erfahren möchtest, empfehle ich dir mein Video zu diesem Thema.

 

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Viel Freude beim Hören –
Liebe Grüße,