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Der Vagus-Nerv und unser Empfinden für Geborgenheit

Letzte Woche habe ich in meinem Podcast darüber gesprochen, wie wichtig die Erfahrung von Geborgenheit ist, damit unser Körper sich in ein gesundes Gleichgewicht bringen und heilen kann.

Doch wie erreichen wir den Zustand der Geborgenheit, wenn wir in einem dauernden Zustand von Stress und Anspannung sind?

Durch Affirmationen oder gutes Zureden können wir uns nicht zu Geborgenheit „überreden“. Wir sollten auch nicht versuchen, die innere Anspannung gewaltvoll zu bekämpfen und versuchen, uns innerlich dazu zu zwingen, ruhig zu werden. Denn damit bringen wir noch mehr Anspannung in die ganze Sache und belasten uns zusätzlich.

Unser autonomes Nervensystem ist dafür verantwortlich, dass wir entweder aktiv sind oder in die Ruhe finden. Im Idealfall schaukeln wir im Verlauf des Tages sanft zwischen diesen beiden Seiten hin und her. Mal mehr Richtung Aktivität – mal mehr Richtung Ruhe.

In der frühen Kindheit wird das Fundament für unser Empfinden von Geborgenheit gelegt. Fühlen wir uns geborgen und sicher, dann kann das parasympathische Nervensystem uns sanft in den heilsamen Zustand der Ruhe und Regeneration gleiten lassen. Wir „lernen“, dass wir sicher sind und unser Körper sich heilen und regenerieren darf.

Lernen wir das jedoch nicht, weil unsere Eltern vielleicht selbst gestresst waren, dann kann es sein, dass es uns nicht möglich ist, wirkliche Entspannung zu erleben.

Wir können zwar vor dem Fernseher herum sumpfen oder abends erschöpft ins Bett kippen – aber der Körper findet nicht in den wirklich heilsamen Zustand der Ruhe, sondern verharrt in einer inneren Starre und beginnt den Stresskreislauf dann von Neuem – bis sich Symptome der Erschöpfung zeigen. Unser Vagus-Nerv, der größte Nerv des parasympathischen Nervensystems, hat nicht „gelernt“, sich geborgen zu fühlen.

Im Podcast teile ich, wie wir dem Vagus-Nerv unterstützen können, seine stressige Vergangenheit, die er gespeichert hat, loszulassen und den Weg in die Ruhe wieder zu entdecken.

 

Geborgenheit in der Bärenhöhle

2-tägiges Online-Retreat

08./09. Februar 2020

In meinem 2-tägigen Online-Retreat am 8./9. Februar lade ich dich dazu ein, dein Empfinden von Geborgenheit zu stärken. Du erfährst, wie wir frühkindliches Trauma heilen können und du lernst heilsame Übungen kennen. Der Bär begleitet uns als Krafttier auf diesem Weg.

Bis zum 28. Januar kannst du dich anmelden!

Infos & Anmeldung findest du hier

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Viel Freude beim Hören –
Liebe Grüße,

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